Entwicklung der Einwohnerzahlen

Paul Athmann
 
Bis 1945 gab es nur sehr wenige Einwohner im Jeebel:  Vier Höfe mit weiteren 4 Häuslingshäusern  bildeten den gesamten Ort. 
Nach 1945 kamen Siedlungen für Flüchtlinge und Vertriebene. Die Siedlungen am Jeebeler Wald entstanden zwischen 1945 und 1964, was die Einwohnerzahl auf über 500 ansteigen ließ.
Es gibt aber kaum Einkaufsmöglichkeiten im Jeebel, das bis 1974 zur Landgemeinde Sudweyhe gehörte. Zum  Einkaufen mussten die Jeebeler nach Sudweyhe, Barrien oder Kirchweyhe fahre n.
Die ursprünglichen Höfe [H. Esdohr] 4

  • Jeebel Nr. 1: Halbmeyer Arps – Meyer o S. WIWDZ 1 S. 70 / Artikel Kreiszeitung -
  • Jeebel Nr. 2: Halbmeyer Landsberg - Nordbruch – Heumann o S. WIWDZ 2 S. 139 -
  • Jeebel Nr. 3: Kötner Wichmann-Wetjen-Kehlenbeck-Fröhlke -
  • Jeebel Nr. 4: Brinksitzer Bergmann-Ahrens-Tietjen-Ristedt

H.Esdohr vermutet, dass die beiden Höfe Arps (Meyer)  und Landsberg (Nordbruch) anfangs zusammen ein Vollhof gewesen sind. Der Hof sei in zwei Halbmeierstellen geteilt worden, wobei Arp Landsberg den Hof Nr. 1 erhielt. 5

 

Jahr

Häuser

Einw.

Bemerkung / Quelle 6

1300-1350

2

 

Abelen (später Nr. 1?), Johannes von Weyhe (später Nr. 3?)

1386

 

 

3: Wichmann thom Jeebel „gibt jährl 1 Faß Weizen von einer Hufe“

1507

 

 

3: Verkauf des Hofes des Wichmann „wichmann hof to Jebal“ für 400 Goldgulden durch Rudolf v´. Diepholz und Graf Friedr. v. Spiegelberg, Vormünder des Grafen Jobst I von Hoya an den Ratsherrn Roebe by dem Dore zu Wildeshausen, der den Hof dann weiter für dieselbe Summe an das Kloster Heiligenrode übergibt (Hoy UB V Nr. 216 und 217)

1519

3

 

1,2: Hinrick thom Jeebel, Harmen thom Jeebel

3: Johann thom Rumpsfelde

1530

 

 

1,2: Hinrick Landsbergen (Hoy UB, „Der Herschop Lode“)

1585

5 ?

 

1: Arp thom Jeebel

2: Albert Lanßberge, Johann Lanßbergen

3. Wichmann thom Jeebel, Albert ufm Mohr (nur Land?)

4. Johann thom Rumpsfelde

5. Otto Burgstedtel „hat ein Hoff“ unter „einstellige Höfe“ (Syker Erbregister) 7

1678

1687

3

 

1: ?

2: Henrich Landsbergen ist „Erbe der Stelle. Deßen Frau Gretje Rumpsfeld von Rumpsfelde, seyn beide leibfrei“,

3. Handköter Henrich Wichmann zum Jeebel (Amtsprotokoll v. 1.7.1687)

4. Heinrich Bergmann, Erbe der Stelle, vh. Mit Remque (Riekers) aus Kirchweyhe

1712

3

 

3: Harm Wichmann (lt. Mannszahlen von 1712)

1730 (ca)

3

 

1: NN Landsberg (Vater von Catharine vh. Ahrens)

2: Johann Landsberg

3. Henrich Wichmann (Sohn des Harm)

1760

3

 

1: Hinrich Ahrens (*1725), Sohn des Vollmeyers Ahrens aus Ahausen vh. Mit Catharine Landsberg, Anerbin

2. Johann Landsberg

3: Albert Bergmann (+1817), Sohn des Christoph Bergmann

1773

4

 

4 Hofstellen eingezeichnet, 9 Gebäude (Kurhannov. Landesaufnahme 1773

1: Hinrich Ahrens

2: Johann Landsberg

3: Albert Wichmann (Sohn des Henrich)

4: Albert Bergmann

1795

1799

4

 

1: Hinrich Ahrens

2: (Joh.) Hinrich Landsberg, Sohn des Johann

3. Otto Wetjen, Sohn des Otto Wetjen in Leeste auf Wichmanns Stelle, stirbt im selben Jahr, Interimswirt: Johann Diedr. Kehlenbeck aus Bahlum. Stirbt auch schon 1799. Danach Johann Wetjen, Sohn des Vollmeiers Friedrich Wetjen aus Kirchweyhe 8

4: Christoph Bergmann (+1814), Sohn des Albert Bergmann

1821

8

51

2: Johann Hinrich Landsberg (1769, +1834) A. Paul 9

1833

8

41

(Rechnung Einnahme-Ausgabe der Bauerschaft Sudweyhe v. 1. May 1833 bis Dezember 1833, Gmde Archiv Weyhe)

1895

5

27

 

1925

 

 

 

1846

 

 

davon Vertiebene/Flüchtlinge

1950

 

 

davon Vertriebene/Flüchtlinge – 1950 Siedler in „Klein Stalingrad“

1956

 

 

davon Vertriebene/Flüchtlinge

2005

 

541

(Einwohnerstatistik Gemeinde Weyhe)

2011

 

523

(Einwohnerstatistik Gemeinde Weyhe)

2013

 

513

(Einwohnerstatistik Gemeinde Weyhe)

2014

 

519

(Einwohnerstatistik Gemeinde Weyhe)

2016

 

508

(Einwohnerstatistik Gemeinde Weyhe)

2017

 

485

(Einwohnerstatistik Gemeinde Weyhe)