Obergrafschaft

Obernkirchen -

Brennstoff für Ziegelöfen

Ochtumkamp,

Flurstück in Leeste

 

Ochtumkämpe,

Flurstück in Kirchweyhe

 

Ochtum

Ochtumstraße

Ofenschieber

Ziegler, der die getrockneten Ziegel in den Ofen befördert


Ofensetzer

Ziegler, der die Ziegel im Ofen schichtet


Oderstraße

Oetjen, Jens

Oetjen, Heinrich -

Ziegelei in Ahausen

 

 

Okeler Weg

Oken, Flurstück in Leeste

 

Oldenburger Format

Ziegelformat 22,0 cm x 10,5 cm x 5,2 cm




Orchideenweg

Organisation Todt

Die Organisation Todt (OT) war eine paramilitärische Bautruppe im nationalsozialistischen Deutschland, die den Namen ihres Führers Fritz Todt trug. Die Organisation wurde 1938 gegründet unterstand ab März 1940 diesem auch als Reichsminister für Bewaffnung und Munition (RMfBM sowie dem Nachfolgeministerium unter Albert Speer). Sie wurde nach Beginn des Zweiten Weltkrieges vor allem für Baumaßnahmen in den von Deutschland besetzten Gebieten eingesetzt. Bekannt wurde sie durch den Ausbau des Westwalls, den Bau der U-Bootstützpunkte an der französischen Küste sowie des „Atlantikwalls“ (verbunkerte Artillerie- und Verteidigungsstellungen). Ab 1943 baute sie die Abschussrampen der V1- und V2-Raketen. Im Sommer 1943 folgte im Reichsgebiet der Ausbau von Luftschutzanlagen für die Zivilbevölkerung (Erweitertes LS-Führerprogramm) und die Untertageverlagerung von Industriebetrieben. In der Organisation kamen seit Kriegsbeginn vielfach Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

 

 

Die Organisation Todt diente der baulichen Realisierung von Schutz- und Rüstungs-projekten. Sie wurde als Bauorganisation für militärische Anlagen geschaffen, die sowohl in Deutschland als auch in den von deutschen Truppen besetzten Gebieten kriegswichtige Bauvorhaben durchführte. Die OT war straff hierarchisch organisiert und ihre Angehörigen waren uniformiert.


Ortfeld

Oskarsson, Hlynur


Oskarsson, Silke


Osterloh, Reinhard

(parteilos) -

Bürgermeister 2001-2006

 

Ottenmoor,

Flurstück in

Melchiorshausen

 

Otto, Manfred

Ristedt/Barrien – Manche nannten ihn anerkennend „Mister Korbball“ – doch damit war das breite sportliche Spektrum von Manfred Otto nur zu einem Bruchteil erfasst. Gleichwohl bescherte der Korbball ihm in fast 50 Jahren die größten Erfolge und jede Menge Respekt in der gesamten Republik. Landesmeisterschaften, die deutsche Vizemeisterschaft und DM-Bronze mit dem TSV Barrien sowie denkwürdige Serien mit den Barrierinnen in der Bundesliga zieren Ottos Weg. Seinen letzten großen Kampf jedoch verlor der Ristedter: Am Sonntag verstarb er nach schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren.

Der gebürtige Kirchweyher hatte beim TuS Sudweyhe seine Leidenschaft für den Sport entdeckt. Handball, Leichtathletik und Turnen faszinierten ihn. Doch 1971 reizte ihn der damals zunehmend populärer gewordene Hallenkorbball. Manfred Otto übernahm als Übungsleiter die frisch gestarteten Korbballerinnen – und feierte gleich in seiner ersten Saison die Landesmeisterschaft. Wohl noch wertvoller als jener und die folgenden Titel: Durch dieses Hobby lernte Manfred Otto seine Frau fürs Leben kennen. Hanna, damals selbst Spielerin, lotste ihn zu sich zum TSV Barrien, dem er 1975 beitrat.

Es folgten Landesmeisterschaften und Medaillen auf Bundesebene, ehe der TSV-Coach eine Pause einlege – freilich nur vom Korbball. Otto gründete die „Er- und Sie-Gruppe“, in der Paare gemeinsam Sport trieben. Es war der Vorläufer der Trimm- und Freizeitgruppe.

Nach einigen Jahren kehrte der engagierte Ehrenamtliche zurück zum Korbball, blickte aber weiter über den Tellerrand hinaus: Otto wirkte Mitte der 90-er Jahre maßgeblich bei der Gründung der Gesundheitssport-Abteilung mit. Zudem hob er 1995 mit Harry Utzat die Judo-Sparte im TSV aus der Taufe, die er zwischenzeitlich auch leitete.

Im März 2019 dann begann der Mann mit der schier unerschöpflichen Energie, kürzer zu treten: Sein Traineramt in der Ersten gab er ab, das Coaching von Jugend- und Schülerteams nahm er aber ebenso weiter wahr wie die Korbball-AG der Barrier Grundschule. „Manfred hatte ein großes Herz für Sport“, würdigte ihn Anna Seevers, Ottos Nachfolgerin auf dem Trainerposten des Bundesligisten: „Ob beim Training mit den Kindern und Jugendlichen oder den Frauen – er hatte stets Spaß daran, die Entwicklung einer Spielerin voranzubringen. Sein Lieblingspruch, wenn es mal wieder besonders anstrengend war: ,Das Lächeln nicht vergessen.’“

Vor knapp einem halben Jahr ernannte der TSV Barrien seinen langjährigen Sportwart zum Ehrenvorsitzenden. Es war einer der letzten öffentlichen Auftritte des Familienvaters. Manfred Otto wird fehlen. Nicht nur den Korbballern. ck

 

Ungekürzter Bericht der Kreiszeitung Syke vom 20.08.2020


Otto-Jahns-Combo


Otto von Hoya, Graf


Ovelgönneweg