Lahauser Bühne

Lahausen

Lahauser Spieker

Lange Reihe

Wohl die älteste Straße im Ortsteil Erichshof, die bereits mit Fertigstellung des Vorwerks in Erichshof im Jahr 1565 die Verbindung nach Syke herstellte.


Largau

auch Laargau, Lorgoe oder Steiringa (Steiringgau, Steiringen): Den ältesten uns überlieferten Urkunden zufolge erstreckte sich links und rechts der Weser von der Sebbenhauser Weserfurt im Süden bis zur Huntemündung im Norden, im Osten bis zum "Hessewech", der heutigen Bundesstraße 215, der frühmittelalterliche Gau Lara, lateinisch pagus Lara. Man könnte mutmaßen, dieser Largau ginge auf die Gaueinteilung desvorchristlichen sächsischen Stammesherzogtums zurück, aber Adam von Bremen führt ausdrücklich an, dass die Gaue Lorgoe und Wigmodia (das Gegenstück nördlich der Weser) nach der fränkischen Eroberung aus zehn älteren Gauen, deren Namen nicht bekannt sind, bei der Konstituierung des Bistums Bremen neu gebildet wurden. Die Bedeutung von Lara ist nicht eindeutig zu erschließen, vermutlich zählt die Bezeichnung aber zu den Namen mit -lar, Laar oder Leer (Laer, Laar, Lahr, Lohr, Wetzlar, Goslar, Leer usw.), die auf hlerauf zurückgeführt werden, was sowohl im Altnieder- als auch im Althochdeutschen soviel wie "umzäunter (Weide-) Platz", "Viehgatter" bedeutete. Der Laargau wäre damit ebenso wie der benachbarte Leergau der "Viehkoppelgau" oder der "Gau der Viehzüchter".




 

Laternenumzug

Leeste

Leester Heide

Gebiet auf der Geest südlich vom Ort Leeste; der Begriff wird manchmal auch synonym für den Weyher Ortsteil Melchiorshausen verwendet, denn bevor Melchiors-hausen als eigener Ort benannt wurde, war es ein Teil der Leester Heide.


Leester Straße

 

Leester Ziegelei GmbH

Legge Linnenlegge

Legestelle zur Qualitätsprüfung gewerblicher Güter, insbesondere von Leinen. Das aus dem Flachsgarn gewebte Leinen musste in den sogenannten „Leggen“ vorgelegt werden, bevor es verkauft werden durfte. Der Leggemeister musste als Beamter die Länge und Qualität des Leinens prüfen und beurkunden.

Bis 1838 war die Legge für die Weyher Ortsteile in Syke. Die Nebenlegge von Kirchweyhe wird 1838 eröffnet. Sie soll das Leinengewerbe in den Marschvogteien Weyhe, Riede und Brinkum fördern und erleichtern. Für Leeste und Erichshof war die Nebenlegge in Brinkum zuständig. 1841 ist H.Thiele Leggemeister in Syke, und H.Wolters Leggediener zu Kirchweyhe.

 


Lehen


Lehnsherr

Leibeigenschaft

Leifeld, Hannelore

Hannlore Leifeld– Weyherin des Jahres 2018

Hannelore Leifeld war 18 Jahre lang im Kirchenvorstand der Felicianusgemeinde aktiv, hat im Orgelbauverein sowie beim Aufbau der Weyher Tafel mitgewirkt und ist in der Flüchtlingsarbeit, insbesondere im Allerweltscafé, engagiert. Sie hat im Jahr 2003 den Weyher Arbeitskreis der Kindenothilfe ins Leben gerufen und viele Jahre lang geleitet.

"Die ehrenamtliche Arbeit hat mich geerdet und war ein guter Ausgleich zu meiner 30-jährigen Selbständigkeit. Im Ehrenamt leisten viele Menschen mit unterschiedlichen Begabungen sehr viel Gutes. Ich glaube, der liebe Gott hat mir die Gabe geschenkt, Not zu erkennen und zu helfen so wie es in meiner Macht steht." (Hannelore Leifeld bei der Verleihung) (Qu.: Weyhe.de)


Leinpfad

Leinenpfad

auch Treidelpfad

Weg am oder auf dem Deich, wo die Treidler ihre Leinen hielten, um die Schiffe den Strom hinauf zu ziehen. Achtmänner mussten beim Einsatz von Pferden darauf achten, dass diese nicht vom Wege abwichen. Der Leinpfad an der Weser bei Dreye verlief zunächst am linken Ufer, wechselte dann aber 1865 zum rechten Ufer, als nach Bildung der Korbinsel dort eine Verlandung nicht eintrat und dadurch der Leinenzug auf der linken Seite erschwert wurde.


Leister

Um es vorweg zu nehmen, wir sprechen von den Leistern und nicht von den Laistern. Mit anderen Worten, hier müssen die Hochdeutschen den Doppellaut e i so aussprechen, wie sie ihn überhaupt nicht kennen und den es im Hochdeutschen auch gar nicht gibt, nämlich wie game, flame etc. Die Bezeichnung Leister kommt aus dem Plattdeutschen, hier bezeichnete man Leeste mit Leiss, somit die Bewohner als Leister. Diese waren um 1800 vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung Bremens als Fuhrleute bundesweit unterwegs, um die vielen in Bremen inzwischen produzierten um importierten Waren in Deutschland weiter zu transportieren. Die Leister war daher eine bundesweit bekannte Fuhrmannsgilde, die  vorwiegend aus Leester, aber auch Brinkumer und Erichhofer Bürgern bestand und die aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und schnellen Verfügbarkeit sehr geschätzt wurde.  


Lemmermann, Frank

(SPD) - Bürgermeister 2006-2014


Leste


Lichtefinken

Früher verwendetes Wort für Brinksitzer oder Kleinbrinksitzer


Limmerdamm

Um 1739 wurde einer Gruppe von Sud- und Kirchweyher Bauern die „Rottwiese“ (später „Limmer“ oder „Weiher Limmer“ genannt) am Rieder See zugewiesen – als Gegenleistung für Äcker und Wiesen, welche die betreffenden Bauern dem Gut Heiligenbruch in der Rieder Feldmark abgetreten hatten.


Lipper

Der Ziegeleibetrieb war ein reiner Saisonbetrieb. Während der Frostperiode konnte nicht gepresst werden. So wurde Ende März bzw. ­Anfang April mit der Arbeit begonnen und im Oktober beendet. Das Brennen der Steine konnte auch noch im Herbst fortgesetzt werden, solange trockene Rohsteine vorhanden waren. In der Regel reichten sie bis zur Weihnachtszeit. Die Arbeitsplätze konnten nur zum Teil mit hiesigen Leuten besetzt werden. Die Ziegeleifacharbeiter kamen aus dem Lipperland. Auf die Brenner, Heizer und Ofensetzer aus Lippe konnte man nicht verzichten. In Lippe gab es in jedem Haus einen oder sogar mehrere Ziegler. Fast jeder schulentlassene Sohn wurde von seinem Vater mit auf die Ziegelei genommen. Andere Arbeits­plätze waren rar. So schwärmten die Lipper im Frühling aus in alle Lande. Sie zogen nach Hessen, ins Rheinland, nach Oldenburg, nach Bremen, ins Hanoversche und nach Brandenburg. Nur in den Winter­monaten waren sie zu Hause. Die meisten von Ihnen hatten eine kleine Landwirtschaft nebenbei. Im Sommer verrichteten die Frauen die Land­arbeit. Im Winter besorgten die Männer die Restarbeiten wie Dreschen und Schlachten. Im Frühjahr gings dann wieder in die Fremde zur schweren Ziegeleiarbeit.anderarbeiter aus dem Lipper Land (Gebiet bei Detmold) arbeiteten in der Sommersaison auf Weyher Ziegeleien


Lohe


Lohmühle

Als Lohe bezeichnet man zerkleinerte Baumrinde, die zum Gerben von Lederverwendet wurde. Nach Zerkleinerung der Rinde wurde dies in der Mühle gemahlen. Verwendet wurden vor allem Fichten- und Eichenrinden, da diese sehr gerbsäurehaltig sind. Das Material wurde zum Gerben von Leder, aber auch zur Konservierung von Fischernetzen, Tauen und Segeln verwendet. In Weyhe war die Erichshofer Windmühle von Gerd Dunkhase als Lohmühle beantragt. Ob sie tatsächlich Lohe gemahlen hat, ist nicht bekannt. Die Dampfmühle von Heinrich Dunkhase in Leeste-Hagen hat zwischen 1863 und 1873 für den Feiner Lohgerber Johann Heinrich Meyer Lohe gemahlen.


Loewe, Elke

Elke Loewe (* 1940 in Celle) ist eine deutsche Schriftstellerin. Die gelernte Fotografin ist spezialisiert auf Kriminalromane mit einem typisch niederdeutschen Einschlag ihrer Heimat im flachen Land zwischen Elbe und Weser am Deich von Rönne und Oste.

Sie ist aber auch die Autorin des einzigen Tatort in plattdeutscher Sprache (Watt Recht is, mutt Recht blieven, 1982). Ihr verdanken wir u. a. den Roman "Simon, der Ziegler!


Lohmühle

Eine Lohmühle dient zur Zerkleinerung der für die Lohgerberei notwendigen pflanzlichen Gerbmittel. Es werden vor allem Fichten- und Eichenrinden aus Lohwäldern zur Lohe zermahlen. Diese ist sehr gerbsäurehaltig und deshalb geeignet zum Gerben von Leder. Das Material wurde aber ursprünglich auch zur Konservierung von Fischernetzen, Tauen und Segeln verwendet. Lohe war seit dem Mittelalter ein wichtiges Handelsgut, das dem Stapelrecht unterworfen war. (Wikipedia)


Louise-Ebert-Straße

 

Louise Rump aus Melchiorshausen war die Frau des Reichspräsidenten Ebert.

s. Ebert, Louise