4.7.8.1 Der Leester Ortsteil Hagen 

4.7.8.1.1 Lage und Namensursprung von Hagen 

4.7.8.1.2 Die Entwicklung der Einwohnerzahlen in Hagen 

4.7.8.1.3 Hagener Hofstellen 

4.7.8.1.3.1 Hagen_2: Schierenbeck 

4.7.8.1.3.2 Der Hof Hagen 3: Rose 

4.7.8.1.4 Gewerbe auf dem Hagen 

4.7.8.1.5 Stromversorgung auf dem Hagen 

4.7.8.1.6 Hagen im Ersten Weltkrieg 

4.7.8.1.7 Hagen im Zweiten Weltkrieg 

4.7.8.1.7.1 Kriegsvorbereitungen 

4.7.8.1.7.2 Kriegstote aus Hagen im 2. Weltkrieg 

4.7.8.1.7.3 Bombentreffer und Kriegshandlungen 

4.7.8.1.7.4 Das Zwangsarbeiter-Lager Hagen der Organisation Todt

 

 

4.7.8.1 Der Leester Ortsteil Hagen

 

4.7.8.1.1 Lage und Namensursprung von Hagen

 

Der ehemaliger Leester Ortsteil Hagen ist im Norden begrenzt durch die Stadt Bremen und den Ortsteil Leeste (ehemalig „Dorf Leeste“), im Osten durch Kirchweyhe, im Süden und Westen durch Leeste.

Ortsplan Leeste (ca. 1960) mit eingezeichneter Ortsteilgrenze von Hagen. Die Nummern bezeichnen die Lage der Hagener Hausstellen.

Ortsname: Hagen

Ersterwähnung:

1300 : Güter der Bruchhauser Grafen1 

Namensursprung:

Gebüsch, Einfriedung, (umzäunter) Wald Später: dort angelegte Rodesiedlungen, die nach dem sog. 'Hägerrecht' vergeben wurden. 2

 

1824 hat Hagen 8 Häuser. 1895 hat Hagen 47 Häuser mit 310 Einwohnern und gehört zu Leeste.3

 

In Leeste und in früheren Zeiten auch im Amt Syke wohnte man nicht „in Hagen“, sondern „auf dem Hagen“.


Weiterer Ortsname: Schlade 

Ersterwähnung:

1773: Schlahe

Namensursprung:

von Schlag ? von Schlehdorn ? von Schlatt ? "Schladen geht auf das mittelniederdeutsche Wort "slât? zurück, das eine moorige Vertiefung oder einen sumpfigen Ort zwischen zwei Berghängen bedeutet. Die heute häufigste Namensvariante "Schlade" hat ihr Hauptverbreitungsgebiet in Nordhessen und ist eine Vertiefung zwischen zwei Bergen, ein Wiesengehängetal mit feuchtem Wiesengrund."4

 

in der Nähe gab es mehrere Schlatts (Weißes Moor; heute Spielplatz zw. Hauptstraße und Stauffenbergstr.; nach Norden im Leester Bruch)


Der Ausschnitt der Leester Zehnt-länderkarte von 17465 zeigt auch die Lage einiger Höfe von Hagen: Zwischen der Hauptstraße („Weg nach Weyhe“) und den Ge-meinheiten im Norden liegen nordöstlich der Gewässer “Stah-manns Mohr“ und „Hagen-Mohr“ (= Mittelmanns-Moor?) 12 Häuser.

4.7.8.1.2 Die Entwicklung der Einwohnerzahlen in Hagen

 

Schon früh wurde in Hagen gesiedelt: Ein Fund aus dem Jahr 1924 deutet auf erste Bewohner um 1000 v.Chr. (Bronzezeit) hin.6 Aus der Völkerwanderungszeit wurden in Hagen eine Perlenkette und ein Gräberfeld mit Helm, Pferdetrense und Lanzenspitze gefunden.7

 

Bronzezeitliche Urne aus Hagen

Perlenkette aus der Völkerwanderungszeit, Fundort Hagen

Von einem weiteren Fund berichtet der Leester Konrektor i.R. Hermann Koch im Jahr 1964: Bei Erdarbeiten im Schlade am Weißen Moor seien 6-8 Urnen mit Knochenresten gefunden worden. Über Alter und Aussehen wird leider nichts berichtet.8

 

Unter den Bruchhauser Grafen wird um 1300 Hagen als Ort neben Leeste in der Grafschaft Altbruchhausen aufgeführt, und zwar unter den Gütern des Grafen Ludolf II. von Oldenburg. 9 Um 1350 hat Alradus Clencock die Gerichtsbarkeit in Hagen. 10 Im 16. und 17. Jahrhundert taucht diese Ortsbezeichnung aber nicht mehr auf.

 

Hagen ist als eigenständige Ortschaft aber wohl erst wieder im 18. Jahrhundert entstanden. 1858 wird die Bauerschaft bzw. das Dorf Leeste mit den Bauerschaften Angelse, Hagen und Hörden sowie der Ortschaft Melchiorshausen zur Landgemeinde Leeste zusammen gelegt. Aber auch danach wird Hagen als Ortsteil in der Gemeinde Leeste behandelt. Die Hagener Stellen werden weiterhin mit Hagener Nummer geführt.

 

Im 19. Jahrhundert entstehen in Hagen 9 weitere Anbauerstellen, meist durch den Kauf kleiner Grundstücke von Leester Hofstellen.

 

Bis 1945 gibt es nur ein sehr moderates Wachstum. Nach dem 2. Weltkrieg kommen bis 1960 über die Vertriebenen und Flüchtlinge viele neue Häuser hinzu, ohne allerdings verdichtete Siedlungen zu bilden. Der allgemeine Zuzug in die Gemeinde Weyhe bringt ab 1974 dann aber weitere Siedlungen (Schlade, Hagener Straße), wobei dies schon geschieht, als Hagen kein offizieller Ortsteil mehr ist.

 

1974 wird die Gemeinde Leeste und damit Hagen mit Kirchweyhe und Sudweyhe zur Gemeinde Weyhe zusammen gelegt. Die Anzahl der Einwohner in Hagen ab 1974 ist nicht bekannt, da die Statistik der Gemeinde Weyhe die Zahl für Hagen nicht mehr ausweist, sondern nur noch die Gesamtzahl für den Weyher Ortsteil Leeste, der Hörden, Hagen und Angelse mit umfasst.

Jahr

1773

1813

 

1821

1823

 

1848

 

1854

1890

1895

1895

1925

1940

 

1970

 

2012

 

Häuser

9

 

 

26

26

 

27

 

32

54

43

47

 

68

 

138

 

Einwohner

 

103

 

193

193

 

201

 

 

 

 

310

326

 

 

 

 

426

Bemerkung/Quelle

[Kurhannoversche Landesaufnahme 1773] „beim Hagen“

[Stat. Jahrbuch f. d. Departement Wesermündung 1813; van Halem, 1813]

(Paul, 1929)

[Statist. Repertorium über d. Königreich Hann., Joh.G.L.W.D. Ubbelohde, 1823]]

[Qu: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover, Harseim/Schlüter, 1848]

Kirchenvisitation 1854 [LkAH A9 Nr. 1413]

Kirchenvisitation 1890 [LkAH A9 Nr. 1414] S. 24ff

[AGW, Häuserliste 1860-1895]

[Qu: Gade 1901]

(Paul, 1929)

[Adressbuch der Grafschaft Hoya 1940] 68 = höchste Stellennummer

Abgeleitet von höchster Stellennummer in den Einwohner-Listen (s. Häuserliste_Leeste 1815…2000.xls – K.Hahn)

[Müllers großes deutsches Ortsbuch, 2012, S. 507]


Will man den Kern von Hagen festlegen, so ist er wohl am Rande der Marsch und des Weyher (Leester) Bruchs zu suchen. Damit sind die Höfe am Weidufer, am Hagendamm und an der Hagener Straße die ersten Kandidaten. Aber auch in Schlade am Rande des Bruchgebietes könnten schon sehr frühe Hofgründungen vorgekommen sein.

 

Nach dem 2. Weltkrieg wurden für die Vertriebenen und Flüchtlinge die Häuser an der Schnellewalder Straße gebaut, in den 1960er Jahren dann die kleinen Siedlungen am Ortfeld, am Hagendamm und in Schlade. In den 1980er und 1990er Jahren erweiterten die Häuser an der Geschwister-Scholl-Straße und Neubauten in Schlade die bestehenden Bebauungen.

1995: Ziel des Bebauungsplans „Hagener Straße“ ist die „Arrondierung bestehender Wohnbauflächen“

Luftbild eines Teils von Hagen 1995 (Wilfried Meyer): Im Foto unten zweigt die Straße „Schlader Weg“ nach links ab. Dort beginnt der ehemalige Ortsteil Hagen der Landgemeinde Leeste. Am linken Bildrand sind Häuser „Am Weißen Moor“ und „Schlade“ zu sehen. Der Name der Straße „Am Weißen Moor“ zeigt die Lage des ehemaligen Schlatts „Weißes Moor“ an: Es lag etwa in der unteren Linken Ecke des Bildes. Die Straße „Schlade“ führt zum Rathaus, das auf der Grenze zu Lahausen liegt. Dort liegen einige der alten Höfe. In Alleinlage am linken Bildrand der Hof Hagen 17 (heute Enders, Schlade 25). Im oberen Drittel ist die Zentral Sportanlage (ZSA) zu sehen und das Weyher Rathaus. Gegenüber dem Rathaus liegt das Gasthaus „Meyer-Lankenau“. Die Hauptstraße (früher: Kirchweyher Landstraße) bildet die Grenze zum „Dorf“ Leeste. Die Gastwirtschaft „Meyer-Lankenau gegenüber dem Rathaus gehört noch zu Hagen. Sie liegt an der Grenze zu Lahausen und Leeste-Dorf. Folgt man der Linie Rathaus-Gastwirtschaft, so kommt man zum Hof Rumpsfelde, der schon zu Lahausen gerechnet wird. In der Bildmitte, an der Hauptstraße, liegt der Neubau des Ärztezentrums „Hauptstr. 55“.

 

Auf dem Luftbild fehlt der Teil Hagens am Weidufer, am Ortfeld und an der Hagener Straße. Dieser ist auf einem früheren Luftbild von Wilfried Meyer festgehalten.

Dieses Luftbild von Wilfried Meyer aus dem Jahr 1988 ist mit entgegengesetzter Blickrichtung nach Westen aufgenommen worden: Im Vordergrund die Hauptstraße in Höhe der Rumpsfelder Heide (links wird gerade das Baugebiet an der Meyerstraße bebaut). Rechts der Hauptstraße liegt Hagen: Der Ausschnitt zeigt das gerade eingerichtete Neubaugebiet an der „Geschwister-Scholl-Straße“ über „Am Schlader Weg“, die Mühle von Friedrich Landwehr bis zum Leester Friedhof und der KGS Leeste (am linken oberen Bildrand). Vom Friedhof führt die Hagener Straße zum Weidufer bzw. zum Rand der Leester Marsch (oberer rechter Bildrand).

 

 

Anders als z.B. die ehemaligen Leester Ortsteile Melchiorshausen und Erichshof hat Hagen (wie Angelse und Hörden) keine eigene Schule und auch keine eigenen Schützenvereine, Sport-Vereine oder Feuerwehr. Hagener Einwohner waren und sind im TSV Leeste aktiv, im Schützenverein Leeste oder in der Feuerwehr Leeste. Die Kinder gingen entweder nach Hörden zur dortigen Mühlenschule oder nach Leeste zur dortigen „Hauptschule“. Heute sind sie dem Schulbezirk der Leester Grundschule zugeordnet.

Adressbuch des Kreises Grafschaft Hoya von 1936: Die Hagener Hofstellen sind unter Leeste separat gelistet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Köhnsenhof kurz vor dem Abriss (1978)

[Foto W.Meyer Bildkalender 2021]

Hagen 12 Anbauer

Stahmann oder Drewes

Albert Meyer

Schlade 55

[1753: Brandkassen-Nr. 86]

2021 ist die Hofstelle (Schlade 55) mit Reihenhäusern bebaut.

Geschichte

Die Geschichte dieser Brinksitzerstelle beginnt wohl um 1714. Die Stelle ist anfangs sehr klein ( 1Hbtsaat, also weniger als 1000 qm). 1756 sind es 3 Morgen ( ca. 7500 qm) und 1837 dann 3 Morgen und 79 Quadratruten (ca. 9000 qm, also fast ein Hektar). Um 1800 lasten 200 Reichstaler Schulden auf dem Hof, die aber – nach mehreren Besitzerwechseln - 1817 wieder abgetragen sind.

Im Viehschatz Michaelis von 1714 ist kein Pferd verzeichnet; 2 Kühe stehen im Stall.

1729 Johann Friedrich Drewes hat sich zum anderen male mit Becken Butelmann verehelicht

und dieselbe in seine kleine Brinksitzerey genommen, dabey ist vorhanden : Länderey 1 Hbt Saat ; Wiesenwuchs 0 , Pferde 0 , Kühe 2 , Rinder 1 , Schweine 0 , Schafe 0 .

Activ- Schulden 9 Rth , Passiv- Schulden 50 Rth. der halbe Weinkauf ist bedungen zu 1 Rth

1753 Wohnhaus 4 Fach lang, 31 Fuß breit,

Scheune 2 Fach lang, 13 Fuß breit,

1756 Acker 3 Morgen 0 Pferde 2 Rinder,

1760 Gretje Drewes heyrathet Albert Stahmann und hat mit selbigem ihre kleine Brinksitzerey angenommen, wobey vorhanden : Länderey 0 , Wiesenwuchs 0 Pferde 0 , Kühe 1 Stück , Rinder 0 , Schweine 0 , Schafe 0 .

Activa 0 Rth. , Passiva 0 Rth. der volle Weinkauf ist bedungen zu 1 Rth

__________________________________________________________________________________

Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-56

1793 Vermöge ob angezogener Rescripti ist dagegen die Übertragung Albert Drewes

Brinksitzerstelle auf Peter Holthausen gestattet, Der volle Weinkauf ist behandelt zu 18 mgr

1800 Peter Benthake, nach der Stelle Drewes, hat in zweiter Ehe Metje Iden daher, zu sich auf seine herrschaftliche Brinksitzerstelle genommen, bey der vorhanden : Feldland 2 Himtsaat , Erichshofer Parzellen 8 Himtsaat ,

Activa 0 , Passiva 200 Rth , der halbe Weinkauf ist gedungen zu 18 mgr

Im Mai 1803 ist der Brinksitzer Albert Stahmann, Hagen, mit einem Pferd in die amtliche Liste der Leester Pferdehalter eingetragen.

1806 Catharina Margarethe Benthake in Leeste hat in erster Ehe Hinrich Suling daher, zu sich auf ihre herrschaftliche Brinksitzerstelle genommen, wobey vorhanden: Gartenland 1 1/2 Himtsaat; Geest- oder Saatland 3 Himtsaat , von der Vorwiese auf Erbenzins 2 Tagewerk , Activa 0 Rth, Passiva vorhanden , der volle Weinkauf ist bedungen zu 1 Rth

1815 Acker 3 Morgen 79 Quadratruten 1 Pferd 3 Kühe

1817 Mette Stahmann im Hagen, hat in erster Ehe Heinrich Meyer zu sich auf ihre väterliche kleine Brinksitzerstelle genommen, wobey vorhanden : Gartenland 2 Himtsaat , Feld- oder Geestland 6 Himtsaat , Marschland 8 Himtsaat , Kühe 2 Stück

Activa 0 , Passiva 0 Rth der volle Weinkauf ist bedungen zu 5 Rth

Der Kleinbrinksitzer Heinrich Meyer hat 1837 drei Morgen und 79 Quadratruten Land in Bewirtschaftung.

1891 stehen ein Pferd und 3 Rinder im Stall.

2000 werden Wohnungen auf der Hofstelle errichtet.

Hoferben und Bewohner52

1659: Dreves, Albert; jetzt Johann

1667,: Dreves, Albert

1678: Dreves, Albert, unverheiratet

1686, 1712, 1714 Albert Dreves

1732, 1740, 1753: Johan Friedrich Dreves

Albert Drewes, Johann Friedrich Drewes Sohn * 1725

Albert Drewes cum Ann Trin Röhe copuliert OO 1752

Sohn: Hinrich Drewes * 1753

1753 Albert Drewes

1755, 1760, 1776: Albert Dreves

1776 Albert Drewes (Stahmann)

Albert Stahmann oder Drewes * 1743 + 1807 Brinksitzer Schlade

Adelheid Castens * 1761 + 1835 OO vor 1792

Kinder : Metje * 1793 + 1794

Anna Catharina * 1795 + 1801

Mette * 1800 + 1881

__________________________________________________________________________________

Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-57

1787: [Brandkataster] Dreves, Johann Friedrich ; Benthake, Peter

1787 Peter Benthake * 1765 + 1826 Interimswirt

Metje Iden * 1778 + 1805 OO 1800

Kinder : Elisabeth *1800

Johann Hinrich * 22.11.1802 + 1823

Anna * 22.11.1802 + 1804

1797: [Mühlenschule Hörden] Peter Dreves

1801: Stahmann, Albert, Brinksitzer

1801: [Feuerstellen] Dreves, Johann Cord

1803: Albert Stahmann, 1 Pferd

1811: Stahmann, Albert; Frau Gebeke; Altvater Arend;

1817: Heinrich Meyer , Albert Meyer Sohn * 1792 Brinksitzer Schlade

Mette Stahmann oder Drewes * 1800 + 1881 OO 1817

Kinder : Albert * 1818 + 1903

Gerd * 1820

Adelheid * 1824

Hinrich * 1827

Johann * 1833

Anna * 1838

1836: Meyer, Heinrich, Kleinbrinksitzer

1852: Albert Meyer, * 1818 + 1903 Brinksitzer Schlade

Dorothee Frische aus Sudweyhe * 1828 + 1891 OO 1852 Weyhe

Kinder : Heinrich * 1853 + 1914

Johann Friedr.Hermann * 1857 + 1938

Meta * 1858 + 1862

Anna Margarete * 1865 + 1924

1852: [Mutterrolle] Kleinbrinksitzer Meyer, Albert

1852: Meyer, Albert, Kleinbrinksitzer 33 J; Dorothee, Ehefrau 25 J;

Meyer, Johann, Dienstknecht 16 J; Meyer, Metta, Altenteilerin 55 J;

Meyer, Anna, Dienstmagd 14 J;

1855: Meyer, Albert, Brinksitzer 36 J; Dorothee geb. Frische, Ehefrau 28 J; Heinrich, Sohn 2 J;

Johann, Sohn 1 J; Anna, (Tochter?) 15 J;

1858: Meyer, Albert, Brinksitzer 39 J; Dorothea Ehefrau 31 J; Heinrich, Sohn 6 J;

Johann, Sohn 4 J; Meyer, Metta, Altenteilerin 60 J; Anna, Tochter 19 J;

1861: Meyer, Albert, Brinksitzer 41 J; Dorothea Ehefrau 32 J; Heinrich, Sohn 9 J;

Johann, Sohn 6 J; Meta, Tochter 3 J; Meyer, Metta, Altenteilerin 63 J;

Anna, Haustochter 24 J;

1885: Heinrich Meyer, ( Stahmann ) * 1853 + 1914 Brinksitzer in Hagen

Anna Catharina Stubbe, aus Hörden * 1864 + 1947 OO 1885

Kinder : Albert * 1886

Dorothee Luise Johanna * 1888

Johann Friedrich * 1891

1891: Meyer, Albert, Brinksitzer

1891: [Pferdeverzeichnis]: Meyer, Heinrich Brinksitzer, 1 Pferd, 3 Rinder

1905: [Mutterrolle] Meyer, Heinrich

__________________________________________________________________________________

Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-58

1907, 1911: Meyer, Albert, Kleinbrinksitzer

1915: [Mutterrolle] Meyer, Albert

1920: Albert Meyer, ( Stahmann ) * 1886 + 1973 Brinksitzer in Hagen

Adelheid Marie Bischoff * 1896 +.1958 OO 1920

1927: Meyer, Albert, Landwirt

1940: Meyer, Albert, Landwirt; Kaufmann, Albert Bahnarbeiter

1952: Brüning, Wilh. Postf.-Arbeiter; Freudrich, Bruno, Arbeiter; Meyer, Albert, Landw..

1959: Brüning, Willi, Postschaffner.; Freudrich, Bruno, Arb.; Hahm, Paul, Schlosser;

Meyer, Albert, Landw.

1970: Eigentümer: Meyer, Albert (+ 1973)

1974: Brüning, Willi; Hahn, Paul

2000: Neubau

2013: Abele, Silke; Bolte, Torsten; Weiss, Sabine u. Sebastian

Hagen 13

Neubauer

Kleinbrinksitzer

Lütje Budelmann

Niemeyer

Schlade 24

Foto 2021:

P. Athmann

Geschichte

1776 wird die Neubauerstelle erstmalig genannt.

1794 wird die Anbauerstelle in der Liste der Schüler der Leester Schule genannt. Von Eilert Budelmann sind zu diesem Zeitpunkt allerdings keine Kinder in der Schule gemeldet.

1815 werden an Ackerfläche 3 Morgen und 79 Quadratruten bestellt; 1 Pferd und 3 Kühe sind auf dem Hof.

1832 erhält Gerd Heinrich Niemeyer den Hof als Schenkung.

1837 hat der Hof 5 Morgen und 22 Quadratruten Land in Bewirtschaftung.

1860 wird ein neues Hofgebäude errichtet (laut Inschrift im Giebel).

1891 steht kein Pferd mehr, aber ein Rind im Stall.

1909 wird ein Stück Land für den Kleinbahnbau enteignet.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-59

Um 1940 wird auf dem Hof ein Bunker angelegt, der in den folgenden Kriegsjahren Schutz bieten soll.53

Hoferben und Bewohner54

1776: Lütje Budelmann, Neubauer

1787: Butelmann, Joh. Heinr.

1794: [Schulliste Hauptschule] Budelmann, Eilert, Kl. Brinksitzer; Hagen o. Schlade, 0 Kn; 0 M;

1801: Budelmann, Lütje, Brinksitzer;

Lüdje Budelmann * 1728 + 1795 Brinksitzer Schlade

Eilert Niemeyer , Budelmann * 1751 + 1819 Brinksitzer in Hagen

Gesche Budelmann * 1756 + 1834

Kinder : Gesche * 1796 + 1796

1808: Johann Heinrich Niemeyer * 1782 + 1848 Brinksitzer Schlade

Mette Remmers * 1778 + 1844 OO 1808

Die Ehe blieb kinderlos

1811: Niemeyer, Joh. Heinr.,

1815: Niemeyer, Joh. Heinr., Kleinbrinksitzer

1832: [Mutterrolle] Schenkung Kleinbrinksitzer Niemeyer, Gerd Heinr.

1832 Schenkung an Gerd Heinrich Niemeyer aus Sudweyher Heide

Gerd Heinrich Niemeyer * 1808 + 1870 Brinksitzer in Hagen

Gesche Suling * 1809 + 1843 OO 1832

Anna Elisabeth Ficke * 1811 + 1879 OO 1844

Kinder : Johann Heinrich * 1833

Heinrich * 1836 OO Wübke Rendigs

Mette * 1838

Johann * 1845 + 1889

1836: Niemeyer, Joh. Heinr., Kleinbrinksitzer

1852: Niemeyer, Gerd Heinr., Kleinbr. 44J; Anne Elis., Ehefrau 41J; Metta,Tochter 14J;

Johann,Sohn 7J;

1855: Niemeyer, Gerd Heinr., Brinksitzer 46 J; Anne Elis.geb. Firken, Ehefrau 44 J;

Metta, Tochter 18 J; Johann, Sohn 11 J;

1858: Niemeyer, Gerd Heinr., Brinksitzer 51 J; Anne Elisabeth, Ehefrau 47 J; Metta,

Tochter 20 J; Johann, Sohn 14 J;

1861:Niemeyer, Gerd Heinr., Brinks. 53 J; Anne Elisabeth, Ehefrau 50 J; Metje, Tochter 24 J;

1871: Johann Niemeyer * 1845 + 1889 Brinksitzer in Hagen

Anna Wülfers * 1846 + 1879 OO 1871

Kinder : Gerd Heinrich * 1872 +1939

Johann * 1875 + 1949

1878: [Mutterrolle] Niemeyer, Johann;

1891: Siemer, Heinrich, Häusler;

1894: [Mutterrolle] Erbgang Niemeyer, Gerd Heinr. ;

1895: Gerd Heinrich Niemeyer * 1872 + 1939 Brinksitzer in Hagen

Anna Marie Rendigs * 1876 + 1925 OO 1895

Kinder : Anna Sophie * 1895 OO Georg Troue

Johanna Sophie * 1899 + in Okel OO Joh.Alb.Seevers

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-60

Meta Elise * 1905 + 1972 OO G.H.Schmiedeken

1907, 1911: Niemeyer, Heinrich, Kleinbrinksitzer

1927: Niemeyer, Heinrich, Landwirt

1940: Niemeyer, Heinrich, Landw.; Schmiedeken Heinr Arb.

1940: Heinrich Niemeyer, Landwirt; Heinrich Schmiedeken Bahnarbeiter

1952: Jörke, Wilh. Arb.; Schmiedeken, Heinr. Arb.

1952: Heinrich Schmiedeken, Bahnarbeiter; Wilhelm Jörke, Arbeiter

1959: Schmiedeken. Heinrich, BbArbeiter; Warneke, Ernst. Schlosser;

1970: Eigentümer: Niemeyer, Heinrich,

1974: Küper, Klaus; Machura, Wolfgang

2000: Harries, Karl-Heinz; Schubert, Burghard

2008: Jacobi, Günther u. Marie-Luise, Kühnhold, Irmgard, Nils; Siebecke, Dunja

2013: Jacobi, Marie Luise; Kühnhold, Irmgard

2022: Der Reisemobil-Verleih präsentiert seinen Fahrzeugpark auf der alten Hofstelle

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-61

Hagen 14

Gastwirtschaft

Meyer-Lankenau

Hauptstr. 75

Geschichte

Die Geschichte der Stelle Hagen 14 ist unter Gaststätten (Meyer-Lankenau) beschrieben.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-62

Hagen 15

Brinksitzer

Anbauer

Buse

Luehrs

Wetjen

Schlade 45

Geschichte

1790 (ca.) Claus Hinrich Buse errichtet eine neue kleine Brinksitzerei im Schlade

Mit 2 Morgen und 101 Quadratruten Acker.

1794 ist der Brinksitzer Claus Buse mit einem Knaben in der Schüler-Liste der Leester Schule verzeichnet.

1837 hat Claus Buse 2 Morgen und 101 Quadratruten Land in Bewirtschaftung.

ehemals Wäschemangel ; Schlussstein heute ohne Inschrift

1858 heiratet Gesche Buse als Vollerbin der Stelle den Melchiorshauser Brinksitzer Hermann Luers von der dortigen Stelle 5 (Melchiorshauser Straße 51).55

Hoferben und Bewohner

1794: Buse, Claus , Brinksitzer; 0 Kn; 1 M;

1794: Claus Hinrich Buse * 1743 + 1799 Brinksitzer Schlade

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-63

Gesche * 1738 + 1805

1801: Buse, Claus , Brinksitzer

Claus Buse *.1765 + 1802 Brinksitzer Schlade

Anna Fröhlke * 1763 + 1795

1811: Buse, Witwe Gesche

1815: Buse, Witwer , Kleinbrinksitzer

1828: [Mutterrolle] Erbgang Kleinbrinksitzer Buse, Claus

Claus Hinrich Buse * 1790 + 1864 Brinksitzer Schlade

Adelheid Riekers * 1798 + 1852 OO 1828

Kinder : Gesche * 1829 + 1903 OO Hermann Lüers

Claus Hinrich * 1833 + 1833

Anna * 1834 OO Herm.Kehlenbeck

Margarete Lüders * 1845 Pflegekind, Dienstmagd

1836: Buse, Claus , Kleinbrinksitzer

1852: Buse, Claus , Kleinbrinksitzer 62 J; Gesche, Tochter 23 J; Anna, Tochter 19 J;

Luders, Marg., Pflegetochter 8 J;

1855: Buse, Claus , Brinksitzer 65 J; Gesche, Tochter 25 J; Anna, Tochter 22 J;

Lüders, Marg., Pflegetochter 10 J;

1858: Buse, Claus , Brinksitzer 67 J; Gesche, Tochter 27 J; Anna, Tochter 25 J;

Lüders, Marg., Dienstmagd 14 J;

Gesche Buse * 1829 + 1903 Brinksitzerin Hagen

Hermann Lüers, *.1823 + 1870 OO 1858

Kinder : Hermann * 1859 + 1936

Claus Heinrich * 1860 + 1861

Heinrich * 1862 + 1919

Johann * 1863 + 1863

Adelheid * 1865 + 1925

Johann Heinrich * 1867

Johann * 1870 +.1870

1861: Niemeyer, Albert, Pächter 50 J; Anna, Ehefrau 48 J; Heinrich, Sohn 17 J;

Adelheid, Tochter 14 J; Beke, Tochter 7 J;

1861: Albert Niemeyer, Witwer * 1811 Pächter

Anna Sophie Haake * 1819 2. Ehe 1858

Kinder : Heinrich * 1843 von Adelheid Iden

Adelheid * 1847 von Adelheid Iden

Becke * 1850 von Adelheid Iden

1865: [Mutterrolle] Heirat: Luers, Herm.

1870: [Mutterrolle] Erbgang Erben

1890: [Mutterrolle] Erbgang Lührs, Heinr.

1891: Lührs, Heinrich, Brinksitzer;

1891: Heinrich Lüers * 1862 + 1919 Brinksitzer im Schlade

Adelheid Menke * 1866 + 1928 OO 1890

Kinder : Hermann * 1894 + 1921

Meta * 1897

1907: Lührs, Heinrich, Kleinbrinksitzer

1927: Lührs, Heinrich, Landwirt

1940: Wetjen, Friedrich, Schmied; Legenhausen, Dietr. Arb.

1952: Legenhausen, Dietrich, Arbeiter; Osterloh, Grete, Pens.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-64

1959: Legenhausen, Dietrich, Landwirt; Osterloh. Grete. Hsfr..

1970: Eigentümer Heinrich Lüers

1970: Eigentümer: Meyer-Lankenau, Maria; Sparkasse des Kreises Grafschaft Hoya

1974: Mordhorst, Karl

1974: Heinrich Mordhorst

2000: Soubra, Doris

2008: Nejati Masouleh Christine, Nejati Masouleh Masoud,

Schubach, Matthias, Werbung

2013: Kubik, Claudia; Nejati Masouleh Christine, Nejati Masouleh Masoud;

Schubach, Matthias, Veranstaltungsservice

2011 Fotos: P.Athmann

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-65

Hagen 16 Anbauer / Brinksitzer

Hüneke

Frese

Bahrs

Am Weißen Moor 7

[1753: Brandkassen-Nr. 113]

Geschichte

1756 hat der Hof 2 Morgen Ackerland und 5 Rinder im Stall, 1811 sind es 7 Morgen Land, und 1 Pferd sowie 4 Kühe stehen im Stall.

1753 ist ein Wohnhaus , 4 Fach lang und 37 Fuß breit, verzeichnet.

1904

Im Mai 1803 ist der Brinksitzer Claus Glade, Hagen, mit 2 Pferden in die amtliche Liste der Leester Pferdehalter eingetragen.

1837 bewirtschaftet der Hof 6 Morgen und 115 Quadratruten.

1891 stehen ein Pferd und vier Rinder im Stall.

1895 erbt laut der Mutterrolle Johann Heinrich Freese die Stelle. Er verkauft 1904 wegen Aufgabe der Landwirtschaft sein Inventar samt Vieh, bleibt aber Besitzer der Stelle.

26.06.1942 Fliegerschaden im 2. Weltkrieg, Wohnhaus und Stall total zerstört

Die Familie Freese bleibt Besitzer bis nach 1970. Dann führt der Landwirt Heinrich Bahrs den Hof weiter.

Das Google 3D-Bild zeigt den Hof vor dem Abriss.56

In einem Ausschnitt eines Luftbildes (vom Ballon) aus dem jahr 1998 ist der Hof noch teilweise abgelichtet. [Repro: B.Stolte]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-66

Nach 2018 wird der Hof abgerissen, und die Hofstelle wird mit mehreren Einfamilienhäusern bebaut.

Hoferben und Bewohner57

1732 Albert Hüneke

1753 Albert Hüneke Witwe

1776 Hinrich Hüneke ( Meyer )

1740, Ist Hinrich Hüneke mit vidua Anne Rumpsfeld copuliert. OO 1740

Kinder : Hinrich * 1742 + 1746

Wöbbeke * 1744

Hinrich * 1747

Anne Trine * 1752 + 1753

1787 Eilert Frese ( Hüneke ) * 1761 + 1817 Brinksitzer im Hagen

Metje Margarethe Ahlers * 1760 + 1803 OO vor 1787

Kinder: Gesche * 1793

Margarethe * 1794

Johann Hinrich * 1797 + 1859

Gesche Marg. * 1799 + 1800

Eilert * 1803 +1803

1801: Glade, Claus, Brinksitzer; ./. Koch, Albert;

1803: Claus Glade, Brinksitzer

1823 Johann Hinrich Frese * 1797 + 1859 Brinksitzer im Hagen

Anna Lange, Arend Lange Tochter * 1806 + 1826 OO 1823

Kinder : Eilert * 1824 + 1827

1826 Johann Hinrich Frese, Witwer, * 1797 + 1859 Brinksitzer im Hagen

Margarete Frese, Hinrich Frese Tochter. OO 1826

Kinder : Anna Adelheid * 1827

Heinrich * 1829 + 1830

Albert * 1831

Johann Hinrich * 1833 + 1835

Marie *1836

Johann Hinrich *1840 + 1841

Margarethe *1843

1836: Frese, Joh. Heinr., Kleinbrinksitzer

1852: Freese, Albert, Kleinbrinksitzer 55 J; Margarethe, Ehefrau 48 J; Albert, Sohn 21 J;

Marie, Tochter 16 J; Magrethe, Tochter 9 J;

1855: Freese, Albert, Brinksitzer 59 J; Margarethe geb. Frische, Ehefrau 51 J;

Albert, Sohn 24 J; Marie, Tochter 19 J; Magrethe, Tochter 12 J;

1858: Freese, Albert, Brinksitzer 63 J; Margarethe geb. Frische, Ehefrau 54 J;

Albert, Sohn 28 J; Magrethe, Tochter 15 J;

1859: [Mutterrolle] Erbgang Kleinbrinksitzer Freese, Albert

Albert Frese * 1831 + 1904 Brinksitzer im Hagen

Margarete Adelheid Böttcher, Barrien * 1822 + 1864 OO 27.04.1860

Marie Busch * 1839 + OO 23.06.1865

Kinder : Johann Heinrich * 1866 + 1948

Johann Dietrich * 1869 + 1875

Meta Gesine * 1872 + 1911

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-67

1861: Freese, Albert, Brinksitzer 31 J; Adelheit, Ehefrau 36 J; Freese, Magrethe,

Altenteilerin 57 J; Magrethe, Tochter 18 J;

1891: Freese, Albert, Brinksitzer;

1894: Johann Heinrich Frese * 1866 + 1948 Brinksitzer im Hagen

Wübke Daneke * 1873 + 1904 OO 1894

Kinder : Johann Albert * 1894 + 1894

Annie Meta Gesine * 1895 OO Friedr.W.Lösche

Marie Meta Gesine * 1897 OO Heinr.Schierenbeck

Johann Heinrich Albert * 1898 + nach 1977 OO Auguste Rameau

Johann Albert * 1899 + 1968

Meta Friderike * 1903 +

1895: [Mutterrolle] Erbgang Freese, Joh. Heinr.

1907, 1911: Freese, Heinrich, Kleinbrinksitzer

1925: Johann Heinrich Albert Frese * 1898 Brinksitzer im Hagen

Auguste Anna Rameau * 1902 + 1974 OO 1925

Guste Rameau vom Brinksitzer-Hof "Schlader Weg 20“ hat hier eingeheiratet. Die Schwester Anna heiratete Heinrich Stolte vom Hof "Schlade 5". Der Bruder Friedrich Rameau wanderte nach Seattle, USA aus und starb dort um 1940.58

1927: Freese, Heinrich, Landwirt

1940: Freese, Heinrich, Landwirt; Wehrenberg, Heinr. Landw.

1945: Heinr Freese; Fliegerschaden am 26.6.1942; Wohnung u. Stall total zerstört;

1952: Frese, Heinrich, Landwirt; Merkle, Albert, Schloss.

1959: Bahrs, Heinrich, Ldw.; Freese, Heinrich, Landwirt,

1970: Eigentümer: Frese, Heinrich

1974: Bahrs, Heinrich; Frese, Heinr.

2000: Bahrs, Enno Dr.; Bahrs, Heinrich,

2008: Bahrs, Heinrich, Gunda, Wilma

2013: Bahrs, Gunda, Wilma

2022 stehen auf der Hofstelle 3 Einfamilien-Häuser [Foto: P.Athmann}

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-68

Hagen 17 Anbauer

Iden

Speckmann

Enders

Schlade 25

Das Wohnhaus im Jahr 2021.59

Geschichte

1811 hat der Hof 8 Morgen und 7 Quadratruten Ackerland, ein Pferd und 4 Kühe

1837 hat Arend Iden 8 Morgen und 7 Quadratruten an Ackerland und Wiesen

1891 steht kein Pferd mehr im Stall, aber 3 Rinder sind vorhanden.

Foto 1907: Der Hof Hagen Nr. 17: Kleinbrinksitzer Heinrich Speckmann

[Foto a.d.B. von B.Stolte]

Luftbild des Hofes [Foto a.d.B.v. Wolfgang Enders]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-69

Der Hof mit einem blühenden Rapsfeld

[Foto a.d.B.v. B.Stolte]

Hoferben und Bewohner60

1811: Iden, Arend; Frau Margrete; Altvater Claus 60 J; Altmutter Gebeke 60 J;

1811: Arend Iden *1776 + 1840 Brinksitzer im Schlade

Margarete Glade * 1794 + 1847 OO 1810

Kinder : Claus * 1814 + 1868 unverheiratet

Arend * 1818

1836: Iden, Ahrend, Kleinbrinksitzer

1837: Iden, Arend

1847: [Mutterrolle] Erbschaft Kleinbrinksitzer Iden, Arend

1847: Arend Iden * 1818 + 1873 Brinksitzer im Schlade

Anna Margarete Speckmann * 1826 + 1906 OO 1847

Die Ehe blieb kinderlos

1852: Iden, Ahrend, Kleinbrinks. 33 J; Anne Marg., Ehefrau 26 J; Claus, Leibzüchter 37 J;

1855: Iden, Ahrend, Brinks. 36 J; Anne M.. geb. Speckmann, Ehefrau 28 J; Claus, Altsohn 40 J;

1858: Iden, Ahrend, Brinksitzer 41 J; Anne Marg. geb. Speckmann, Ehefrau 32 J;

Claus, Leibzüchter 44 J;

1861: Iden, Ahrend, Brinksitzer 43 J; Magrethe, Ehefrau 35 J; Ahrend, Haussohn 47 J;

1873: [Mutterrolle] Erbgang Speckmann, Joh. Heinr. ;

1873: Heinrich Speckmann * 1846 + 1912 Brinksitzer im Schlade

Wübke Johanna Bode * 1854 + 1920 OO 1874

Kinder : Anna Margarete * 1875

Arend Heinrich * 1876

Albert Dietrich * 1878

Johann * 1880 + 1952 OO Gesche Marg.Helms

Dietrich Heinrich * 1883 + 1888

Meta Beta * 1885 + 1886

Johanna Aline Elise * 1887

Albert Dietrich * 1892

Meta * 1893

1891: Speckmann, Heinr., Anbauer

1906: Johann Speckmann * 1880 + 1952 Tischler, Landwirt

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-70

Gesche Margarete Helms * 1873 + 1951 OO 1906

Kinder : Christine Wübke * 1907

Erna Johanna * 1910 OO 1938 Joh.Fr. Westermann

1907, 1911: Speckmann, Heinr., Kleinbrinksitzer

1940: Speckmann, Johannes, Landwirt

1922: [Mutterrolle] Tischler Speckmann, Johann

1927: Brüning, Johann, Bahnarbeiter; Senkler, Wilh., Schaffner

1940: Speckmann, Johannes, Landwirt

1952: Westermann, Joh., Landw.; Speckmann, Joh., Landw.

1959: Westermann. Johann, Landwirt

1970: Eigentümer: Westermann, Erna

1974: Weiß, Ingo; Westermann, Joh.

2000: Weiß, Ingo; Weiß, Oliver

2008, 2013: Enders, Ina und Wolfgang

Auf dem Hof stellt 2011 die Familie Enders Kunstobjekte aus („Straße der Kunst“). Ina und Wolfgang Enders bieten Keramiken und Schmiedekunst an.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-71

Hagen 18 Anbauer

Kleinbrinksitzer

Böttcher

Höft

Hauptstr. 31

Das Haus der Stelle Hagen 18 an der Hauptstr. 31 - in der Google Earth Ansicht 2022

2022 steht auf der Hofstelle ein Wohnhaus (rechts, Hauptstraße 31)

]Foto: P.Athmann]

Geschichte

Die Anbauerstelle ist wohl schon vor 1660 entstanden.

1811 und 1837 werden von der Anbauerstelle 3 Morgen und 62 Quadratruten bewirtschaftet.

1891 steht zwar eine Kuh im Stall, aber es ist kein Pferd vorhanden.

Hoferben und Bewohner61

1660 Hüneke uffr Höge; jetzt Böttcher, Hinrich, Brinksitzer

1667: Botticher, Hinrich

1678: Bödeker, Henrich, aus Leeste; Hüneken, Metke, Hoferbin

1684/85: „Heinrich Bötger von Leeste hat ser[enissi]mo brincksitzerey seinem sohn Hünecken und Hibbelen Ketschemans oder Botgers übergelaßen“; 10 Himts. Länderei, 1 Fuder Heuwachs, 3 Pferde, 6 Kühe, 4 Rinder, 2 Schwein; 5 Rthlr. 18 Mgr. Weinkaufgeld

1686: Botger, Heinrich

1712: Bödcher, Hüncke

1714: Bötcher, Hünke

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-72

1732: Bötjer, Hinrich, auf Höje

1740: Bötjer, Hinrich

1753: Böttger, Hinrich

1755: Bötcher, Johann

1758 Leeste: Johann Daneken hat Gesche Wohlers zur zweiten Ehe und sie in seine herrschaftliche kleine Brinksitzer Stelle genommen

1760: Böttger, Johann

1776: Daneke, Johann

1794: [Liste Hauptschule] Dancken, Hinrich

1801: Bötjer, Hinrich

1787-1822: Bötjer, Hinrich

1804: Johann Hinrich Böttcher * 1776 + 1830 Anbauer in Hagen

Margarete Schumacher * 1780 + 1815 OO 1804

Kinder : Heinrich * 1804 + 1875

Johann Hinrich * 1808 + 1833 ledig

Gesche * 1810 + 1821

Albert * 1813 + 1816

1824: Heinrich Böttcher * 1804 + 1875, Anbauer, Sohn von Joh.Hinr.Böttcher im Schlade

Gesche Specketer * 1795 + 1857,Tochter v. Joh. Hinr. Specketer, Erichshof OO 1824

Kinder : Margarete * 1827 + 1832

Gesche Adelheid * 1832 + OO Segelke Castens

Margarete * 1835 + 1896 OO Johann Heinr.Höft

Johann Heinrich *1838 + 1863 ledig

1829: [Mutterrolle] Erbschaft Kleinbrinksitzer Böttcher, Joh. Heinr.

1836: Böttcher, Heinrich, Anbauer

1852: Böttcher, Heinrich, Anbauer 48 J; Gesche, Ehefrau 57 J; Gesche Adelheid, Tochter 20 J;

Magreth, Tochter 16 J; Heinrich, Sohn 13 J;

1855: Böttcher, Heinrich, Anbauer 51 J; Gesche geb Speikerler?, Ehefrau 59 J;

Gesche Adelheid, Tochter 23 J; Magreth, Tochter 20 J; Heinrich, Sohn 17 J;

1858: Böttcher, Heinrich, Anbauer 54 J; Gesche Adelheid, Tochter 27 J;

Magreth, Tochter 24 J; Heinrich, Sohn 20 J;

1861: Böttcher, Heinrich, Anbauer 57 J; Meta, Tochter 26 J; Heinrich, Sohn 23 J;

Mittelmann, Dorothea, Dienstmagd 13 J;

1866: [Mutterrolle] Heirat Höft, Joh. Heinr.

1866: Johann Heinrich Höft * 1838 + 1889 Anbauer in Hagen

Margarete Böttcher * 1835 + 1896 OO 1866

Kinder : Anna Gesche * 1868 + 1934 OO Fr.G.Behrens

Johann Heinrich Albert * 1870 + 1952

Albert Wilhelm * 1874 + 1953

1886: [Mutterrolle] Ehefrau Höft, Margarethe geb. Böttcher

1891: Höft, Heinrich, Anbauer

1896: [Mutterrolle] Erbgang Höft, Joh. Heinr.

1900: Johann Heinrich Albert Höft * 1870 + 1952 Anbauer in Hagen

Mette Marie Böttcher * 1880 + 1945 OO 1900

Kinder : Meta Adelheid * 1901 OO J.Fr.Eickhorst

Heinrich Hermann * 1903

Johann Heinrich Albert * 1904 + 1964 Lokführer

Anna Maria * 1906 OO Wilhelm Versen

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-73

1907, 1911: Höft, Johann, Kleinbrinksitzer

1927: Höft, Heinrich, Landwirt

1940: Höft, Heinrich, Landwirt; Höft, Heinr. Arbeiter; Niemeyer, Heinrich , Rentner

1952: Eickhorst, Joh. Arb; Eickhorst, Waldemar, Maurer.

1959: Eickhorst, Waldemar, Maurer; Eickhorst, Johann, Ldw.

1970: Eigentümer: Eickhorst, Waldemar

1974: Eickhorst, Waldemar; Eickhorst, Johann, Landwirt

2000: Eickhorst, Wilfried

2008: Ben Saad Faouzi, Ben Toumi Basma, Kononas Kiriakos, Tsoutsoudi, Maria

Hagen 19

Brinksitzer, Anbauer

Suhling

Dunkhase (Dampfmühle)

Hauptstr. 27

Die Hofstelle in Google Earth 2022. Die Aufnahme muss aber schon vor 2021 gemacht worden sein, da in diesem dort neue Wohnhäuser entstanden sind.

Die Stelle 19 im Luftbild von 1998 [Repro: B.Stolte]

Geschichte

Gesichert lässt sich diese Anbauerstelle nur bis 1836 zurückverfolgen.

Nach Daten, die J. Boyer erhoben hat, existierte der Hof schon 1811, und es wurden zu dieser Zeit an Acker 3 Morgen und 22 Quadratruten bewirtschaftet. Ein Pferd und 3 Rinder stehen im Stall.

1837 sind es nur noch 2 Morgen und 22 Quadratruten Ackerland.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-74

Der Zimmermann Claus Dunkhase (*1815) beantragt 1865 den Bau einer Sägemühle mit einer Dampfmaschine. Er ist Zimmermann und Anbauer und wohnt auf Hagen Nr. 19 , im Haus des Ehepaars Claus und Margarethe Suling , die keine Nachkommen haben.

Die Mühle liegt an der damaligen Kirchweyher Landstraße, dem Hof Suhling gegenüber. Um 1878 kauft Dunkhase die Stelle von Suhling, und 1880 wird die Sägemühle zur Knochenmühle erweitert.

1879 kauft Klaus Dunkhase die Stelle Hagen 30 und zieht dort ein. Es ist dies die Stelle auf der anderen Seite der Kirchweyher Landstraße (heute Hauptstraße 38, Landwehr).

Nach dem Tod von Claus Dunkhase (1886) führt sein Sohn Heinrich (*1856) die ererbte Mühle bis zu seinem Tode (1902) weiter. Danach wird sie verpachtet und 1906 schließlich verkauft an Dietrich Landwehr. Dessen Nachfolger betreiben sie noch heute, im Jahr 2021.62 Siehe auch das Kapitel 8.1.3 über Mühlen.

1890 wird im Hause von Dunkhase auch der Verkauf von Postwertzeichen eingerichtet und ein Briefkasten angebracht.63

1891: Ein Pferd und 3 Rinder stehen im Stall auf der Stelle Hagen 19..

1908 wird die Stelle Nr. 19 von Heinrich Dunkhase an Hermann Stöver verkauft.

1899 feiern H. Stöver und seine Frau ihre Silberhochzeit.64 1901 ist der Viehhändler Hermann Stöver Beisitzer des Leester Kriegervereins. 65

1950 verkauft Hermann Stöver vom Hof Hagen 19 einen Federwagen.66

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-75

Ein Ausschnitt aus einem Luftbild vom Ballon 1998 zeigt die Mühle von Dietrich Landwehr. Sie liegt streng genommen auf einer anderen Hofstelle (Anbauerstelle Leeste 144), aber in unmittelbarer Nachbarschaft von Hagen 19 (im Bild rechts anschließend) . Vorne das Wohnhaus von Dietrich Landwehr (s. Hagen 30) [Repro: B.Stolte]

2021 werden auf der Hofstelle neue Wohnhäuser gebaut.

Hoferben und Bewohner

Johann Suhling * 1760 + 1841 Brinksitzer im Schlade

Gesche Schwecke * 1761 + 1800 OO 1784

Kinder : Claus * 1794 +

Anna * 1796 +

Hinrich * 1800 + 1802

Adelheid Oestmann OO 1801

Hinrich II * 1802 +

1819 Claus Suhling * 1794, Brinksitzer im Schlade

Margarete Steinforth * 1793 OO 28.05.1819

Kinder : die Ehe blieb kinderlos

1836: Suhling, Claus, Anbauer

1841: [Mutterrolle] Erbschaft Kleinbrinksitzer Suhling, Claus;

1852: Suhling, Claus, Anbauer 60 J; Margarethe, Ehefrau 61 J; Dunkhase, Claus, Zimmerermeister 37 J; Margarethe, Ehefrau 31 J; Claus, Sohn 9 J; Johann, Sohn 7 J; Marg., Tochter 4 J; Anna, Tochter 1 J; Lampe, Ludwig, Gesell 30 J; Weseloh, Fried., Lehrling 18 J; Schwartz, Marg., Dienstmagd 18 J;

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-76

1855: Suling, Claus, Anbauer 62 J; Margarethe geb. Steinforth, Ehefrau 63 J; Steinforth, Anna, Dienstmagd 19 J; Dunkhase, Claus, Häusler u. Zimmerermeister 40 J; Margarethe geb. Landsberg, Ehefrau 34 J; Claus, Sohn 12 J; Johann, Sohn 10 J; Marg., Tochter 7 J; Anna, Tochter 4 J; Stubbe, Herm. Tischlergesell 34 J; Mahlstedt, Alb., Zimmerlehrling 17 J;

1858: Der Anbauer Claus Dunkhase zu Hagen Nr. 19 aquiriert 3 Morgen 23 Quadratruthen vom Pfarrwitwentum in Leeste um eine selbständige Anbauerstelle in Hagen zu errichten. Genehmigt Syke 8. November 1858 königlich hannoversches Amt

Claus Dunkhase * 1815 + 1886 Zimmermeister Schlade

Margarethe Landsberg *1821 + 1862 OO 1843

Kinder: Claus * 1843

Johann * 1845 +

Heinrich * 1856 + 1902 Anerbe 1888

Gerd Cord Albert * 1859

Claus Dunkhase (*1815) beantragt 1865 den Bau einer Sägemühle in Hagen.

1858: Suling, Claus, Anbauer 66 J; Grethe, Ehefrau 66 J; Dunkhase, Claus, Holzdrechsler u.

Zimmermann 43 J; Margarethe Ehefrau 37 J; Claus, Sohn 16 J; Johann, Sohn 14 J;

Marg., Tochter 11 J; Anna, Tochter 8 J; Heinrich, Sohn 3 J; Ötjen, Joh. Heinr.,

Zimmerergeselle 22 J; Lütcher, Johann Drechslerlehrling 17 J; Steinforth, Anna,

Dienstmagd 22 J;

1861: Suling, Claus, Anbauer 68 J; Magrethe, Ehefrau 68 J;

Dunkhase, Claus, Zimmermeister 46 J; Magrethe Ehefrau 40 J; Claus, Sohn 18 J;

Johann, Sohn 16 J; Magrethe, Tochter 13 J; Anna, Tochter 10 J; Heinrich, Sohn 5 J;

Gerd, Sohn 3 J; Schierenbeck, Claus, Zimmerergeselle 23 J;

1878: [Mutterrolle] Kauf Dunkhase,

Heinrich Dunkhase * 1856 + 1902 Fabrikbesitzer Hagen

Wilhelmine Justine Heslau * 1863 Ossenbeck OO 1887

Kinder : Meta Dora Wilhelmine * 1888

Johann Heinrich Claus * 1890

Meta Anni Wilhelmine * 1893 + 1957

Heinrich Wilhelm * 1896

1888: [Mutterrolle] Erbgang Dunkhase, Heinr. (1887 laut Häuserliste Hagen)

1891: Stöver, Heinrich, Anbauer

1908: [Mutterrolle] Kauf Stöver, Hinr.

Kauf 1908 Heinrich Stöver * 1849 + 1941 Anbauer in Hagen

Anna Rebecca Münstermann * 1851 +1929 OO 1874

Kinder : Hermann Heinrich * 1875 + 1950 geb .in Lahausen

Friedrich * 1883

Anne Marie Meta * 1885 + 1945

Meta Wübke * 1889

Lina Meta Anna * 1891

Hermann Heinrich Stöver * 1875 + 1950 Anbauer, Viehhändler

Meta Marie Tietjen * 1883 + 1946 OO 1901

Kinder : Heinrich Gerhard * 1901

Elisabeth Adelheid * 1902 + 1919

Anna Dorothea Adelh. * 1907

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-77

[ 1901 ist Hermann Stöver, Hagen, Beisitzer im Vorstand des Kriegervereins Leeste67]

1907, 1911: Stöver, Heinrich, Anbauer

1925: [Mutterrolle] Stöver, Hermann

1927: Stöver, Hermann, Viehhändler

1940: Stöver, Hermann, Pensionär; Niemeyer, Heinr., Arb.

1945: Kriegsschadenliste: Niemeyer, Anna, Totalschaden Wohnhaus, Scheune und Stall

1952: Müller, Georg, Arb.; Niemeyer, Anna,

1959: Baak, Karl. Rentner; Müller. Georg, Gartenarbeiter; Niemeyer, Anna. Hsfr.

1970: Eigentümer: Niemeyer, Anna

1974: Niemeyer, Anna; Müller. Georg

2000: Müller, Georg

2008: Müller, Georg, Gertrud, Kathy, Hartmut

2013: Müller, Gertrud, Kathy

2021 werden auf der Hofstelle 2 Wohnhäuser gebaut

Hagen 20 Anbauer

Hollwedel

Kaufmann

Am Weißen Moor 46

Der Hof Hollwedel/Kaufmann im Jahr 1998 (Am Weißen Moor 46) [Ausschniit aus Luftfoto vom Ballon / Repro: B.Stolte]

Geschichte

1848 kauft Heinrich Hollwedel die Anbauer-Stelle

1891 hat der Hof 3 Rinder, aber kein Pferd.

1945 Kriegsschadenliste: Kaufmann, Hermann, Totalschaden Wohnhaus und Stall

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-78

„Neubau“, Foto 2021: P. Athmann

Hoferben und Bewohner

1833: Heinrich Hollwedel * 1809 + 1869 Anbauer im Hagen

Gesche Adelheid Wetjen * 1807 + 1854 OO 1833

Kinder : Hermann * 1833 + 1908

Gesche Sophie * 1835 + 1843

Heinrich * 1836 +

Diedrich *.1838 + 1841

Gebke * 1839 + 1841

Albert Christoph * 1841

Johann * 1844

Casten * 1846 ausgewandert 1868 New York68

Ernst August Friedrich * 1848

Georg Friedrich * 1849 + 1851

2. Ehe Anna Catharina Wetjen * 1804 OO 1854

1848: [Mutterrolle] Kauf Anbauer Hollwedel, Heinrich

1852: Hollwedel, Heinr., Anbauer u. Böttcher 45 J; Gesche Adelheid, Ehefrau 47 J;

Hermann, Sohn 19 J; Heinrich, Sohn 16 J; Christoph, Sohn 11 J; Johann, Sohn 8 J;

Casten, Sohn 7 J; Ernst August, Sohn 5 J;

1855: Möhlmann, Albert, Häusler 41 J; Stadtländer, Anna, Haushälterin 39 J; -/-

Rump, Heinrich, Häusler 36 J; Adelh.geb Siemer, Ehefrau 25 J; Adelheid, Tochter 1 J;

1858:Hollwedel, Heinr., Anbauer u. Schlachter 51 J; Anna Cath., Ehefrau 55 J;

Hermann, Sohn 25 J; Casten, Sohn 13 J; Ernst August, Sohn 11 J;

1861:Hollwedel, Heinr., Anbauer u. Schlachter 54 J; Anna Cath., Ehefrau 57 J;

Casten, Sohn 16 J; Ernst August, Sohn 14 J;

1863: Anbauer Hermann Hollwedel zu Hagen 20

kauft vom dem Viertelmeier Casten Harms zu Leeste Nr.13 2 Morgen 69 Quadratr.

welche zu der Harmschen Anbauerstelle Hagen Nr. 18 gehören, um eine

selbständige Anbauerstelle zu errichten.

Genehmigt Syke 10. Januar 1863 königlich hannoversches Amt

[Leeste 13: gemeint ist die Brandkassen-Nr.: Drücker / Buch / Amelung = Leeste 35]

1869: [Mutterrolle] Erbgang Hollwedel, Herm.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-79

1869: Erbe Hermann Hollwedel * 1833 + 1908 Anbauer bis 1872

Anna Steinforth * 1837 + 1900 OO 1859

Kinder : Heinrich * 1860 + 1866

Adelheid * 1862 + 1866

Anna Meta Elise * 1865

Heinrich II * 1867 1872: [Mutterrolle] Kauf Warnke, Joh.

1872 Kauf Johann Warneke * 1844 + 1913 Anbauer in Hagen

Marie Heitmann *1853 + 1924 OO 1871

Kinder : Margarete Cath. Gesine *1872 + 1951

Johann *1874 + 1874

Gesine *1875 + 1886

Adelheid *1877 + 1902

Marie Johanna *1879 + 1945

Anna Wübke *1882 + 1884

Johanna Aline *1883 + 1925

Anna Maria Sophie *1885 + 1964

Johann Albert Christian *1886 + 1886

Gesine Meta * 1887

Fritz Claus Heinrich * 1889 + 1890

Helene Betty * 1890 + 1892

1879: [Mutterrolle] Kauf Laue, Heinr.

1891: Laue, Heinrich, Anbauer

1907, 1911: Laue, Heinrich, Anbauer

1911: [Mutterrolle] Kauf Anbauer u. Lohnarbeiter Kaufmann, siehe auch Syker Ztg 7.4.1910

1911 Kauf Hermann Kaufmann * 1866 + 1926 Anbauer, Schaffner

Anna Cath.Marg. Peters * 1866 + 1947 OO 1896

Kinder : Marie Elisabeth Becke * 1897

Beta Gesine * 1900 + 24.10.1940

Anna Meta Gesine * 1901

Hermann Fritz * 1904

Rosa Charlotte Johanna * 1910

1927, 1940: Kaufmann, Hermann, Schaffner

1945: Kaufmann, Hermann, Totalschaden Wohnhaus und Stall

1945: Totalschaden, Wohnhaus und Stall kriegszerstört

1952: Hofman, Herm, Schmied; Kaufmann, Herm, Pens.

1959: Kaufmann, Hermann. Schlosser; Rode, Hermann, Maurer;

1959: Hermann Fritz Kaufmann, Schlosser - Hermann Rode, Maurer

1970 Eigentümer: Kaufmann, Hermann

1974: Kaufmann, Hermann; Rode, Anny

2000: Kaufmann, Hermann, (Neubau)

2008, 2013: Kaufmann, Dora, Hermann, Regina

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-80

Hagen 21

Anbauer

Söfty

Schleede

Am Weißen Moor 61,63 und 65

Die Geschichte der Hofstelle Hagen 21 von 1848 bis 1963 ist unter dem Kapitel „11.6.3 Maler“ beschrieben (Maler Heinrich Dietrich Schleede).

1885 ist Heinrich Schleede, Hagen, Mitglied im Kriegerverein Leeste69

Hof Söfty / Schleede vor 1963

[Repro: H. Riehn]

1963 wird der Hof abgebrochen und durch 3 neue Wohnhäuser ersetzt. Sie erhalten die Hausnummern Hagen 131,132 und 133 (Adresse heute: Am Weißen Moor 61, 63 und 65)

Google 3-D-Darstellung 2019: Hof Schleede70

Bewohner

s. Kap. 11.6.3

2008, 2013: Siemer, Joachim u. Petra (Am Weißen Moor 61)

Plikat, Martin u. Folmine (Am Weißen Moor 63)

Werner, Dietmar u. Gertrud; Westendorf, Charlotte (Am Weißen Moor 65)

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-81

Hagen 22/24

Band

Drücker

Kreikemeyer

Siemer

Lautz

Weyher Bruch 23

Am Weidufer 88

Brandkasse Nr. 22 (ab 1836)

Das Luftbild von 1998 zeigt die beiden Häuser Nr. 24 und 25 am Weyher Bruch (Bildmitte).

Die Google Earth Darstellung aus dem Jahr 2022 zeigt das Haus am Weidufer (Nr. 88)

Geschichte

1970 ist der Landwirt Diedrich Siemer Eigentümer. Er hält etwa 50 Schweine.71

Hoferben und Bewohner

Hag 22

1814: Friedrich Drücker oder Weseloh * 1788 + 1854 Brinksitzer in Hagen oder Weseloh * 1788 + 1854 Brinksitzer in Hagen

1. Ehe Elisabeth Greve * 1790 + 1833 OO 1814

2. Ehe Anna Adelheid Lübkemann * 1797 + .1871 OO nicht in Leeste

Kinder : Margarethe * 1814 + 1872

Hermann * 1817 + 1841

Claus * .1820

Friedrich * 1822 + 1848 OO Marg.Rieckers

Metge * 1825

1847: Friedrich Drücker * 1822 + 1848 Anbauer in Hagen

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-82

Margarete Rieckers OO 1847

Kinder : Friedrich * 1847 + 1870 gefallen Vionville

Die Witwe gibt die Stelle auf und zieht nach Melchiorshausen Nr. 18 - zu Gerd Segelke

2.Ehe Gerd Heinrich Segelke und Witwe Margarete Rieckers. OO 1851

Kinder : Anna Adelheid * 1852

Soph.Marie Magdalena * 1853

Gerd Heinrich * 1856

Heinrich Eilert Justus * 1861

Cord Albert Heinrich * 1864 + 1865

Maria Magdalena * 1867

1845: Johann Ehler Friedr.Band * 1814

Margarethe Drücker * 1814 + 1872 OO 1845

1852: Drücker, Friedr., Anbauer 65 J; Anne Adelheid, Ehefrau 58 J; -/- Selkens, Heinr., Arbeitsmann 37 J; Margarethe, Ehefrau 28 J; Anne, Adelheid, Tochter 1 J;

1855: Drücker, Anne Adelheid, Anbauerin u. Witwe 59 J; -/- Suhing, Claus, Häusler 27 J; Adelh., Ehefrau 30 J; Dietrich, Sohn 3 J; -/- Wohlers, Trina, Häuslerin u. Witwe 40 J; Gesche, Tochter 5 J;

1858: Lahrmann, Eilert, Häusler u. Korbmacher 38 J; Heidewig, Ehefrau 38 J; Johann, Sohn 8 J; Cathrin, Tochter 3 J; Eilert, Sohn 1 J; -/- Zufall, Diederich, Häusler 55 J; -/- Bollmann, Diederich, Arbeitsmann 45 J; Thölke, Sohn 16 J; -/- Holzappel, Johann, Häusler 70 J;

1859: Anbauer Drücker, Friedr. Erben Kauf, besitzt auch die Stelle Hagen 24; Band, Joh. Ehler

1861: Band, Ehlert, Anbauer 47 J; Margarethe , Ehefrau 47 J; Drücker, Adelheit, Altenteilerin 65 J; Drücker, Friedr., Pflegesohn 14 J;

1878 Heinrich Eggers * 1845 + 1915 Anbauer in Hagen

Adelheid Lüdeke * 1845 + 1908 OO 1874

Kinder : Heinrich * 1876 + 1903

Meta * 1880 + 1899

Elise Gesine * 1882 + 1938

1878: Maurer Eggers, Heinr., Kauf;

1891: Brinkmeyer, Christ., Anbauer; Drücker, Wwe, Häusling

1914: Maurer Siemer, Diedrich u. Ehefrau Elise geb. Eggers;

1914: Diedrich Siemer * 1881 + 1966 Landwirt in Hagen

Elise Gesine Eggers * 1882 + 1938 OO 1907

Kinder : Adele * 1908 + 1973

1927, 1940: Siemer, Dietrich, Landwirt

1952: Siemer, Dietrich, Landwirt; Rockel, Hubert, Arbeiter; .

1959: Hirschmeier, Julius. Tischler; Siemer, Diedrich. Landwirt,

1970: [Eigentümer]: Siemer, Diedrich

1974: Grefe, Egon; Siemer, Adele

2000,2016: Grefe, Egon

Hag 24 / 24 A:

1814: Friedrich Drücker , Zimmermann,

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-83

und Anna Elisabeth Greve + 1854

Kinder : Hermann * 1817 + 1841

Claus * 1820

Friedrich * 1822

. Metje * 1825

1847 : Friedrich Drücker * 1822 + 1848 Anbauer in Hagen

Margarethe Rieckers * 1825 + 1879 OO 1847

Kinder : Friedrich * 1847 + 1870 gefallen in Frankreich

Die Witwe gibt die Stelle auf und zieht nach Melchiorshausen Nr. 18 - zu Gerd Segelke

1845: Johann Ehler Friedr.Band * 1814 +

Margarethe Drücker * 1814 + 1872 OO 1845

Margarethe Caroline Band *1854 + 1928 Pflegetochter

[Margarethe Drücker war wohl die Tochter von Friedrich Drücker (* 1788) und seiner 2. Ehefrau Anna Adelheid Lübkemann (* 1797) – s. unter Hag 22]

1852: Band, Ehlert , Anbauer 38 J; Margarethe, Ehefrau 38 J; Drücker, Friedrich, Pflegesohn 5 J; -/- Nietz, Johann, Häusler 68 J; Lahrmann, Catharina, Häuslerin 73 J;

1855: Band, Ehlert, Anbauer 41 J; Margarethe geb. Drücker, Ehefrau 41 J; Drücker, Friedr., Pflegesohn 7 J; Band Caroline, Pflegetochter 2 J; Drücker, Anna Adelh., Einwohnerin 56 J; -/- Koch, Johann, Häusler 43 J; Anna Trine geb, Wetjen, Ehefrau 46 J; Johann, Sohn 12 J; Anna Adelheid, Tochter 10 J; Catrine, Tochter 8 J; Dietrich, Sohn 6 J; -/- Lahrmann, Eilert, Häusler 40 J; Hedwig, Ehefrau 30 J; Johann, Sohn 5 J; Heinrich, Sohn 3 J; Adelheid, Tochter 1 J;

1858: Band, Ehlert, Anbauer 44 J; Margarethe geb. Drücker, Ehefrau 44 J; Drücker, Anna Adelh., Altenteilerin 61 J; Drücker, Friedr., Pflegesohn 12 J; -/- Möhlmann, Albert, Einwohner 30 J; Stadtlander, Anna, Häuslerin 32 J; Maria, Tochter 1 J;

1860: [Mutterrolle] Anbauer Band, Joh. Ehler Friedr. ; Erbgang, besitzt auch Hagen Nr. 22;

1861: Repty, Albert, Häusler u. Pächter 23 J; Magreta, Ehefrau 24 J; Heinrich, Sohn 3 J; -/- Repty, Christoph, Einwohner 26 J; -/- Bollmann, Diederich, Häusler 65 J; Adelheit, Ehefrau 53 J; -/- Zufall, Diederich, Einwohner 57 J;

1872: Heinrich Christian Kreikemeier * 1848 + 1917 Anbauer im Hagen

Caroline Margarete Band * 1854 + 1928 OO 1872

Kinder : Johann Heinrich * 1874 +1933

Anna Meta * 1876

Friedrich Christian * 1878 +1931

Christian * 1880 +1921

Johanna Margarete * 1882

Johanna Marie * 1885

Anni Hermine Karoline * 1888

Anne Adelheid * 1890 + 1952

Marie Sophie Dorothea * 1891

Heinrich August * 1894 + 1917 gefallen Frankreich

Hermann Heinrich Hockemeyer * 1888 + 1922 Anbauer in Hagen

Anne Adelheid Kreikemeier * 1890 + 1952 OO nicht in Leeste

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-84

1886: Johann Cord Drücker ?

Kaufvertrag von 1886 [Repro Michael Lautz fbwf]

1886: [Mutterrolle] Kreikemeyer, Christ. u. Ehefrau Margarethe geb. Brand, Kauf;

1891: Eggers, Heinr., Anbauer;

1891: Eggers, Heinr, Anbauer; Repty, Wwe, Häuslerin; Kreikemeyer, Christ. Anbauer

1907, 1911: Kreikemeyer, Christian, Anbauer: Rendigs, Heinr., Anbauer

1927: Margarethe Kreikemeier, Witwe - Heinrich Hahn, Arbeiter

1930: [Mutterrolle] Witwe Huckemeyer [Hockemeyer?], Adelheid geb. Kreykemeyer;

1940: Huckemeyer [Hockemeyer?] , Anna Adelheid, Witwe, geb. Kreikemeyer

1952: Lautz, Karl-Heinz, Tischler; Meyer, Adelheid, Rentnerin

1959: Lautz, Karl-Heinz, Tischler;

1970: [Eigentümer] Lautz, Karl-Heinz

1974: Lautz, Karl-Heinz

2000: Lautz, Johann

2007 : Johann Lautz, Dreherei GmbH, - Michael Lautz

Hag 24 (links) im Jahre 2022 . rechts das haus Hagen 25 (Weyher Bruch 25) [Google Landsat / Copernicus]

Ausschnitt aus dem Luftbild von 1998: Links das Haus Weyher Bruch 24 (rechts Nr. 25)

[Repro: B. Stolte]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-85

Hagen 23

Anbauer

Meyer

Rumpsfelder Heide 3

Geschichte

Rumpsfelder Heide 3 im Jahr 2002 – das letzte Haus mit Strohdach in Leeste [Zeichnung: H. Fellermann] 72

Vom Kauf der Anbauerstelle im Jahr 1848 bis zum Tod von Heinrich Meyer (nach 1970) war die Stelle im Besitz der Familie des Tischlermeisters Arend Meyer.

Hoferben und Bewohner

1841: Arend Meyer * 1821 + 1866 Anbauer und Tischler

Anna Adelheid Hüneke * 1817 + 1817 OO 1841

Kinder : Margarethe * 1843

Heinrich * 1848 + 1888 OO Elisabeth Haake

Adelheid * 1852 + 1889 OO Heinr. Blohm

. Arend Friedrich * 1857 + 1929 OO Becke Frische

1848: [Mutterrolle] Anbauer Meyer, Arend, Kauf;

1852: Meyer, Arend, Anbauer u. Tischler 32 J; Adelheid, Ehefrau 36 J; Margarethe, Tochter 9 J; Heinrich, Sohn 5 J; Adelheid, Tochter 1 J; Siemer, Heinrich, Lehrling 19 J;

1855: Meyer, Arend, Anbauer u. Tischler 35 J; Adelheid geb. Hünken, Ehefrau 36 J; Margarethe, Tochter 12 J; Heinrich, Sohn 8 J; Adelheid, Tochter 4 J;

1858: Meyer, Arend, Anbauer u. Tischler 39 J; Adelheid geb. Hünken, Ehefrau 41 J; Margarethe, Tochter 15 J; Heinrich, Sohn 11 J; Adelheid, Tochter 7 J; Ahrend, Sohn 2 J; Schierenbeck, Claus, Lehrling 21 J;

1861: Meyer, Arend, Anbauer u. Tischler 39 J; Adelheid geb. Hünken, Ehefrau 42 J; Margarethe, Tochter 17 J; Heinrich, Sohn 14 J; Adelheit, Tochter 9 J; Ahrend, Sohn 5 J;

1866: [Mutterrolle] Erben Erbgang;

1870: [Mutterrolle] Meyer, Heinr. Erbgang

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-86

1872: Heinrich Meyer * 1848 + 1888 Anbauer im Hagen

Elisabeth Haake * 1849 OO 1872

Kinder : Arend Heinrich * 1872 + 1956

Arend Friedrich * 1875 + 1886

Johann Wilhelm * 1877

Hermann Cord * 1879

Meta Adelheid * 1882 + 1957

Anna Adelheid * 1886 +1926

Elisabeth * 1886 + 1887

1891: Meyer, Elisabeth, Anbauer;

1898: Arend Heinrich Meyer * 1872 + 1956 Anbauer, Tischlermeister

Marie Adelheid Müller * 1872 + 1947 OO 1898

Kinder : Arend Heinrich * 1898

Johann Georg * 1900

Johann Hermann * 1902 + 1942 ledig Kassenbeamter

1907, 1911: Meyer, Heinrich, Anbauer

1909: [Mutterrolle] Meyer Ahrend Heinrich, Erbgang;

1927: Meyer, Heinrich, Tischlermeister

1940: Ruhe, Heinrich, Lokheizer

1952: Betker, Wanda, Rentnerin, Koch, Gerda

1970: [Eigentümer] Meyer, Heinr.; Meyer, Johann

1974: Krämer, Heinz

2000: Buggel, Dietrich

Das Haus in den Jahren 2002 (oben) und 2011

[Fotos: P. Athmann]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-87

Hagen 25

Rendigs

(Weyher Bruch 25)

1941: Ölgemälde des Hofes Rendigs vom Maler Schleede, Hagen 21, der in der Nachbarschaft wohnte.

[Besitz: K.H. Schleede, Kirchweyhe / Repro: H.Riehn, Leeste]

In diesem Haus wuchs Beta Wübke Schleede geb. Rendigs auf, die Frau des Malers.

Der Zimmermeister Claus Dunkhase hatte 1859 die Stelle beantragt. 1864 hatte sie Diedrich Warneke inne, der sie an seine Tochter Wübke vererbte.

1876 heiratete Wübke den Sohn Heinrich des Brinksitzers Arend Rendigs von Hof Hagen 7 (Voss) und seiner Frau Margarethe Bothe (Voss).

Ihr Sohn Arend Heinrich (* 1883) heiratete 1909 Betty Helene Hartje und übernahm vor 1927 den Hof. Seine Schwester Beta Wübke (1890) heiratete den Maler Schleede (s.o.)

1923 sucht die Witwe Rendigs ihren Fahrradmantel

Die zum Hof gehörigen landwirtschaftlichen Ackerflächen sind verpachtet. Es wird kein Vieh mehr gehalten. Das Haus dient der Familie van Megen zu Wohnzwecken.

Hoferben und Bewohner

Die Häuserlisten sind bzgl. dieser Stelle noch nicht ausgewertet.

2008: Görrns, Manfred;van Megen, Gerd, Evelyn, Manuel

2013: van Megen, Gerd, Evelyn, Manuel

Hagen 22 (links) und Hagen 25 im Weyher Bruch im Jahr 2022

[Google Earth / Landsat-Copernicus])

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-88

Hagen 26

Anbauer

Diedrich Hollwedel

(Am Weidufer 48)

Brandk. Nr. ab 1836: 60

Geschichte

"Das Haupthaus war von 1848, Abriss 2003".73

1870 kauft Dietrich Hollwedel die Anbauerstelle.

1891 ist Brinksitzer Diedrich Hollwedel auf dem Hof ( 1 Pferd, 2 Rinder)

Heinrich Hollwedel aus Hagen verunglückt am 13.8.1917 tödlich

Der Hof wurde 2009 komplett abgerissen und für Hollwedels Kinder neu bebaut.

Vor dem Neubau von 2 Einfamilienhäusern wurde 2009 auch der Bunker aus dem 2. Weltkrieg beseitigt. Das Baujahr 1943 war im Beton sichtbar. Stefan Rathjen hielt den Abriss im Foto fest.

Hoferben und Bewohner

1835: Diedrich Eggers ( Pauls ) * 1802 + 1846 herrschaftlicher Bks

Gebke Budelmann aus Kirchweyhe * 1804 + 1882 OO 1835

Kinder : Anna Gesche * 1835 + 1876

Adelheid * 1838 + 1888

Johann Gerd * 1840 + 1903

Hermann * 1842

Margarethe * 1844 + 1882

1847: Johann Eggers, der Bruder * 1810 Brinksitzer Hagen

Gebke Budelmann, Witwe * 1804 + 1882 OO 1847

1857: [Mutterrolle] Herrschaftl. Anbauer Eggers, Diedrich Erben, Erbgang;

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-89

1860: Dietrich Hollwedel * 1833 + 1897 Brinksitzer in Hagen

Anna Gesche Eggers * 1835 + 1876 OO 1860

Kinder: Heinrich Carl * 1860 + 1917

Adelheid * 1862 + 1874

Dietrich * 1865 + 1934

Anna Gesche * 1868 + 1947

Margarethe * 1870 + 1918

Gesche * 1872

Adelheid * 1874 + 1875

1867: [Mutterrolle] Eggers, Johann, Erbschaft;

1870: [Mutterrolle] Brinksitzer Hollwedel, Dietrich, Kauf;

1886: Heinrich Carl Hollwedel * 1860 + 1917 Brinksitzer in Hagen

Anna Hanken * 1860 + 1911 OO 1886

Kinder : Louise Anna Gesche * 1887 + 1970 OO J.H.Voßmeyer

Dietrich * 1888 + 1967 OO Adelh.Schierenbeck

Anna Margarete Wübke * 1891 + 1911

Heinrich Johann * 1893 + 1918

Johann * 1895 + 1963

Georg * 1897 OO Anna Ad.Lina Bischoff

Hermann * 1899 + 1899

Emil Hermann * 1900 + 1901

Wilhelm * 1902 + 1869 OO Gesine Meta Bischoff

Meta Gesine * .1905

1889: [Mutterrolle] Hollwedel, Heinr. Karl, Erbgang;

1891: Hollwedel, Dietrich, Brinksitze

1907: Heinrich Hollwedel, Landwirt

1907, 1911, 1920, 1927: Hollwedel, Diedrich;

1913: Dietrich Hollwedel * 1888 + 1967 Landwirt in Hagen

Adelheid Schierenbeck * 1893 + 1947 OO 1913

1940: Hollwedel, Dietrich, Landwirt

1952, 1959: Hollwedel, Dietrich, Landwirt; Hollwedel, Heinr, Landw.

1970: [Eigentümer] Hollwedel, Heinrich

1974, 2000: Hollwedel, Heinrich

26 A Häuslerhaus zu Hagen 26 heute Am Weidufer 52

1907 August Preul, Häusler * 30.09.1868 + 27.12.1965

1927 Dietrich Kaufmann, Arbeiter * 16.08.1864 + 13.03.1957

1940 Dietrich Kaufmann, Arbeiter

1952 Dietrich Kaufmann, Installateur

Georg Bodenstein, Kaufmann

1959 Michael Schalowski, Schuster * 08.02.1905 + 25.08.1971

1970 Eigentümer Heinrich Hollwedel

1974 Klaus Rietmöller

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-90

Bis 2003 stand auf der Hofstelle auch noch das Häuslings-Haus

[Foto: H.Wetjen]

Hagen 27

Wienberg

Kastens

Am weißen Moor 92

Brandkassen-nr. ab 1836: 84

Kauf 1848 Cord Heinrich Wienberg, gutsherrenfreier Kleinbrinksitzer

1891 hat die Stelle kein Pferd, aber 2 Stück Rindvieh.

Hoferben und Bewohner

Cord Hinrich Wienberg * 1798 + 1879, Häusler Cord Wienberg in Ristedt Sohn, Brinksitzer

Margarethe Suhling, Häusler Dierk Suling in Leeste Tochter * 1789 + 1851 OO 1822

Kinder : Johann Wienberg * 1823 + 1869

Diedrich Wienberg * 1826 + 1872 OO An Ca.Basselmann

Cord Heinrich Wienberg * 1830

Johann Wienberg * 1823 + 1869 Häusler in Hagen

Wübke Menke * 1826 + 1867

Kinder: Kord Heinrich * 1850 + 1903

Johann * 1853 + 1886

Dietrich * 1856 + 1928 Anbauer in Lahausen

Hermann * 1858

Heinrich * 1861

Johann Heinrich * 1864 + 1867

Margarethe * 1867 + 1867

Cord Heinrich Wienberg * 1850 + 1903 Brinksitzer in Hagen

Wübke Rendigs * 1848 OO 1876

Kinder : Johann * 1877 + 1959 Weichensteller

Anna Marg.Adelheid * 1878 + 1878

Cord Heinrich * 1879 + 1958

Dietrich * 1881 + 1881

Diedrich * 1885 + 1885

Arend Georg * 1887 + 1887

Heinrich Hermann * 1889 + 1889

Wübke * 1892 + 1892

Johann Wienberg * 1877 + 1959 Landwirt in Hagen

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-91

Anna Margarethe Stöver * 1882 + 1959 OO 1906

Kinder : Heinrich Johann * 1907 +

Johann Heinrich * 1909 + 1909

Heinrich Johann Wienberg * 1907 Tischler in Hagen

Gretchen Betty Wiebeke OO 1941

Martin Wilhelm Kastens * in Okel Zimmerer in Hagen

Christa Wienberg OO 1961

1848: [Mutterrolle]: Gutsherrenfreier Kleinbrinksitzer Wienberg, Cord Heinr. : Kauf;

1869 [Mutterrolle]: Erben: Erbgang;

1877 [Mutterrolle]: Wienberg, Cord Heinr. , Erbgang;

1891 [Einwohnerliste] Wienberg, Cord Heinr., Brinksitzer

1904 [Mutterrolle]: Wienberg, Johann

1907, 1911: Wienberg, Johann, Kleinbrinksitzer

1927: Wienberg, Johann, Landwirt

1940: Wienberg, Johann, Landwirt; Wienberg, Heinrich, Tischler

1952: Wienberg, Heinrich, Tischler; Wetjen, Joh.. Rentn

1970: [Eigentümer] Wienberg, Heinrich

1974: Wienberg, Heinrich

2000: Studnitzky, Hans-Joachim; Seifarth, Stefan

2013 Mira Arnold; Studnitzky, Hans-Joachim, Zimmerei; Studnitzky, Petra (Am Weißen Moor 92); Kastens, Christa, Martin; Stefan Schröder (Am Weißen Moor 92a)

2016 Grundstück parzelliert verkauft

Anzeige im 43. Veranstaltungskalender 2000 – 2001 der Gemeinde Weyhe:

Hans-Joachim Studnitzky, Leeste, Am Weißenmoor 92

Zimmerei, Dachstühle jeglicher Art, Garagen, Carports, Pergolen, Gipsausbau, Trockenestrich, Altbau-Sanierung, Fachwerkbau

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-92

Hagen 28

Hollwedel, Heinrich

Wetjen

Rumpsfelder Heide 99

Brandkassen-nr. nach 1836: 26

(existiert nicht mehr)

1863 neu errichtet Heinrich Hollwedel, gutsherrenfreier Kleinbrinksitzer

1868 Kauf Johann Heinrich Bahrs

Hoferben und Bewohner *

1863: [Mutterrolle]: Gutsherrenfreier Anbauer Hollwedel, Heinr. /1863/ neu errichtet,

1868: [Mutterrolle]: Bahrs, Joh. Heinr. : Kauf;

1878: [Mutterrolle]: Wetjen, Claus Friedr.: Kauf;

1878 Claus Friedrich Wetjen * 1850 + 1928 Anbauer in Hagen

Gesche Adelheid Brandt * 1855 + 1926 OO 1882

Kinder : Johann Friedrich * 1883 + 1963

Anna Margarethe * 1884 + 1884

Becke Anne Marie * 1888 + 1888

1891: [Mutterrolle]: Wetjen, Friedr., Anbauer;

1907, 1911: Wetjen, Christian., Anbauer

1940: Wetjen, Friedrich, Werkmeister

1940 Friedrich Wetjen * 1883 + 1963 Werkmeister

Frieda Warneke * 1893 + 1956 OO 1915

1952: Wetjen, Friedr., Beratn.

1959: Wetjen, Friedrich. Pens.;

1970 [Eigentümer]: Wetjen, Friedrich. Pens.;

1970 Albert Wetjen Eigentümer Grete Lene Kastens

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-93

Hagen 29

Anbauer

Götje Timmermann

(Am Weidufer 98)

1872: Der Anbauer Götje Timmermann zu Hagen Nr. 29 kauft vom Halbmeier Hinrich Kirchhoff zu Leeste Nr. 44 in der Scheerweide 7 Morgen und 10 QR, in der Streitheide 94 QR Land um eine selbständige Anbauerstelle zu errichten. Genehmigt Syke 24. April 1872 Königl. Preußisches Amt

1891 hat die Stelle kein Pferd, aber 4 Stück Rindvieh.

Google 3D Darstellung 2022 (Am Weidufer 98)

Hoferben und Bewohner

1872: [Mutterrolle] Anbauer Timmermann, Götze; neu errichtet;

1886: [Mutterrolle] Timmermann, Albert Erbgang;

1891: Timmermann, Albert, Anbauer

1906: [Mutterrolle] Weseloh, Johann Heinrich Erbgang;

1907, 1911: Timmermann, Albert, Anbauer

1927: Weseloh, Johann, Arbeiter; Dettmer, Herm, Schlosser

1940: Weseloh, Johann, Landwirt

1952: Weseloh, Joh., sen, Landw.; Weseloh Joh., jun.; Kaminski, Gust. Rnt.; Reiter, Pauline;

1959: Morko, Luise, Haush.; Weseloh. Johann. Ldw..

1970: [Eigentümer]: Weseloh, Johann

1974 :Weseloh, Heinr.; Frank Günter

2000: Brünjes, Carsten; Lammers, Ulrich

2013: Daniels, Kathrin, Hollmann, Petra, More, Charline;Neumann, Mareike; Weber, Patricia

[Foto 2022: P.Athmann]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-94

Hagen 30

Anbauer

Hermann Hollwedel

Dunkhase, Claus

Dunkhase, J.H.

Landwehr, Dietrich

(Hauptstr. 38)

Das alte Wohnhaus des Dietrich Landwehr um 192074

Geschichte

1872: Der Anbauer Hermann Hollwedel kauft von dem Kleinbrinksitzer Kuhlmann zu Hagen Nr. 28 am Kirchweyhe-Leester Weg belegen 1 Morgen 21 Quadratruten um eine selbständige Anbauerstelle zu errichten. Genehmigt Syke 24.April 1872 Königl. Preußisches Amt

1938: Wohnhaus und Mühle von Dietrich Landwehr75

Die Geschichte der Hagener Mühle ist beschrieben unter Gewerbe (Kap. 8.1.3)

Hoferben und Bewohner

Hermann Hollwedel *1833 + 1908 ,Anbauer bis 1872

Anna Steinforth * 1837 + 1900 OO 1859

Kinder : Heinrich * 1860 + 1866

Adelheid *.1862 + 1866

Anna Meta Elise * 1865

Heinrich II * 1867

1872: [Mutterrolle] Anbauer Hollwedel, Hermann /1872/ neu errichtet;

1879: [Mutterrolle] Dunkhase, Claus Kauf;

1887: [Mutterrolle] Dunkhase, Heinrich Erbschaft;

Claus Dunkhase * 1815 + 1886 Zimmermeister Schlade

Margarethe Landsberg * 1821 + 1862 OO 1843

Kinder: Claus * 1843

Johann * 1845

Gerd * 1847 + 1847

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-95

Margarethe * 1848

Anna * 1851 + 1893 OO Aug.Fr. Essmüller

Gerd * 1854 + 1855

Heinrich * 1856 + 1902 Anerbe

Gerd Cord Albert * 1859

1887 Heinrich Dunkhase * 1856 + 1902 Fabrikbesitzer Hagen

Wilhelmine Justine Heslau * 1863 Ossenbeck OO 1887

Kinder : Meta Dora Wilhelmine * 1888

Johann Heinrich Claus * 1890

Meta Anni Wilhelmine * 1893 + 1957

Heinrich Wilhelm * 1896

1908 Diedr.Heinr.Conrad Landwehr * 1867 + 1939 Mühlenbesitzer

Anna Sophie Nordhausen * 1869 + 1949

Kinder : Anna Gesine Marie * 1895 + 1936

Hinrich Diedr.Heinrich * 1897 + 1965 Müller in Hagen

Wilhelm Diedr.Heinrich * 1900

Diedrich Friedrich * 1901 OO Grete Gesine Rose

Else Johanna * 1905

Heinrich Diedrich Landwehr * 1897 + 1965 Mühlenbesitzer

Elisabeth Frieda Bode OO 1924

1903: [Mutterrolle] Dunkhase, Johann Heinrich Claus * 1890

1907, 1911: Dunkhase, Heinrich, Anbauer

1908: [Mutterrolle] Mühlenbesitzer Landwehr, Diedrich Heinrich

1927: Landwehr, Dietrich, Müller

1931: [Mutterrolle]

1940: Landwehr, Dietrich, Müller

1945: [Kriegsschaden] Landwehr, Dietrich, Totalschaden von Wohnh., Scheune u. Stall

1952: Landwehr, Dietrich

1959: Landwehr, Dietrich, Mühlenbesitzer

1970: Eigentümer: Landwehr, Dietrich,

1974 : Landwehr, Dietrich,

2000: Landwehr, Dietrich, Müllermeister,

2013: Landwehr, Cord, Dietrich, Dorte, Ursel

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-96

Hagen 31 Anbauer

Johann Timmermann (aus Angelse)

(Am Weidufer 84)

1874: Der Arbeiter Johann Timmermann aus Angelse zu Hagen Nr. 31 kauft vom Mittelbrinksitzer Hinrich Iden zu Leeste Nr. 10 ein Grundstück 3 Morgen und 51 QR in Hagen um eine selbständige Anbauerstelle zu errichten. Genehmigt Syke 30. Juni 1874 Königl. Preußisches Amt

1891 hat der Hof 2 Rinder und kein Pferd.

:

Google 3D Darstellung 2022 (Am Weidufer 84)

Hoferben und Bewohner

Johann Timmermann *1842 + 1922 Anbauer in Hagen

Anna Margarete Menke * 1850 + 1933 OO 1873

Kinder : Johann * 1874 + 1874

Johann Cord * 1876 + 1962

Anna Margarete * 1880 + 1963

Anna Meta * 1883 + 1884

1871 Aug. Friedr.Wilhelm Beckmann * 1840 + 1899 Anbauer in Hagen

Gesche Adelheid Bode * 1842 + 1927 OO 1871

Kinder : Christine Marie * 1872 + in Bremen OO Joh.Herm Nienaber

Johann Heinrich * 1874 + 1879

Anna Meta * 1876 OO Ernst Fr. Niemeyer

Aug.Wilhelm Heinr. * 1877 + 1964

Anna Adelheid * 1880 +

Anna * 1881 + 1962

Johann Heinrich II * 1885 + 1961

1874: [Mutterrolle] Anbauer Timmermann, Joh.; neu errichtet;

1879: [Mutterrolle] Beckmann, Friedrich Wilh. ; Kauf;

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-97

1891: Beckmann, Wilhelm, Anbauer

August Wilhelm Beckmann * 1877 + 1964 Anbauer in Hagen

Meta Albers * 1878 + 1958 OO 1901

Kinder : Adelheid * 1901

Wilhelm Heinrich * 1903 + 1903

Anna Adelheid Meta * 1904 + 1905

1907:, 1911 Beckmann, Wilhelm, Anbauer

1923: Eduard Hermann Linz, Schlosser Bremen

Adelheid Beckmann * 1901 OO 1923

1927: Hinrichs, Johann, Bahnarbeiter

1940: Witte, Dietrich, Arbeiter

1952: Irmer, Richard, Arbeiter

1959: Czyganowski. Karl, Ldw. u. Arb..

1970: Eigentümer : Linz, Adelheid

1974 : Linz, Hermann; Miksch, Helmut

2000: Bendix, Gerd, Hänsel, Peer; Thraves; Philip

2013: Bendix, Fabian, Gerd, Helga, Nadine; Falke, Dr.Bernd, Annika, Anna-Beate; Huntemann, Rudi; Ranft, Dominic, Marita; Scheumann, Petra; Wührmann, Volker

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-98

Hagen 32 Anbauer

Hinrich Warneke

(Schlade 43)

1876: Hermann Hinrich Warneke, Anbauer zu Hagen Nr. 32 kauft von dem Anbauer Heinrich Riekers zu Kirchweyhe in der Leester Feldmark belegen 1 Morgen 51 Quadratruthen Land um eine selbständigen Anbauerstelle zu errichten.

Um 1885 ist Heinrich Warnke, Hagen, Mitglied im Kriegerverein Leeste76

1891 hat Warneke eine Kuh, aber kein Pferd.

Hoferben und Bewohner

Hermann Heinrich Warneke * 1843 + 1919 Anbauer in Hagen

Gesche Meyer oder Garbade * 1844 + 1913 OO 1866

Kinder : Hermann Arend Johann * 1869 + 1916

Meta * 1872 + 1879

Mette Margarete * 1874 + 1956

Hermann Arend Warneke * 1869 + 1916 Anbauer, Stationsgehilfe

Anna Margarethe Ritterhoff * 1869 + 1952 OO 1894

Kinder : Heinr.Johann Dietrich * 1895 Bildhauer, ledig

Johann Heinr.Hermann * 1896

Wilhelm Johann + 1902

1875: [Mutterrolle] Anbauer Warneke, Hermann Heinrich: neu errichtet;

1891: Warneke, Heinrich, Anbauer

1899: [Mutterrolle] Bildhauer Warneke, Johann Diedrich;

1914: [Mutterrolle] Anbauer u. Eisenbahnstationsgehilfe Warneke, Heinrich

1891, 1907, 1911:Warneke, Heinrich, Anbauer

1927: Warneke, Anna, Witwe

1940: Warneke, Anna, Witwe; Nolte, Herm. Arb.

1952:. Warneke, Anna; Fischer, Oskar, Arb.; Kaube, Georg, Stellm.; Nolte, Anni, Arb.

1959: Neumann, Manfred. Arb.;Neumann, Paul, Zimmerer; Nolte, Anni, Arb

1970: Eigentümer Borrmann, Thea

1974 : Borrmann, Hugo

2000: Gabrielli, Silvia; Menke, Kai

2013:Jacobsen, Thorsten; Läkamp, Tanja

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-99

Hagen 33 Anbauer

Heinrich Mahlstedt

Maler Görgens

(Am Weidufer 57)

1879: Johann Heinrich Mahlstedt, Anbauer zu Hagen Nr. 33 kauft von dem Anbauer Johann Heinrich Mahlstedt, Anbauer zu Hagen Nr. 33; Kauft von dem Anbauer Johann Hinrich Höft. 8 ar 69 qm Grundstück am öffentlichen Wege belegen.

Genehmigt Syke 15. März 1879 königlich preußisches Amt

1891 hat Mahlstedt eine Kuh, aber kein Pferd.

2013: Malereibetrieb Görgens, Arnold; Görgens,Gerald, Helga

Google 3D Darstellung 2022 (Am Weidufer 57, Ecke Horstkamp)

Hoferben und Bewohner

Johann Heinrich Mahlstedt * 1833 + 1896 Anbauer in Hagen

Anna Catharina Suhling * 1834 + 1886 OO 1859

Kinder : Johann Heinrich * 1860 + 1887

Diedrich * 1862 + 1918

Meta * 1865 + 1885

Metta * 1867

Anna Catharina * 1869 + 1871

Anna Catharina * 1872 + 1872

Albert * 1873 + 1949

Anna Catharina * 1877 + 1940

Georg * 1879 + 1969

Albert Mahlstedt *1873 + .1949 Zimmerer, Hagen 33

Sophie Marie Heusmann * 1876 + 1952

Kinder : Johann Heinrich * 1899 + 1972

Dietrich Johann * .1901 + 1902

Georg * 1903 + 1945 gefallen

Johann Heinrich Mahlstedt * 1899 + 1972 Anbauer in Hagen

Meta Johanna Weseloh OO 1920

1879: [Mutterrolle]: Anbauer Mahlstedt, Joh. Heinr; neu errichtet;

1891: Mahlstedt, Joh. Heinr., Anbauer

1896: [Mutterrolle] Mahlstedt, Joh. Heinr.; Erbgang;

1899: [Mutterrolle] Mahlstedt, Albert

1907: Albert Mahlstedt, Anbauer und Zimmerer

1911: Mahlstedt, Albert, Anbauer

1927 Albert Mahlstedt, Landwirt

1940 Albert Mahlstedt, Landwirt, Zimmerer, Georg Mahlstedt, Arbeiter

1952 Sophie Mahlstedt geb Heusmann, - Leo Polomski, Maurermeister

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-100

1959: Mahlstedt, Sophie, Hsfr; .Polomski, Leo, Maurermeister

1970 Albert Mahlstedt, Eigentümer

1974 : Mahlstedt, Sophie; Mahlstedt, Albert

2000: Görkens, Gerald

2013: Görgens, Arnold, Malerbetrieb; Görgens, Gerald, Helga

2016 Arnold Görgens, Am Weidufer 57 Leeste, Hagen

Hagen 34 Anbauer

Johann Timmermann

(Am Weidufer 102)

1879: Johann Timmermann, Anbauer zu Hagen Nr. 34 früherer Besitzer der Anbauerstelle Nr. 28 in Hagen , kauft von dem Halbmeier Johann Drücker in Leeste 2 Hektar am öffentlichen Wege von Leeste nach Kirchweyhe belegen.

Johann Timmermann hat 1891 ein Pferd und 3 Rinder.

Google 3D Darstellung 2022 (Am Weidufer 102)

Hoferben und Bewohner

1879 Johann Timmermann * 1842 + 1922 Anbauer in Hagen

Anna Margarete Menke * 1850 + 1933 OO 1873

Kinder : Johann * 1874 + 1874

Johann Cord * 1876 + 1962

Anna Margarete * 1880 + 1963

Anna Meta * 1883 + 1884

1908 Johann Cord Timmermann * 1876 + 1962 Anbauer in Hagen

Meta Katharina Reineke * 1883 + 1959 OO 1906

Kinder : Johann Heinrich *1907 + 1969

Heinrich Diedrich Ludwig *1909

1940 Johann Heinr.Timmermann * 1907 + 1969 Anbauer in Hagen

Emma Gesine Rohlfs Emtinghausen OO 1935

1879: [Mutterrolle] Anbauer Timmermann, Johann: neu errichtet;

1891: Timmermann, Johann, Anbauer

1908: [Mutterrolle] Timmermann, Cord;

1907, 1911, 1927:Timmermann, Johann, Anbauer

1940: Timmermann, Johann, Landwirt

1952:. Timmermann, Johann sen., Landwirt; Timmermann, Joh. jun., Landw.

1959: Timmermann, Johann, Landwirt; Timmermann, Johann,

1970: Eigentümer : Timmermann, Erich

1974 :Otto, Hans-Dieter; Timmermann, Emma; Timmermann, Johann

2000: Avdulahi, Arben; Irmak, Yusuf

2013: Abdula, Adem, Ersan, Fatima, Sukrija, Sukrije; Avdull, Nanifa; Bereza, Kiziban

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-101

Hagen 35 Anbauer

Diedrich Hermann

Hildebrand

(Am Weißen Moor 48)

Ansicht 2021 [Foto P.Athmann]

1880: Diedrich Hermann Hildebrand, Anbauer zu Hagen Nr. 35 kauft von dem Brinksitzer Heinrich Kastens in Leeste Nr. 75 9 Himbtsaat am öffentlichen Wege von der Leester Landstrasse zum Weyher Bruch belegen.

1891 hat Hermann Hildebrandt 3 Rinder und kein Pferd.

Hildebrands hatten 2 Kühe und ein paar Schweine. Die Enkelkinder sind jetzt Eigentümer77

Hoferben und Bewohner

Diedrich Hermann Hildebrand * 1849 + 1929 Anbauer in Hagen

Gesche Castens * 1853 + 1887 OO 1874

Kinder : Heinrich * 1874 + 1946

Meta * 1876 +

Johann * 1878 + 1905

Anna * 1882

Gesine * 1884 + in Bremen OO Herm Lehmkuhl

Hermann * 1887 + 1887

Heinrich Hildebrand *1874 +1946 Landwirt in Hagen

Anna Margarete Buse * 1871 + 1936 OO 06.10.1901

Kinder : Hermann Heinrich * 1901

Hermann Heinrich Hildebrand * 1901 Stellwerkmeister

1880: [Mutterrolle]: Anbauer Hildebrandt, Dietr. Heinr.: neu errichtet;

1891:Hildebrandt, Hermann, Anbauer

1907,1911, 1927: Hildebrandt, Hermann, Anbauer

1926: [Mutterrolle] ; Hildebrand, Heinrich

1940: Hildebrandt, Heinrich, Landwirt; Hildebrand, Herm., Arb.

1952: Hildebrandt, Herm.,Weichenw; Pregla, Karl, Rentn..

1959:Heinrich, Hildegard. Hausfrau;.Hildebrand, Heinrich. Kfm. Angest.;

Hildebrand, Hermann, OberstellwMeister

1970: Eigentümer : Hildebrand, Hermann

1974: Hildebrand, Hermann

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-102

2000: Papenberg, Rainer

2013: Hüneke, Andrea, Florian

Der Ausschnitt aus einem Luftbild (vom Ballon) zeigt das Haus am Weißen Moor im Jahre 1998.78

Hagen 36

Anbauer

Kastens

Meyer, Gerd

„Kasten-Schuster“

(Am Weidufer 140)

Foto 2009 vom Weyher Bruch aus gesehen

[ P.Athmann ]

Geschichte:

1891: kein Pferd, 3 Stück Rindvieh

Gerd Meyer hatte 3-4 Kühe.79

Google 3D Darstellung 2022 (Am Weidufer 140),

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-103

Hoferben und Bewohner

Hermann Castens, aus Fesenfeld, Hsl Eberhard Castens Sohn OO 1838

Margarethe Schwarz, weil. Hsl Carl Diedrich Schwarz in Leeste Tochter

1873: [Mutterrolle] Kleinbrinksitzer Kastens, Hermann Kauf;

1891: Kasten, Hermann, Anbauer u. Maurer;

1899: [Mutterrolle] Kastens, Eberhard

Herman Eberhard Castens , Herm.Castens u. Marg.Schwarz * 1845 oo 1874

Anna Cath.Adelheid Ranke, Gerhard Ranke Chris.Brüggemann * 1846 Harpstedt

Hermann Eberhard Castens * 1845 + 1908 Anbauer und Maurer

Anna Catharina Adelheid Ranke * 1846 Harpstedt + 1939 OO 1874

Kinder : Anna Marg. Catharine * 1874 + 1931 OO Johann Koch

Hermann Johann Carl * 1876

Gesine Dorothee Marg. * 1878 + 1950 OO Herm.Rameau

Meta Catharina * .1883 + 1969 OO Joh.H.Siemer

Meta Hermine Frieda * 1885 + 1971 OO Johann Meyer

1931: [Mutterrolle] Maurer Meyer, Johann u. Ehefrau Hermine geb. Kastens

1891: Kasten, Hermann, Anbauer u. Maurer;

1907: Kasten, Hermann, Kleinbrinksitzer

1927: Kastens, Anna, Witwe

Johann Meyer * 1880 + 1960 Maurer, Landwirt

Meta Hermine Frieda Castens * 1885 + 1971 OO 1906

Kinder : Johann Heinrich * 1907

Anna Käthe Adele * 1908

Hermann

1931: [Mutterrolle] Maurer Meyer, Johann u. Ehefrau Hermine geb. Kastens

1940: Meyer, Hermann, Maurer; Meyer, Herm., Kassengeh

1952: Kionka, Joh., Zugsch.; Meyer, Anna; Meyer, Joh., Landw.

1959: Meyer, Anna, Hausfrau; Meyer, Erich. BbRangierer; Meyer, Johann, Maurer

1970: Eigentümer Meyer, Hermann

1974 : Meyer, Anna; Meyer, Gerd;

2000: Meyer, Anna; Meyer, Gerd; Meyer, Rolf

2013: Meyer, Gerd, Anna, Rolf, Sonja; Kreutzmann, Katja

[Foto 2022 P.Athmann}

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-104

Hagen 37

Anbauer

Beneke

Frauenzentrum

Sozialwohnung

Hauptstraße 61

Hoferben und Bewohner

Johann Heinrich Beneke * 1849 + 1931 Rottenführer Anbauer

Ehefrau nicht gefunden

Kinder : Johann Heinrich Bernhard * 1874 + 1902

Johann Heinrich Bernhard Beneke * 1874 + 1902 Telegraphist

Karoline Auguste Käunicke OO nicht in Leste

Kinder : Adele Meta Sophie * 1895 + 1975

Ewald Johannes Ferdinand * 1898

Heinrich Ferdinand * 1901

Ewald Johannes Ferdinand * 1898 Stationsassistent

Meta Sophie Kuchenbecker * in Brinkum OO 1923

Kinder : Edith Gesine Auguste * 1929 + 1967 OO Sewing

1887 Anbauer u. Eisenbahn-Rottenführer Beneke, Johann: neu errichtet;

1891 Beneke, Johann, Anbauer

1907 Johann Beneke, Anbauer Weichenwärter

1924 Bahnangestellter Beneke, Ewald

1927 Johann Beneke, Pensionär

1940 Ewald Beneke, RB-Asssistent

1952 Ewald Beneke -- Georg Kuchenbecker, Rentner

1959 Meta Beneke, geb.Kuchenbecker, Hausfrau

1970 Alfred Vormann, Eigentümer

1974 Meta Beneke, geb.Kuchenbecker, Hausfrau; Alfred Vormann,

2000 Frauenzentrum - Nuri Yalak

2019 werden die neuen Sozialwohnungen fertiggestellt

[Foto: Kreiszeitung]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-105

Hagen 38

Dierks (Maurer)

Siemer (Maurer)

Am Weidufer 54

(abgerissen, freier Platz/Wiese)

Dietrich Dierks * 1845 + 1933 Maurermeister, Eltern: Joh.Heinr.Dierks u.Elisabeth Finke

Mette Lüders * 1843 + 1917 Eltern: Anb.Dietr.Lüders Ge.Schumacher OO 1869

Kinder : Elise Gesine Johanna * 1870 + 1883

Friedrich * 1872 + 1872

Gesche Sophie Beta * 1873 + 1944 OO Maler Hüneke

Meta Dorothea * 1875 + 1901

Dorothea Meta * 1876 + 1880

Georg Heinrich Dietrich * 1876 + 1877

Dietrich Johann Heinrich * 1880 + 1896 Maurerlehrling

1888 [Mutterrolle] Anbauer Dierks, Dietrich: neu errichtet; Siemer, H.

1888 Dietrich Schierenbeck * 1846 Häusler in Hagen 38

Elisabeth Schierenbeck * 1848 OO 1877

1891 [Steuerliste] Schierenbeck, Diedrich, Häusler

1907 Heinrich Dietrich Siemer * 1883 + 1946 Anbauer, Maurer

Anna Katharina Wittrock * 1887 + 1919 OO 1907

Kinder : Johann Heinrich * 1907

1907 Heinrich Siemer, Anbauer

1911 Siemer, H., Anbauer u Maurermeister

1927 Cordes, Dietrich, Arbeiter; Siemer, Heinr. Maurer

1940 Siemer, Heinrich, Landwirt + Viehvert.; Siemer, Heinr., Maurer

1952 Siemer, Heinrich, sen., Landw.; Siemer, Heinr jun., Landw.

1959 Heinrich Siemer, Landwirt - Heinrich Siemer, Rentner

1970 Manfred Siemer, Eigentümer

1974 Anni Siemer, Hausfrau - Irmgard Witte

2000 Irmgard Witte - Eberhard Witte

2013 --- (kein Eintrag im Adressbuch)

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-106

Hagen 39

Steinforth

Knief

Gaststätte

Haupttraße 43-45

Zur Geschichte der Gaststätte Steinforth siehe Kapitel 8.4

Besitzer und Bewohner

Albert Steinforth Eltern: Bks.Gerd Steinforth Adel Böttcher * 1841 OO 1864

Mette Pundsack Eltern: Arend Pundsack u. Gesche Harms * 1841

1890 Albert Steinforth * 1841 + 1911 Gastwirt in Hagen

Mette Pundsack * 1841 + 1909 OO 1864

Kinder : Gesche Elise * 1865 + 1906 OO H.W.Fangmeier

Anna Adelheid * 1866

Georg Heinrich Claus * 1869 + 1927 Bahnassistent

Alina * 1871 + 1901 ledig

Marie Meta * 1874 + 1881

Dietrich * 1877 + 1943 OO A.C.Budelmann

Marie Aline * 1882 + 1917 OO H.H.Spilker

1940 Johann Knief Gastwirt * 1881 + 1963 Gastwirt in Hagen

Anne Marie Warneke * 1885 + 1924 OO 14.02.1907

1905 [Häuserliste u. Mutterrolle] Anbauer Steinforth, Albert neu errichtet;

Anbauer u. Bahnarbeiter Steinforth, Diedrich

1907 [Einwohnerliste] Steinforth, Albert, Anbauer

1911 [Einwohnerliste] Steinforth, Albert, Anbauer * 1841, +1911;

Steinfurth, Dietrich, Gastwirt *1877, +1943

1927 [Einwohnerliste] Steinfurth, Dietrich, Gastwirt u. Musiker

1936 [Einwohnerliste] Diedr. Steinforth, Heinr. Bergmann,

1940 [Einwohnerliste] Johann Knief Gastwirt * 1881 + 1963 Gastwirt in Hagen

OO 1907 Anne Marie Warneke * 1885 + 1924

1945 [Kriegsschadenliste] Knief, Johann, Totalschaden Tanzsaal u. Stall

1952 [Einwohnerliste] Knief, Johann, Gastwirt

1959 [Einwohnerliste] Bußmann, Conny, Gastwirt; Knief, Gerda, Hsfr; Knief, Joh, Landwirt

1970 [Eigentümerliste] Knief, Elise

1974 [Einwohnerliste] Meier, Horst; Irmer, Martha

2000 [Einwohnerliste] Brüning, Jörg; Koch, Heiko; Strauß, Rainer

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-107

Hagen 40

Käting

(Schlade 4)

1922 malt der Leester Maler Schlede (Hagen 21) den Hof Käting

[Bild im Besitz der Familie Ernst Käting, Leeste / Repro: H.Riehn]

Im Dezember 1911 wird auf dem Hof Käting (erneut?) Schweinepest festggestellt und der Hof zum Sperrbezirk erklärt.80

1937: Die Familien Wetjen und Käting bei der Kornernte in Hagen

[Repro: W. Meyer – Bildkalender 2004]

Hoferben und Bewohner

1890 Heinrich Friedrich Käting * 1869 + 1917 Anbauer in Hagen

1. Ehe Meta Gesine Frese * 1872 + 1911 OO 1892

2. Ehe Marie Johanna Sander * 1873 + 1960 OO 1912

Kinder : Albert Heinrich * 1894 + 1977

Marie Gesine Wilhelmine * 1896 + 1896

Marie Dora Meta * 1897 + 1917

Dora Meta * 1898

Friedrich * 1900 + 1900

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-108

Gesine Elise * 1901 + 1901

Dora Elise * 1902 + 1903

Anna Elise Sophie * 1905 + 1905

Adolf Diedrich * 1906

Johann Friedrich * 1910

1927 Albert Heinrich Käting * 1894 + 1977 Postschaffner

Anna Wübke Schierenbeck * 1896 + 1970 OO 1923

Kinder : Ernst Heinrich Käting * 1929 + 1951 Dreher, ledig

1901 [Mutterrolle] Anbauer Käting, Heinr. ; neu errichtet;

1907 Friedrich Käting , Anbauer

1927 Heinrich Käting, Arbeiter

1940 Heinrich Käting, Arbeiter

1952 Heinrich Käting, Postschaffner; Käting Heinr., Landw.

1959 Heinrich Käting, Landwirt - Heinrich Käting, Postschaffner

1970 Heinrich Käting, Eigentümer

1974 Heinrich Käting

2000 Heinrich Käting, Ernst Käting

2013 Käting, Angela, Anneliese, Heinrich

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-109

Hagen 41

Claus Bischoff

Am Weidufer 51

Das Haus am Weidufer 51 in der Google 3D Darstellung

Geschichte

Noch zu recherchieren

Hoferben und Bewohner Noch zu recherchieren

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-110

Hagen 42

Stolte

Schlade 5

Ausschnitt aus einem Luftbild 1998 (vom Ballon) 81

Geschichte

(in Bearbeitung)

Um 1950 erbte Anna Stolte den Hof Hagen 9 (Rameau), der in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hagen 42 lag.

Zunächst gab es Pläne, den Hofsitz der Stoltes auf die geerbte Hofstelle zu verlegen. Nach ersten Umbaumaßnahmen wurde dies jedoch wieder verworfen.82

Der Hof 1925 auf einem Gemälde des Hagener Malers J.H. Schleede [Repro: H. Riehn]

Eigentümer und Bewohner

1858: Gerd Heinr.Stolte [* um. 1800?] oo Gesche Castens

Johann Heinrich Stolte * 1824 + 1895 Anbauer im Schlade

Anna Adelheid Rathjen * 1834 + 1908 OO 1858

Kinder : Gerd Heinrich * 1859 + 1866

Meta * 1862 + 1948

Gesche Adelheid * 1865 + 1872

Anna Adelheid * 1868 + 1961

Albert Johann Heinrich *1871 + 1949

Gesche Mette * 1875 + 1956

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-111

Vor 1897:Anbauer Stolte, Johann Heinrich - neu errichtet;

1897: Stolte, Albert; Erbgang;

Albert Joh. Heinrich Stolte * 1871 + 1949 Landwirt im Schlade Meta Adelheid Rendigs * 1878 + 1957 OO 1900

Kinder : Meta Anna * 1901

Meta Wübke * 1903

Johann Heinrich * 1905 + 1943 gefallen Smolensk

Johann * 1908 + 1942 gefallen Nowgorod

1907, 1911: Stolte, Heinrich, Anbauer; Dreyer, Chr., Anbauer 1907 Albert Stolte, Landwirt

Johann Heinrich Stolte * 1905 + 1943 Landwirt im Schlade

Anna Adelheid Rameau * OO 1931

Anna Adelheit Rameau (1904-1994), verheiratet mit Johann Heinrich Stolte (1905-1943) in Hagen 42 (Schlade 5). Anna Stolte geb. Rameau erbte die Hofstelle Hagen 9.

Kinder:

Heinrich Stolte * 1932 + 1936 vom Auto überfahren

Heinz Stolte * 1937 + 2006 OO Gertrud Stolte geb.Landsberg: Kinder: Heiner, Bernd

1927, 1940: Stolte, Heinrich, Landwirt

1927 Albert Stolte, Landwirt

1940 Heinrich Stolte, Landwirt

1952: Stolte, Anni, Landwirtin

1959: Stolte, Anna, Landwirtin

1970: [Eigentümer] Stolte, Heinz

1974: Stolte, Anna; Stolte, Heinz

2000: Stolte, Heinz; Stolte, Heiner;

2008: Stolte, Gertrud (Schlade 8); Stolte, Birgit; Stolte; Heiner (Schlade 9)

2013: Stolte, Gertrud (Schlade 8); Stolte, Birgit; Stolte; Heiner (Schlade 9)

Alexander, Heinz-Dietrich u. Ursula; Franke, Saskia; Kühl, Harald;

Meyer, Heinrich-Dietrich (Schlade 5)

Der Stolte-Hof im Jahr 1998 – Blick von Norden

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-112

Hagen 43

Anbauer

Heinrich Mahlstedt

Am Weidufer 55

Hofansicht 2022 [Google 3D Darstellung 2022]

Hoferben und Bewohner

1896 Johann Heinrich Mahlstedt *1859 + 1940 Zimmerer in Hagen

Anna Lena Julia Klenke * 1864 + 1919 OO 1893

Kinder : Johann Heinrich * 1894

Heinrich * 1897 + 1982

1920 Johann Heinrich Mahlstedt * 1894 Landwirt in Hagen

Meta Johanna Weseloh * 1895 + 1971 OO 1920

1896: Anbauer und Zimmermann Mahlstedt, Heinrich: neu errichtet;

1907: Mahlstedt, Heinrich, Anbauer

1927: Mahlstedt, Heinrich, Landwirt

1940: Mahlstedt, Heinrich, Landw.; Mahlstedt Joh. Arb.

1952: Mahlstedt, Johann, Arbeiter; Pohl, Ernst, Schmied

1959: Mahlstedt, Heinrich, Dreher; Mahlstedt, Johann, Arb.

1970: [Eigentümer] Mahlstedt, Johann

1974: Mahlstedt, Heinrich; Mahlstedt, Johann

2000: Mahlstedt, Heinrich; Mahlstedt, Joachim

2013: Mahlstedt, Hartmt, Heinrich, Joachim, Thea;

2016: Heinrich Mahlstedt, - Hartmut Mahlstedt

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-113

Hagen 44

Steinforth

Wetjen

Hauptstr. 35

(Einmündung „Am Weißen Moor“)

Um 1896

[Foto a.d.B. v. M.L. Stolte fb wf]

Das Haus wurde 1896 neu gebaut. Der Stationsgehilfe Georg Steinforth errichtete eine neue Anbauerstelle und zog mit seiner Frau Auguste Minna geb. Rameau dort ein.

Um 2014 erfolgte der Abriss und es wurde ein 6-8 Familienhaus dort gebaut.83

Zeitweise hatte der Friseur Pickenhahn hier sein Geschäft. Die Familie Steinforth wanderte nach Amerika aus. Danach zog eine Familie Zintel dort ein. 84

Die Tochter von Georg und Auguste Minna Steinforth, Ella Meta, ist dann ebenfalls in die USA ausgewandert. Der Sohn Georg Heinrich Claus Steinforth *22.4.1868 +28.02.1927 [1947?] hat das Haus bewohnt mit seiner Frau Auguste Minna.

Auf der linken Seite des Hauses, in Richtung Am Weißen Moor, gab es einen Anbau, der von der Familie Wetjen vermietet war. In den 80er Jahren wohnte hier die Familie Willms. 85

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-114

Besitzer und Bewohner:

1896 Georg Heinr.Claus Steinforth * 1869 + 1947 Bahnassistent

Auguste Minna Rameau * 1868 + .1925 OO 1893

Kinder : Auguste Martha * 1894 + 1968 OO Johann Zintl

Ella Meta Anna * 1895 OO Herm.Ackmann

Frida Gesine * .1900 + 1934 OO H.Ad.Brinkmeier

1896 Anbauer u. Stationsgehilfe Steinforth, Georg

u. Ehefrau Auguste geb. Ramenau: 1896 neu errichtet;

1907 Georg Heinr.Claus Steinforth, Anbauer

1926 Anbauer Georg Steinforth

1927 Georg Steinforth, Pensionär - Hermann Ackmann, Kellner

1940 Georg Steinforth, Wilhelm Nacke, Maler - Albert Wetjen, Zimmerer

1952 Erwin Brinkmeier, Schlosser - Johann Zintl, Rentner - Albert Wetjen, Georg Bödeker

1959 Albert Wetjen, Zimmerer; Johann Zintl, Rentner; Luise Bödeker,Hausfrau; Horst Böhlke, Kraftfahrer

1970 Alfred Wetjen, Eigentümer

1974 Albert Wetjen, Heinrich Meyer, Dietrich Meyer

2000: Wetjen, Albert; Meyer, Heinrich; Lindemann, Mathias

2016 Albert Wetjen, Heinrich Meyer, Matthias Lindemann

Mehrfamilienhaus Hauptstraße 35 [Google Earth Landsat Copernicus 2022]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-115

1831: Leester Zehntflur, Ausschnitt Hagen. Mit Markierungen der Moore und der in der Karte genannten oder vom Bearbeiter vermuteten Benennung von Wegen und Hofnamen.86

1831: Leester Zehntflur, Ausschnitt Hagen. Mit Markierungen der Moore und der wiederholten oder vermuteten Benennung von Wegen und Hofnamen (wie oben), unterlegt mit einem Google Luftbild von 2016. Zusammenstellung: Birgit Stolte.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-116

Blatt 7 der Flurkarte von Leeste (Kataster-Karte, 1875) mit Straßennamen von heute und Hagener Hofstellen (Besitzer 1875) 87

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-117

Blatt 10 der Flurkarte von Leeste (Kataster-Karte, 1875) mit Straßennamen von heute und Hagener Hofstellen (Besitzer 1875) 88

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-118

Ausschnitt aus Blatt 6 der Flurkarte von Leeste (Kataster-Karte, 1875) mit Straßennamen von heute und Hagener Hofstellen (Besitzer 1875) 89

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-119

Blatt 8 der Flurkarte von Leeste (Kataster-Karte, 1875) mit Straßennamen von heute und Hagener Hofstellen (Besitzer 1875) 90

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-120

Die Deutsche Grundkarte von 1964, Auszug Leeste-Hagen, zeigt den Ortsteil mit der Hagener Str. (unten von der damaligen Kirchweyher Landstraße – heute Hauptstraße - abbiegend) und dem Ortfeld sowie im Norden das Weidufer. Im rechten Teil die Felder des Weyher Bruchs, der auch zu Hagen zählt.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-121

Im Teil 2 der Grundkarte von 1964 wird der südöstliche Teil von Hagen gezeigt.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-122

Hagen (Ortfeld, Hagener Straße) mit Hofstellen 1-8 sowie 20 und 21): Google Earth Basiskarte / Landsat Kopernikus 202191

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-123

Hagen-Schlade: Google Karte92 von 2021 mit eingetragenen Hausstellen 9-19.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-124

Hagen-Weidufer und Weyher Bruch: Google Karte93 von 2022 mit eingetragenen Hausstellen.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-125

4.7.8.1.3.1 Hagen_2: Schierenbeck

Hagen 2 Kötner Schierenbeck (Hagener Str. 29) Neu: Weyher Bruch 30

Der Pferdehof Schierenbeck liegt heute im Weyher Bruch. Er ist aus einem der ältesten und größten der Hagener Höfe entstanden.

1900: Mit Fahrrad Heinrich Schierenbeck bei der Kutsche Albert Schierenbeck Fahrer der Kutsche Peter Schierenbeck. Daneben Hermann Schierenbeck (wollte nach Amerika, später wieder zurück). Die Eltern sitzen hinten auf der Kutsche94

Geschichte

Die Geschichte des Hofes ist bis auf den Kötnerhof von Ratke Dirichs im Jahre 1585 zurück verfolgbar. Schon 1659 erscheint der Name Schierenbeck unter den Hoferben.

1714 hat der Hof 4 Pferde, 1 Fohlen, 4 Kühe, 2 Rinder, 5 Schweine.

1728 sind 8 Molt Länderei, 6 Fuder Wiesenwuchs, 2 Pferde und 5 Kühe angegeben.

1730 sind es nur noch 4 Molt Länderei, 8 Fuder Wiesenwuchs, 2 Pferde, 3 Kühe und 1 Rind.

Schließlich hat der Hof im Jahr 1741 3 Molt Länderei, 6 Tagwerk Wiesenwuchs, 3 Pferde, 5 Kühe 1 Rind und 1 Schwein.

1753 Wohnhaus 7 Fach lang, 38 Fuß breit

Scheune 4 Fach lang, 36 Fuß breit,

Häuslingshaus 4 Fach lang, 23 Fuß breit,

1756 Acker 13 Morgen 6 Pferde 9 Rinder,

1761 2 Molt Länderei, 4 Fuder Wiesenwuchs,

2 Pferde, 2 Kühe 1 Rind.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-126

1801 72 Himtsaat Feldland, 6 Himtsaat Gartenland,

8 Tagwerk Wiesenwuchs, 4 Pferde, 4 Kühe, 5 Rinder.

1815 Acker 23 Morgen, 85 Quadratruten

1817 60 Himtsaat Geestackerland,

24 Himtsaat Marschland ,4 Himtsaat Gartenland,

36 Himtsaat Weiden, 2 Pferde, 3 Kühe 2 Rinder.

1837: 23 Morgen 85 Quadratruten

1891: 2 Pferde 7 Rinder

1837 und 1840 erscheint Hinrich Schierenbeck in den Frachtfahrerlisten.

1890 war das Haus errichtet worden

1897 feiern H. Schierenbeck und Frau ihre Silberhochzeit95

1907: Die Kötnerstelle Hagen Nr. 2; v.l.: Hermann, Anna, Peter, Albert und Heinrich Schierenbeck.

1911 bricht auf dem Hof – wie auf vielen anderen Höfen in Weyhe- die Schweinepest aus. Der Hof wird zum Sperrgebiet erklärt.96

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-127

1915: Wohnhaus, Stall und Schuppen brennen durch Brandstiftung ab.

1918 ist das Wohnhaus wieder neu errichtet.

1920: Der Fotograf hält die Familie Schierenbeck bei der Ernte fest.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-128

Landwirt Heinrich Schierenbeck ist 1920 Geschäftsführer der Elektrizitätsgenossenschaft Hagen, zusammen mit seine Bruder Hermann Schierenbeck, der auch die Leitungen für die Genossenschaft legt und schon die Wartung des Stromgenerators auf der Mühle Landwehr vorgenommen hatte (siehe Kapitel über Stromgenossenschaft)

Im Juni 1940 erhält der „Kameradschafts-Fechtleiter“ des Kriegervereins Leeste, Heinrich Schierenbeck aus Hagen bei Leeste, eine Ehrenurkunde.97

Um 1940 wird auf dem Hof ein Bunker angelegt, der in den folgenden Kriegsjahren Schutz bieten soll.98

Am 26.06.1942 meldet der Hof einen Fliegerschaden: Scheunen sind abgebrannt

1942: Bombentreffer

1945: erneut Bombentreffer

1945: abgebrannt

Beim Versuch, das Vieh aus dem Stall zu retten, wird Heinrich Schierenbeck (* 1876) von einer herabstürzenden Giebelwand getroffen und verstirbt.99

Der Hof wird nach dem Kriege wieder aufgebaut.

2003 erfolgt die Auslagerung des Hofes in den Weyher Bruch, jetzt als „Pferdehof Schierenbeck“. „Eine Betriebserweiterung war an der Hagener Straße in unmittelbarer Nachbarschaft von der Wohnbebauung nicht möglich. Darum entschlossen sich Heinz-Hermann und sein Sohn Ralf, in den nahe gelegenen Weyher Bruch auszusiedeln. 2003 konnten dort das neue Wohnhaus und ein Stall bezogen werden.“100

Wilfried Meyer hält die Familie 2003 für seinen 4. Band „Weyhe im Wandel der Zeit“ auf dem Foto fest: (v.l.) Ulrike, Philipp, Ralf, Heinz-Hermann, Andrea, Annegrete. Sitzend: Anita Schierenbeck geb. Rumpsfeld101

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-129

2005 Abriss des alten Hofes. Hier entstanden inzwischen mehrere Wohnhäuser.

„In der Zeit von 2003 bis 2013 entwickelte sich der Betrieb zum modernen und großzügig angelegten heutigen Pferdehof.“

2011 und 2018 brennt es erneut auf dem Hof Schierenbeck: 2011 brennt es im Dachstuhl des Wohnhauses durch Selbstentzündung des Heus für die Pferde.

2020 sind auch 2 der Stuten auf dem Familienfoto:

v.l.: Phillip, Ralf, Ulrike und Tristan. Auf der Bank sitzend: Annegrete und Heinz-Hermann Schierenbeck.

Der Hof betrieb Landwirtschaft mit Milchkühen, Bullenmast, Ackerbau und Pferdezucht. Auch wurden Lehrlinge ausgebildet. Heute ist die Ausrichtung ganz auf die Pferdezucht gelegt. Nebenher wird aber auch noch Rinderzucht betrieben.

Heinz-Hermann Schierenbeck war 21 Jahre lang Vorsitzender des Pferdezuchtvereins Sudweyhe.

„Der Hof gehörte zu den ältesten und größten Höfen in Hagen. Auf der alten Hofstelle in der Hagener Str. steht inzwischen nur noch das 1917 erbaute Wohnhaus.“ 102

Die alte Hofstelle im Jahr 2022 (Google SIO NOAA US Navy NDA Landsat Copernicus)

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-130

Der Pferdehof Schierenbeck im Weyher Bruch ist bis 2016 zu einer großen Reitanlage mit Zuchtbetrieb gewachsen. Im Bau unten links: Das Altenteiler-Wohnhaus.

Aussiedlung des Hofes im Jahre 2003: Im Weyher Bruch entsteht ein Pferdehof

Hoferben und Bewohner103

1585 Ratke Dirichs Köthner

1659 Eilert Schierenbeck Köthner

1660 - 1672 Eilert Meyer Köthner

1678 - Hinrich Schierenbeck u. Anna Harjes

1686: Heinrich Schierenbeck

1714: Segelke Schierenbeck

1716 Hinrich Schierenbeck und Gretge Bötgers haben Schierenbecken herrschaftliche Kohtstette miteinander angenommen wobey Länderey 4 Molt 7 Hbt, Wiesenwuchs 7 Tagwerck; Pferde 4, Kühe 4, Rinder 2, Schweine 1

1728 Gerke Schierenbeck hat sich zum anderen male mit Wümmel Stahmann verheyrathet und dieselbe in seine herrschaftliche Köthnerey genommen, bey der selben ist vorhanden :

Länderey 8 Molt , Wiesenwuchs 6 Fuder , Pferde 2 , Kühe 5 , Rinder 0 , Schweine 0.

1730 Gercke Schierenbeck hat sich zum 3.ten male mit Beke Grauen verheyrathet und dieselbe zu sich in seine Kötner Stete genommen, wobey gehören : Länderey 4 Molt , Wiesenwuchs 8 Fuder; Pferde 2 , Kühe 3 , Rinder 1 , Schweine 1 , Schafe 0 .

1732/ 1740: Hinrich Schirrenbeck

Hinrich Schierenbeck und Gredge Böttcher von Wulfhoop copuliert. OO 1716

Kinder : Seelke * 1717

Hinrich * 1720

Anna * 1723 + 1737

Eylert * 1727

Harm * 1729

Alke * 1732

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-131

1741 Segelke Schierenbeck hat sich verheyrathet und Becke Ratjen zu sich in seine herrschaftl. Köthner Stette genommen, wobey vorhanden : Länderey 3 Moltsaat , Wiesenwuchs 6 Tagwerk; Pferde 3 Stück , Kühe 5 , Rinder 1 , Schweine 1 Schafe 0 .

1753: Segelke Schierenbeck

Segelke Schierenbeck in Hagen mit Rebecca Rathjen copuliert OO 1740

Kinder : Stoffer * 1743

Stoffer * 1745 +

. Gretje * 1746 +

Metje * 1749 +

Segelke * 1751 + 1826

Anne * 1753 +

1755 / 1760: Seelcke Schierenbeck

1761 Segelke Schierenbeck nimmt zur 2 ten Ehe Elisabeth Anna Neuhaus aus der Stuhr zu sich

auf seine Köthner Stelle, wobey vorhanden : Länderey 2 Molt , Wiesenwuchs 4 Fuder ,

Pferde 2 Stück , Kühe 2 , Rinder 1 , Schweine 0 , Schafe 0 ;Activa 0 Rth. , Passiva 300 Rth.

1776: Segelke Schierenbeck

Segelke Schierenbeck und Anna Siedenburg getraut OO 1794

Segelke Schierenbeck und Adelh. Heidmann getraut OO 1798

1794: Schierenbeck, Heinrich, Kötner; 0 Kn; 3 M; ./. Schierenbeck, Hinrich, 0 Kn; 0 M;

1801: Schierenbeck, Segelke, Kötner

1801 Segelke Schierenbeck in Leeste hat mit Anna Cathrina Meyer daher, seine herrschaftliche Köthnerstelle angenommen, bey der sich befindet : Feldland 72 Himtsaat , Gartenland 6 Himtsaat , Wiesenwuchs 8 Tagwerk , Pferde 4 , Kühe 4 , Rinder 5 Stück.

1801 Segelke Schierenbeck * 1751 + 1826 Kötner in Hagen

Anne Trine Meyer * 1777 + 1815 OO 1801

Kinder : Heinrich * 1804 + 1853

Segelke * 1807

Arend * 1809

1811: Schierenbeck, Segelke; Frau Anne Trine

1815: Schierenbeck, Witwe, Kötner

1817 die Witwe des weyland Köthners Schierenbeck Anne Cathrine geb, Meyer hat in zweiter Ehe Albert Block, als Interimswirth zu sich auf ihre herrschaftliche Köthnerstelle genommen, wobey vorhanden : Gartenland 4 Himtsaat, Geestackerland 60 Himtsaat, Marschland 24 Himtsaat, an Weiden 36 Himtsaat, Pferde 2 , Kühe 3, Rinder 2 Stück; Activa 0, Passiva 600 Rth

1831: Heinrich Schierenbeck * 1804 + 1853 Kötner in Hagen

Adelheid Meinke * 1804 + 1882 OO 03.06.1831

Kinder : Anna Catharina * 1831

Albert * 1833 + 1835

Heinrich * 1835 + 1915

Albert * 1837

Seelke * 1839 + 1843

Anna * 1841 + 1845

Segelke * 1844

Anna * 1846

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-132

Arend * 1850

1836: Schierenbeck, Heinrich, Kötner

1837: Schierenbeck, Heinrich; Kötner Schierenbeck, Heinrich Erbgang;

1852: Schierenbeck, Heinrich, Kötner 48 J, Adelheid, Ehefrau 48 J; Heinrich, Sohn 16 J; Seelke, Sohn 15 J; Albert, Sohn 13 J; Anna, Tochter 7 J; Ahrend, Sohn 2 J; Wehrenberg, Johann, Dienstknecht 17 J; Kirchhofs, Magrete, Dienstmagd 21 J;

1855: Schierenbeck, Adelheid, Witwe 51 J; Heinrich, Sohn 21 J; Seelke, Sohn 11 J; Anna, Tochter 9 J; Ahrend, Sohn 5 J; Brüggemann, Lotti, Dienstmagd 22 J;

1857: Schierenbeck, Heinrich, Erbgang;

1858: Schierenbeck, Adelheid, Kötnerin 54 J; Heinrich, Sohn 24 J; Seelke, Sohn 15 J; Anna, Tochter 11 J; Ahrend, Sohn 8 J; Brüggemann, Lotti, Dienstmagd 25 J;

1861: Schierenbeck, Heinrich, Sohn Kötner 26 J; Adelheid, Altenteilerin 57 J; Anna, Tochter 15 J; Ahrend, Sohn 11 J; Rendigs, Ahrend, Dienstknecht 24 J; Baden, Meta, Dienstmagd 16 J;

1872: Heinrich Schierenbeck * 1835 + 1915 Kötner in Hagen

Anna Rumpsfeld * 1842 + 1906 OO 1872

Kinder : Peter Heinrich * 1873 +1916 OO 1907

Adelheid *1875

Heinrich *1876 +1945

Hermann Albert *1878 +1970

Albert Georg *1880 + 1958

Anna Adelheid *1882 +1882

[Mutterrolle: Schierenbeck, Heinrich, Kötner]

1891: Schierenbeck, Heinrich, Kötner

1907: Schierenbeck, Heinrich, Kötner;

1907: Peter Heinrich Schierenbeck * 1873 + 1916 Landwirt

Anna Adelheid Meyer, Wachendorf OO 1907

Kinder: Heinrich Albert * 1907

Anna Marie * 1910

[Mutterrolle: Schierenbeck, Peter, Kötner]

1909:[ Enteignungsliste Syker Ztg f. Kleinbahn-Bau], Schierenbeck, Heinrich

1920 [Syker Ztg] Vorstand Elektrizitätsgenossenschaft Hagen: Heinrich Schierenbeck [zusammen mit Bruder Hermann Schierenbeck, der 1898 ausgewandert und als US-Bürger 1906 zurückgekehrt war]

1927: Schierenbeck, Anna, Landwirtin

1936: Kaufmann, Albert, Arb; Sagemann, Johann, Arb. [Häusl.]

1939: Heinrich Albert Schierenbeck *1907 Bauer in Hagen

Anita Margarethe Rumpsfeld OO 28.04.1939

[Mutterrolle: Schierenbeck, Heinrich Albert Kötner]

1940: Schierenbeck, Anna, Bäuerin; Schierenbeck, Heinr., Bauer

1940 [Bunkerliste] Hagen 2 Schierenbeck, Heinrich, Hagener Str. 29

1942 Fliegerschaden, Scheunen abgebrannt (26.6.1942)

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-133

1952: Schierenbeck, Albert; Rentn.; Michalowski, Franz, Rentn.;

Schierenbeck, Heinr., Landw.; Schmittat, Friedr., Fuhruntern.

1959: Girod, Emil, Landw.;Schierenbeck, Heinrich, Landw.; Schmittat, Friedrich, Fuhruntern.;

1970: [Eigentümer] Schierenbeck, Heinrich

1974: Schierenbeck, Heinrich; Schierenbeck, Heinrich

2000: Schierenbeck, Heinrich- Hermann

2013: [Adressbuch] Schierenbeck, Ralf, Ulrike; Reitstall Ralf Schierenbeck (Weyher Bruch 30)

Heinz Hermann Schierenbeck Schierenbeck BIGmbH

Hagener Straße 29 und Weyher Bruch 30

Ralf Schierenbeck Bau Ing. Weyher Bruch 30

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-134

4.7.8.1.3.2 Der Hof Hagen 3: Rose

Hagen 3: Dierks, Rose-Landwehr, Michalowski (Ortfeld 50)

Hofansicht 2021 von der Straße „Am Weißen Moor“

[Foto: P. Athmann]

Geschichte

1713/14, Nr. 13: Albert Dierckß hat sich an Annen Detjen verheyrahtet, und mit derselben seines Vattern herrschaftlige Köhterey angenommen / 3 Moltsaat Marsch- u. Geestländerei, 6 Fuder Wiesenwachs, 2 Pferde, 3 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein.

1759/60: „Albert Diercks heyrathet Becke Hünecken, und hat mit derselben zum ersten mahle seine Herrschaftl. Koth Stelle angenommen“/ 6 Himts. Länderei, 2 Kühe, 1 Schwein; 300 Rthlr. „Passiva“; voller Weinkauf „per circumstantias“ nur zu 1 Rthlr. Bedungen.

Im Mai 1803 ist der Brinksitzer Cord Hinrich Rose, Hagen, mit 3 Pferden in die amtliche Liste der Leester Pferdehalter eingetragen.

1815: Gesuch des Johann Heinrich Rose zu Leeste um Erneuerung einer über seinen Hof im Jahre 1616 erteilten Konzessions-Briefes.104 – Johann Heinrich ??? Rose in Leeste-Ort ?

1837 und 1840 erscheint Hinrich Rose in den Frachtfahrerlisten.

1837: Rose, Hinrich 24 Morgen, 91 QR

1863: Müller Friedrich Wöhlke zu Leeste 141 [Brandkassen-Nr] kauft von dem Köthner H. D. Rose in Hagen 36 Quadratruthen […] um eine selbständige Anbauerstelle zu errichten.

Genehmigt Syke 15. Juli 1863 königlich hannoversches Amt

1888: Brand des zum Hofe gehörenden Häuslingshauses.105

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-135

1891: 3 Pferde,12 Rindvieh

1906 heiratet Johann Heinrich Rose Meta Cordes aus Okel. Da sie keine männlichen Nachkommen haben, erbt die älteste Tochter Anna den Hof nach Johann Heinrichs Tod im Jahr 1943. Sie hatte 1933 Hermann Meyer aus Intschede geheiratet.

Um 1940 wird auf dem Hof ein Gemeinschafts-Bunker von den Nachbarn Schleede (Hag 21), Joh. Schmidt/Jathe / Duhr (Hag 5) und Rose (Hag 3) angelegt, der in den folgenden Kriegsjahren Schutz bieten soll. 106

1945 wird das alte Niedersachsenhaus auf dem Hof durch Brandbomben zerstört. Das Wohnhaus bleibt stehen.107

1970 ist Anna Meyer geb. Rose die Eigentümerin des Hofes.

Der Hof hat bis 1994 etwa 22 Milchkühe, daneben Bullenmast, ca. 250 Schweine und ein paar Hühner. Mit der Aufgabe der Milchwirtschaft wird 2002 auch die Bullenmast eingestellt, womit lediglich der Ackerbau übrig bleibt.108

2020 wird eine Scheune zum Hofcafe umgebaut. Hier kann man frühstücken oder Familienfeiern abhalten.

Hoferben und Bewohner109

1585: Dirichs, Heinrich, Erben

1659: Dieterichs, Heinrich; jetzt Segelcke

1667: Segelke Schirenbeck,

1678: Albert Rendigs u. Gretje Dierks

1678: Dierkes, Greete, Hoferbin

1686: Rendigs oder Dircks, Alberdt

1712: Dierichß, Albert

1713/14, Nr. 13: Albert Dierckß hat sich an Annen Detjen verheyrahtet, und mit derselben seines Vattern herrschaftlige Köhterey angenommen / 3 Moltsaat Marsch- u. Geestländerei, 6 Fuder Wiesenwachs, 2 Pferd, 3 Kühe, 1 Rind, 1 Schwein

1713 Albert Dierks und Anna Detjen oo 1713

Kinder : Cord Hinrich * 1714

Hinrich * 1727

Anna Metta * 1733

Becke * 1736

Johan Hinrich * 1739 + 1746

1714, 1732, 1740 Albert Dierckes

Albert Dierks mit Becke Drücker oder Cordes. copuliert OO 1745

Kinder : Albert * 1747

Stoffer * 1749 + 1752

Heine * 1754 + 1755

1753: Dietrichs, Albert

1755, 1756: Diercks, Albert

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-136

1759/60: „Albert Diercks heyrathet Becke Hünecken, und hat mit derselben zum ersten mahle seine Herrschaft Koth Stelle angenommen“/ 6 Himts. Länderei, 2 Kühe, 1 Schwein; 300 Rthlr. „Passiva“; voller Weinkauf „per circumstantias“ nur zu 1 Rthlr. bedungen

1776: Dierks, Albert

1787-1822: Diederichs, Albert (1787 und später: Suhling; Hinrich)

1789 Johann Hüdepohl ( Dierks) und Catharina Marie Rendigs getraut OO 1789

Kinder : Wöbke * 1790 + 1792

Rebecca * 1793 + 1796

Johann * 1796

1794: Rumpfeldt oder Dircks, Johann [?]

1801: Dierks oder Hüdepohl, Joh., Köthner;

Cord Hinrich Rose * 1779 + 1825 Köthner in Hagen

Margarethe Rumpsfeld * 1785 + 1840 OO 1801

Kinder: Hinrich Conrad * 1802

Anna * 1804 + 1827

Lüder * 1807

Adelheid * 1809

Gesche Margarete *1813 + 1827

Johann * 1815 + 1827

Gerke * 1818 + 1821

Margarethe * 1821

1811: Rose, Cord Hinrich, Frau Gretje; Altmutter Anne 60 J;

1815: Rose, Cord Hinrich, Kötner

1828: [Mutterrolle] Rose, Hinrich Cord Erbgang

Hinrich Conrad Rose * 1802 + 1875 Köthner in Hagen

Elisabeth Meyer * 1801 + 1863 OO 1828

Kinder : Cord Heinrich * 1829 + 1829

Anna Gesche * 1830

Adelheid * 1835

Cord Heinrich * 1840

1836: Rose, Hinrich, Kötner

1852: Rose, Hinrich, Kötner 50 J; Elisabeth, Ehefrau 50 J; Anne Gesche, Tochter 22 J;

Adelheid, Tochter 17 J; Heinrich, Sohn 12 J; Meyer, Gerd, Dienstknecht 32 J;

1858: Rose, Hinrich, Kötner 57 J; Elisabeth geb. Meyer, Ehefrau 57 J; Heinrich, Sohn 18 J;

Wöhlken, Adelheid, Tochter 24 J; Wöhlken, Anna, Großtochter 1 J;

Meyer, Gerd, Dienstknecht 38 J; Siemer, Elisabeth, Dienstmagd 23 J;

1861: Rose, Hinrich, Kötner 60 J; Elisabeth geb. Meyer, Ehefrau 60 J; Heinrich, Sohn 21 J;

Meyer, Gerd, Dienstknecht 40 J; Wiese, Magrethe, Dienstmagd 19 J;

Bode, Adelheid, Dienstmagd 19 J;

Cord Heinrich Rose * 1840 + 1923 Köthner in Hagen

Anna Magdalena Fröhlke * 1839 + 1907 OO 1866

Kinder : Elise Gesine Marie * 1867 + 1940 OO Louis Meinke

Johann Heinrich * 1869

Anna Gesche Helene * 1873 + 1933 OO Johann Meyer

Hermann Heinrich * 1877

Johann Georg * 1880 + 1950

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-137

1876: [Mutterrolle] Rose Heinrich Erbgang;

1906: Johann Heinrich Rose * 1869 + 1943

Meta Gesche Cordes aus Okel * 1874 + 1954 OO 1906

Kinder : Anna Magdalena * 1908 + 1933 OO Herm Meyer

Gesine Gretchen * 1909 OO Dietr.Fr.Landwehr

1907, 1911: Rose, Heinrich, Kötner

1908: [Mutterrolle] Haussohn Rose, Heinrich

1927: Rose, Heinrich, Landwirt; Hildebrand, Dietr. Maurer

Hermann Johannes Heinr.Meyer aus Intschede

Anna Magdalena Rose * 1908 OO 1933

1940: Meyer, Hermann, Bauer; Rose, Heinrich Landw.; Schwarz, Dietrich Arb.

1940 [Bunkerliste] Hagen 3 Meyer, Hermann, Ortfeld 50

1945: Meyer, Herm., Totalschaden Scheune u. Stall

1952: Eigentümer: Rose, Heinr.

1952: Meyer, Hermann, Bauer

1959: Meyer, Anna. Landwirtin,

1970: Eigentümerin: Meyer, Anna

1974: Meyer, Anna ; Rose- Landwehr, Erich;

2000, 2013: Rose- Landwehr, Erich u. Margarete; Michalowski, Torsten u. Ines

Der Hof Rose-Landwehr / Michalowski im Jahr 1988 (oben). Unten links die Hofstelle 20 (Am Weißen Moor 46) [Ausschniit aus Luftfoto vom Ballon / Repro: B.Stolte ]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-138

4.7.8.1.4 Gewerbe auf dem Hagen

Folgende Gewerbebetriebe haben sich „auf dem Hagen“ – wie man in Leeste sagt – angesiedelt:

 Marmor Schüre

Schüre Naturstein- und Kunststeinbearbeitung

Marmortreppen, Granitfußböden,

Werner Schüre, Steinmetz (* 1912 in Bad Pyrmont)

gegründet 1943, seit 1967 in Leeste an der Hauptstr. 43

Lager, Werkstatt, Wohnhaus

früher auch Grabmale

Importe aus Spanien

 Handwerker

o Friseure

 Pickenhan, Hagen 44, (Hauptstr. 35)

o Schlachter

 Hollwedel, Heinrich Hagen 20

 Brenning, Heinr., Hausschlachter, Hagen 1

o Schuhmacher

 Michael Schalowski, Hagen 21 (Am Weißen Moor)

o Maurer

 Hermann Hollwedel, Hagen 11

 Hildebrand, Dietr. , Hagen 3

o Tischler

 Arend Meyer Hagen 23 (Rumpsfelder 3)

o Zimmerleute

 Friedrich Drücker Hagen 24 (Am Weidufer 88)

o Straßenbauer, Steinsetzer

 Petershagen, Am Weidufer

 Ärztehaus und Apotheke 55 an der Hauptstraße 53 - 55

o Arztpraxen

o Apotheke 55

o Bildungszentrum Gesundheit

o Cafe Genusswerk

 Blumen

 Mühle Dunkhase / Landwehr

 Autohaus Henke, Hagener Str.

 Gaststätten

o Steinforth und Meyer-Lankenau : Hauptstraße , s. unter Gaststätten

 Geschäftshaus Lemmermann - Wiese – Kolweyh – Pabst

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-139

o 1911 - 1919 (1928?) Wilhelm Wiese „Geschäftshaus“¸Lebensmittel

o 1919 - 1951 Diedrich Lemmermann Lebensmittel

o 1951 – 1998 Diedrich Kolweyh Lebensmittel, Tiefkühlkost, Geschenkartikel

o 1998 – 2022 Pabst Sanitär- und Heizungsbau

Es gab ab etwa 2000 auch einen Verbrauchermarkt in Hagen: Neben dem Ärztehaus und der Apotheke konnte man die nötigen Lebensmittel einkaufen. 2014 wurde der Markt umgebaut zu einem Cafe und ein Hausärztezentrum. Daneben wurde ein Orthopädie-Geschäft gebaut.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-140

Das Geschäftshaus an der Hauptstraße 33

Das Geschäftshaus wurde 1911 von Wilhelm Wiese erbaut. 1928 wurde es von Dietrich Lemmermann erworben (aber schon seit 1919 von ihm betrieben?), und 1951 von Dietrich Kolweyh. Er führte hier ein Lebensmittelgeschäft ("Lebensmittel, Tiefkühlkost, Geschenkartikel)" bis in die 1990er Jahre.

1998 zog der Sanitär- und Heizungshändler Pabst ein.

2013 wohnen noch Dieter, Annelie und Lars Kolweyh in dem Haus.

Bäckerei Heinr. Wiese um 1910 (PK K.Hahn)

Die Bäckerei lag an der Hauptstraße (damalige Kirchweyher Landstraße)auf der gegenüberliegenden Seite.

Geschäftshaus Wilhelm Wiese 1913

Auf derselben Postkarte von 1913 erscheint das "Geschäftshaus Wilh. Wiese“ . Das Foto dürfte aber schon älter sein. Hier ist auch die damalige Kirchweyher Str. (heutige Hauptstraße) dargestellt. [Repro: K.Hahn]

1913 hat Wiese das Geschäftshaus an Lemmermann verkauft und errichtet einen Holzhandel.110

19.6.1918 Einbruch bei einem Gewerbetreibenden“ in Hagen – wohl Lemmermann

11.3.1919 Einbruch bei Lemmermann.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-141

Familie Wilhelm Wiese 1913 - mit Maggi-Werbung111

Geschäft D. Lemmermann

Kirchweyher Landstraße und das Geschäft Wiese 1930112

Das Geschäftshaus Kolweyh in den 1970er Jahren113

Kolweyh 1988 114

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-142

Sanitär Pabst 2005 115

Das Gesundheitszentrum an der Hauptstr. 55

In den 1990ern entsteht an der Hauptstraße in Hagen ein Ärztehaus mit mehreren Fachärzten und einer Apotheke. Hier wird auch die „Chirurgie Weyhe“ mit einem ambulanten Operationssaal eingerichtet, in die Knochenbrüche operiert werden können.

2017 sind im Ärztehaus folgende Fachrichtungen vertreten:

 Zahnmedizin

 Chirurgie

 Innere Medizin

 Urologie

 HNO

 Psychotherapie

 Reha

Zunächst wird daneben ein Supermarkt gebaut, der aber nach ein paar Jahren schließt, da hier ein Überangebot an Märkten bestand, nachdem in Leeste 2 Supermärkte und in Kirchweyhe der Edeka-Markt eröffnet hatten.

Die „apotheke 55“ (Besitzerin: Elly Einhorn) arbeitet eng mit den Ärzten im gleichen Hause zusammen. So können die Patienten der Ärzte die verschriebenen Arzneien „beim Nachhausegehen“ gleich mitnehmen.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-143

Nach der Schließung des Supermarktes wird dort eine Praxis mit mehreren Hausärzten und einem Neurologen eröffnet. Ein Teil des Marktes wird zum Cafe „Genusswerk“ umgebaut.

Auch ein Geschäft für orthopädische Hilfsmittel wird in einem Neubau im Jahre 2017 eröffnet.

Fotos (4): P.Athmann 2017

Und schließlich wird noch ein Bildungszentrum für medizinische Berufe gebaut.

Die Chirurgie Weyhe zieht 2020 nach Brinkum.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-144

Das Autohaus Henke

1983 machte sich der Kfz.-Mechaniker Fritz Henke selbständig. 1989 wurde eine neue Werkstatt an der Hagener Straße gebaut. Zu dieser Zeit betreibt Fritz Henke zusammen mit seinem Sohn Jörn und sieben Mitarbeitern das Familienunternehmen.

Die Werkstatt ist an keine Automarke gebunden, hat sich aber auf VW und Audi spezialisiert. Neben Reparatur und Wartung werden Karosseriearbeiten durchgeführt.116

Foto 1989 aus Kreiszeitung v. 14.7.1989

Marmor Schüre

Schüre Naturstein- und Kunststeinbearbeitung (Werner Schüre).

Hauptstraße 43

Gegründet 1943, seit 1967 in Leeste

Lager, Werkstatt, Wohnhaus

Marmortreppen, Granitfußböden

Früher auch Herstellung von Grabmalen

Stein-Importe aus Spanien

Werner Schüre *1912 in Bad Pyrmont,

oo Charlotte

Kinder: Simona

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-145

Straßenbau-Unternehmen Ernst Petershagen am Weidufer 27

Das 1925 in Delmenhorst gegründete Straßenbauunternehmen eröffnet 1968 eine Zweigstelle in Leeste. Neben dem Bau von Straßen werden das Legen von Erdkabeln sowie der Bau von Tankstellen angeboten.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-146

Der „Tante Emma-Laden“ am Horstkamp

Adele Voßmeyer eröffnete im Juli 1930 in ihrem Haus Am Weidufer 64 (später Am Weißen Moor) ihren kleinen Laden für Kolonialwaren sowie Kurz- und Gemischtwaren

1963 übergab sie aus Altersgründen den Laden an Helga Landsberg aus Barrien, die mit Günter Wienberg vom Horstkamp verlobt war. Ihr Verlobter unterstützte sie bei der Investition in die Ladeneinrichtung und den Warenbestand, indem er das Geld vom Verkauf einiger Schweine in den Laden steckte. Auch baute er einen Wohnraum in seinem Elternhaus am Horstkamp zu einem Verkaufsraum um. Am 1. Oktober 1963 wurde der neue Laden eröffnet, und der Kundenstamm von Adele Voßmeyer kam nun zu ihr.

Helga Wienberg in ihrem Laden am Horstkamp, 1974 [Foto/Repro: W. Meyer]

Nach der Heirat wurde ein neues Haus in Wienbergs Garten gebaut. An der Straßenfront erhielt das Haus 2 große Schaufenster und einen Ladenbereich. Mit der Einweihung im Jahr 1967 wurde auch die Partnerschaft mit EDEKA eingegangen. Das Geschäft lief gut, und einige Angestellte unterstützten den Verkauf.

Mit den aufkommenden Supermärkten konnte auch Wienbergs Laden den Konkurrenzdruck nicht bestehen und musste 1981 aufgeben. Der Laden wurde in Wohnraum umgewandelt.

Was einmal Fortschritt war, wurde zum Museumsstück: Adele Voßmeyer hatte die Summen noch auf Zetteln durch Kopfrechnen ermittelt. Die Wienbergs hatten schon eine Ladenkasse, die sie nach der Ladenschließung dem Kleinen Dorfmuseum in Arsten überließen.

[Nach einem Artikel der Kreiszeitung von Wilfried Meyer, 15.7.2021]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-147

4.7.8.1.5 Stromversorgung auf dem Hagen

Syker Zeitung

v. 2.10.1909

1907: Die Hagener Dampfmühle Landwehr (ehemals Dunkhase) erzeugt Gleichstrom, der ab 1908 an die Nachbarschaft geliefert wird. Ab 1908 stellt die Dampfmaschine in der Landwehr'schen Mühle mittels einer Lichtmaschine Gleichstrom her, der auch an die Nachbarschaft geliefert wird.

1913 gibt es folgende Elektrizitätswerke auf dem Gebiet dere heutigen Gemeinde Weyhe: Die Mühlen Dunkhase, Hüneke und Budelmann in Kirchwehye: Der Hof Bösche in Ahausen, in Leeste (seit 1908 Landwehr in Hagen, die Leester Wassermühle, die Mühle Mühlenbruch; J.Eggers in Melchiorshausen; in Sudweyhe die Wassermühle Sudweyhe, Schlosser H.Warneke („Mekonikus“). In Erichshof hat Friedrich Meyer zunächst ein Windrad, dann einen Benzolmotor. Er versorgt damit die Nachbarschaft.

Über die Leester Anlage (gemeint ist wohl die Anlage der Mühle Mühlenbruch) wird im Februar 1909 Folgendes in der Syker Zeitung berichtet:117 „ […] Erkundigungen, die über die Leester Anlage eingeholt wurden, lauten sehr günstig. Hier brennen über 2000 Lampen, daneben werden Häckselmaschinen, Dreschmaschinen, Ventilatoren usw. elektrisch betrieben. Die Unkosten der Beleuchtungskörper sind etwa gleich dem Petroleum. Bei den Dreschmaschinen wurden 15 [Pfennig] Strom für 100 Garben verbraucht.“

Das 1918 gegründete Überlandwerk Syke (Vorläufer der Hastra / heute: Eon-avacon) übernimmt die Stromversorgung für immer mehr Betriebe und Haushalte. Auch die Bahn ist jetzt schon ein Großabnehmer. Zahlreiche Strom-Genossenschaften werden gegründet und treten als Abnehmer auf. Neue Umspannwerke werden gebaut.

1919 wird in Leeste ein Arbeitsausschuss gebildet, der die Übernahme der Leitungsnetze der Elektrizitätswerke vorbereiten soll. In Hagen gründet sich 1920 eine "Elektrizitätsgenossenschaft". Im Vorstand sind die Landwirte Heinrich und Hermann Schierenbeck sowie Gastwirt Heinrich Lankenau und Brinksitzer Heinrich Niemeyer .

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-148

Die Mühlenbesitzer fühlen sich übergangen und erheben Proteste (Sprecher Mühlenbruch aus Leeste). Es wird eine Elektrizitätskommission gegründet: Mitglieder: Ebeling/Bahn, Müller Landwehr/Hagen, Bauer Schwarze. Sulingen schließt sich 1920 an.

Syker Zeitung v. 2.10.1920

Elektrizitätsgenossenschaft Hagen Gründung: 1920 Ende der Genossenschaft um 1972 ??

Vorstand: Heinrich und Hermann Schierenbeck, Heinrich Lankenau, Heinrich Niemeyer

Ab 1908 stellt die Dampfmaschine der Mühle Landwehr auch Gleichstrom her, der auch an die Nachbarschaft geliefert wird. Landwehr ist damit der erste Stromlieferant in Weyhe.

Die Mühle erzeugt zu dieser Zeit auch Strom, der an die Nachbarn geliefert wird (bis 1921). Dazu sind in einem Raum Blei-Batterien installiert, die den erzeugten Strom speichern. Damit kann auch nachts und am Sonntag, wenn die Dampfmaschine ruht, Strom geliefert werden. An langen Wochenenden (Weihnachten, Ostern) müssen die Müller Extra-Schichten einlegen, um die Stromversorgung sicherzustellen.118

Das Foto der Mühle Landwehr von 1914 zeigt Stromleitungen an der Kirchweyher Landstraße (heutige Hauptstraße). Es ist noch kein Transformatorenhäuschen vorhanden, wie auf späteren Fotos. Ab 1920 wurde die Mühle von den Überlandwerken mit Strom versorgt.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-149

Der Elektriker Hermann Schierenbeck (Hauptstraße 72, neben Gärtnerei Troue) ist selbst Vorstandsmitglied der Stromgenossenschaft und legt die Leitungen zu den Mitgliedern. Da er kein Spezialgerät besitzt, benutzt er ein Motorrad, um die Leitungen zu spannen.119

Hermann Schierenbeck (*1878 in Hagen, Hof Hagen 2) ging 1899 nach Amerika, zuerst nach New York und später nach San Francisco. Dort trat er in die Elektro-Firma Schmidt ein und lernte den Umgang mit elektrischem Strom kennen.

Er kehrte dann um 1906 als US-Bürger nach Leeste zurück und wandte seine Kenntnisse beim Aufbau eines Stromverteilungsnetzes in Hagen an. Er wartete die Dampfmaschine der Dunkhase’schen Dampfmühle und schloss die Nachbarschaft an den Stromgenerator an.

Im Ersten Weltkrieg wurde Hermann Schierenbeck als US-Bürger nicht zum deutschen Militärdienst eingezogen.

Hermann Schierenbeck eröffnete einen Elektro-Laden in dem Haus an der heutigen Hauptstraße 72, das er sich nach seine Rückkehr gebaut hatte. In dem Haus war auch ein kleiner Laden (etwa 4x4 m) vorgesehen, in dem er Elektro-Artikel und Elektro-Geräte verkaufte.

Der Leester Maler Heinrich Dietrich Schleede hielt 1939 das Geschäft von Schierenbeck in einem Ölgemälde fest.120 In dem kleinen Schaufenster rechts befand sich seine Ausstellung mit Elektrogeräten (überwiegend Elektro-Lampen). Es war der Wunsch des Eigentümers, auch mit auf dem Gemälde abgebildet zu werden.

Im 2. Weltkrieg nutzte Hermann Schierenbeck seine Englisch-Kenntnisse, um mit den einmarschierenden britischen Truppen zu verhandeln. Er hatte ein weißes Laken ins Fenster gehängt und sprach sie auf Englisch an. Er wurde nach seinem Gespräch nicht weiter behelligt. Einige unbelehrbare Leester warfen ihm dieses Verhalten als Schande vor. Dabei hat er vermutlich einigen das Leben gerettet.121

Schierenbeck starb 1970 122. Sein Sohn Hans Hermann sollte das Elektro-Geschäft fortführen, war jedoch schon mit 18 Jahren bei einem Motorrad-Unfall in Melchiorshausen gestorben, in der Nähe der Siemer-Eiche. Daher wurde um 1972 das Geschäft geschlossen. 123

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-150

4.7.8.1.6 Hagen im Ersten Weltkrieg

Verlustlisten / Gefallene

- Albert Cordes * 1888 Hagen +1914 Ypern [denkmalprojekt.org]

- Heinrich Hollwedel + 1918 Ha 20 ? [Denkmal Leeste]

- H. August Kreikemeyer * 1894 + 1917 Frankreich Ha 24 [ Schulchronik]

- Johann Lankenau * 1882 + 1916 Verdun Ha 14 ? [ Schulchronik]

- Johann Herm. Hr.Meyer * 1892 Hagen + 1915 Russland [denkmalprojekt.org]

- Johann Rendigs * 1872 + 1919 Hagen Ha 7 ? [Denkmal Leeste]

- Friedrich Repty *1894 Hagen + 1916 Verdun [denkmalprojekt.org]

- Heinrich (Joh.) Siemer *1888 +1916 Verdun Ha 41 [denkmalprojekt.org]

.

4.7.8.1.7 Hagen im Zweiten Weltkrieg

4.7.8.1.7.1 Kriegsvorbereitungen

Bunkerprogramm

Auch in Leeste-Hagen wurden ab 1940 einige Bunker als Schutzräume für die Bevölkerung angelegt. Die Dichte der Bunker war hier aber nicht so hoch wie in den Ortsteilen, die nahe beim Bremer Flughafen lagen.

Laut einer Aufstellung von Stephan Rathjen im Jahre 2009 gab es in Hagen Bunker auf folgenden Höfen:

 Hagen 2, Heinrich Schierenbeck, Hagener Str. 29

 Hagen 3, Hermann Meyer, Ortfeld 50

 Hagen 9, Gesine Rameau, Schlader Weg 20

 Hagen 13, Schmiedeken, Schlade 24

 Hagen 27, Wienberg, Johann, Am Weißen Moor 27

 Hagen 26, Hollwedel, Am Weidufer 48

Der Hof Hollwedel wurde 2009 abgerissen und durch neue Wohnhäuser ersetzt, in dem die Kinder von Hollwedel einzogen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Bunker beseitigt.

[Fotos S. Rathjen Abriss 2009]

 Hagen 29, Am Weidufer 98

 Hagen 36, Meyer,Johann, , Am Weidufer 140

 Hagen 45, Koch, Johann, (2013: Hösel), Horstkamp 19

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-151

4.7.8.1.7.2 Kriegstote aus Hagen im 2. Weltkrieg

Folgende Personen aus dem Ort Hagen wurden im 2. Weltkrieg getötet oder als vermisst gemeldet:

- Heinz Ahrlich * 1919 + 1944 Elsass [denkmal-projekt.org]

- Johann Heinrich Harries * 1912 + 1943 Russland (Hagener Str. 33) Ha 6 [ J. Boyer]

- Georg Mahlstedt * 1903 + 1945 (Am Weidufer 57) Ha 33 [ J. Boyer]

- Heinrich Schierenbeck * 1876 + 10.4.1945 (Hagener Str. 15) Ha 61 [ AGW 124]

d. Artilleriegeschoss verschüttet unter Giebelwand

- Albert Schierenbeck * 1883 + 10.4.1945 (Hagener Str. 15) Ha 61 [AGW 125]

d. Artilleriegeschoss

- Joh. Heinrich Stolte * 1905 + 1943 Smolensk (Schlade 5-9) Ha 42 [ J. Boyer]

- Johann Stolte * 1908 + 1942 Nowgorod (Schlade 5-9) Ha 42 [ J. Boyer]

- Dietrich Wetjen * 1919 + 1944 Stanislausow [ J. Boyer]

4.7.8.1.7.3 Bombentreffer und Kriegshandlungen

FLAK Stellungen

- Scheinwerferstellung in Schlade

o Reste durch Fam. Stolte

- FLAK-Baracke am Weißen Moor

o Siehe Familie Eichler in Melchiorshausen: Erwarb FLAK Baracke vom Weißen Moor und baute sich ein Behelfsheim am Böttchermoor

Da Hagen zwischen der Leester FLAK Stellung am Rande der Marsch und der Eisenbahnlinie lag, warfen die britischen Bomber ihre todbringende Last auch auf die Hagener Hofstellen ab. Insbesondere brachte ein Angriff im Juni 1942 viele Schäden an Gebäuden mit sich.

1942-45: Kriegsschäden durch Bomben oder Fliegerangriffe in Hagen:

 Hagen 1, Meyer, Anna: Fliegerschaden am 26.6.1942; Scheune zerstört; Totalschaden von Wohnhaus, Scheune und Stall

 Hagen 2, Schierenbeck: Am 26.06.1942 meldet der Hof einen Fliegerschaden: Scheunen sind abgebrannt

1945: erneut Bombentreffer

 Hagen 4, Herm. Bösche: Fliegerschaden am 26.6.1942; Wohn-und Stallgebäude zerstört;

 Hagen 6, Johann Harries: Fliegerschaden am 26.6.1942; Scheunen abgebrannt;

 Hagen 7, Rendigs; Johann: Fliegerschaden am 28.6.1942; sämtliche Wirtschaftsgebäude zerstört; Scheune u. Stall

 Hagen 16: Heinr Freese; Fliegerschaden am 26.6.1942; Wohnung u. Stall total zerstört;

 Hagen 17: „26.6.1942: das Strohdachhaus des Anbauern Speckmann“ [lt. Pastor Prüsse – siehe unten] [kein Eintrag in Kriegsschadenliste von 1945]

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-152

 Hagen 19: 1945: Kriegsschadenliste: Niemeyer, Anna, Totalschaden Wohnhaus, Scheune und Stall

 Hagen 20: 1945: Kriegsschadenliste: Kaufmann, Hermann, Totalschaden Wohnhaus und Stall

 Hagen 30: 1945: Kriegsschadenliste: Landwehr, Dietrich, Totalschaden von Wohnhaus, Scheune und Stall

 Hagen 39 : 1945: Kriegsschadenliste: Knief, Johann, Totalschaden Tanzsaal u. Stall

 Hagen 50 : 1945: Kriegsschadenliste: Dunkhase, Heinrich, Totalschaden Wohnhaus.

 Hagen 62 : 1945: Kriegsschadenliste: Varrelmann, Fritz, Totalschaden Wohnhaus und Stall

 Hagen 66: 1945: Kriegsschadenliste: Hattesohl, Joh. , Wolff; Georg, Fliegerschaden am 26.6.1942; Wohnung, Stall u. Inventar zerstört;

 Hagen 70 : 1945: Kriegsschadenliste: Herm. Bösche; Fliegerschaden am 26.6.1942; Wohn-u. Stallgebäude zerstört;

Der Leester Pastor Prüsse beschreibt in seinen Aufzeichnungen die Kriegsereignisse des Zweiten Weltkriegs: „In der Nacht zum 26.Juni 1942 steigerte sich der nächtliche Angriff zu einem Inferno. Wenn das unsere Großmütter erlebt hätten, wäre es deren Überzeugung gewesen, daß der jüngste Tag nun angebrochen sei. Das Nachbarhaus der Pfarre, ein großes der Witwe Segelke gehöriges Bauernhaus, strohgedeckt, brannte mit zwei Nebenhäusern völlig aus. Eine Sprengbombe war auf die lange Diele gefallen […].

Außerdem wurden zerstört:

 […]

 das Strohdachhaus des Anbauern Speckmann,

 […]

 Peter Schierenbeck in Hagen,

 Harries Hagen,

 das Bauernhaus des Hofes Rumpsfeld und das Heuerhaus des Vollmeiers Meyer in Hagen,

 das neue Haus des Müllers Hattesohl,

 das Bauernhaus des Brinksitzers Frese mit den dicht neben diesen Häusern stehenden Schuppen des Kaufmanns Lemmermann,

 ferner das Haus des ernsten Bibel-Forschers Niemeyer im Schlade.“ 126

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-153

4.7.8.1.7.4 Das Zwangsarbeiter-Lager Hagen der Organisation Todt

In Hagen Nr. 30, in der Mühle von Dietrich Landwehr, gab es im 2. Weltkrieg ein Zwangsarbeiter-Lager. Dort hatte die paramilitärische Organisation Todt ein Lager für Niederländer in einem Stallgebäude eingerichtet.

Über die genauen Umstände der Unterbringung im Stallgebäude (wohl Schweinestall) ist nur wenig bekannt, wie auch über die Behandlung der Insassen nichts berichtet worden ist.

Die männlichen Insassen stammten größtenteils aus den Niederlanden. Sie waren bei einer Razzia im November 1944 in Rotterdam festgenommen und nach Deutschland verschickt worden. Rund 40 000 arbeitsfähige Männer wurden nach Deutschland verschleppt. Ein kleiner Teil kam nach Leeste-Hagen. Darunter waren der damals 32-jährige Evert van den Berg und Cornelis Gijswei, der später in Kanada und den USA lebte und 2016 im hohen Alter gestorben ist.

Das Lager war in der Hagener Mühle Landwehr im Herbst 1944 eingerichtet worden, und zwar in den Lagerräumen und dem Büro der Mühle, sowie in den Stallungen.127

Die Zwangsarbeiter wurden im Eisenbahnbau in Kirchweyhe und Leeste-Brinkum sowie in der Bremer Neustadt eingesetzt. Einige der Arbeiter halfen bei der Unterhaltung und Ertüchtigung des Bahngleisbetts für die Trasse der Kleinbahn von Huchting nach Thedinghausen. Sie sollte in dem Fall, dass die Hauptstrecke von den Alliierten unterbrochen worden war, als Ausweichstrecke benutzt werden. Auch wurden die Zwangsarbeiter bei Gleisbauarbeiten der Reichsbahn eingesetzt.

Die Strecke der Reichsbahn wurde im März 1945 tatsächlich durch einen Luftangriff auf die Dreyer Weserbrücke unterbrochen, so dass die ertüchtigte Kleinbahnstrecke als Ausweichstrecke dienen konnte, und das für mehrere Monate, insbesondere während der Kämpfe um Bremen im April 1945. So konnte die ertüchtigte Kleinbahntrasse kurz vor dem Kriegsende der Versorgung der umkämpften Stadt Bremen dienen.128

Gemeindearchivar Hermann Greve erläutert 2021 den geschichtlichen Hintergrund:129 „Weit über 1000 Kriegsgefangene und ausländische Zivilarbeiterinnen und Zivilarbeiter wurden während des Zweiten Weltkrieges in den damaligen Gemeinden Kirchweyhe, Leeste und Sudweyhe eingesetzt. Sie stammten aus der ehemaligen Sowjetunion und dem früheren Jugoslawien, aus Polen, Italien, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden.

[…] Nur wenige der zivilen Arbeitskräfte waren freiwillig nach Deutschland gekommen, die Männer und Frauen waren in ihren Heimatländern mehrheitlich zwangsrekrutiert worden oder hatten sich unter massivem Druck seitens der deutschen Besatzer anwerben lassen. Bis zum September 1944 wurden allein im Einwohnermeldebuch der Gemeinde Kirchweyhe etwa 460 ausländische Zivilarbeiter und Zivilarbeiterinnen registriert, unter ihnen 200 Männer aus den Niederlanden, die überwiegend von der Reichsbahn beschäftigt wurden.“ 130

Einzelschicksale aus dem Lager Hagen: 131

 „Evert van den Berg traf am 20. November 1944 mit einem Zug in Kirchweyhe ein und wurde, wie es scheint, vorübergehend in der Sudweyher Mühlenscheune untergebracht, die damals als Lager für niederländischen Zivilarbeiter genutzt wurde. Nur drei Tage später kam er nach

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-154

Wulfhoop, um dort in der Pantoffelfabrik Trmac als Bürokraft zu arbeiten. Zeitweise wohnte er in einem Lager der Organisation Todt, das im Leester Ortsteil Hagen, in Gebäuden des Mühlenbetriebs Landwehr, eingerichtet worden war.“

 „Möglicherweise war auch Cornelis Gijswijt in dieses Lager eingewiesen worden. In einem Gespräch, das sein Enkel Keith Irwin aus dem US-Bundesstaat Colorado 2014 aufzeichnete, berichtet er von einer primitiven Unterkunft, die er und andere Zwangsarbeiter notdürftig hergerichtet hätten. Sofort nach seiner Ankunft in Kirchweyhe sei er bei Gleisbauarbeiten an einer Kleinbahnstrecke eingesetzt worden. Tatsächlich wurden die angeblich 100 niederländischen Zwangsarbeiter, die auf dem Gelände der Hagener Mühle ihr Quartier hatten, zum Ausbau der Kleinbahnstrecke Bremen-Thedinghausen herangezogen“.

www.weyhe.de: Aktuelles (abgerufen 12.6.21):

„Weit über 1000 Kriegsgefangene und ausländische Zivilarbeiterinnen und Zivilarbeiten wurden während des Zweiten Weltkrieges in den damaligen Gemeinden Kirchweyhe, Leeste und Sudweyhe eingesetzt. Sie stammten aus der ehemaligen Sowjetunion und dem früheren Jugoslawien, aus Polen, Italien, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden. [...]

Zum weiteren historischen Hintergrund: Nur wenige der zivilen Arbeitskräfte waren freiwillig nach Deutschland gekommen, die Männer und Frauen waren in ihren Heimatländern mehrheitlich zwangsrekrutiert worden oder hatten sich unter massivem Druck seitens der deutschen Besatzer anwerben lassen. Bis zum September 1944 wurden allein im Einwohnermeldebuch der Gemeinde Kirchweyhe etwa 460 ausländische Zivilarbeiter und Zivilarbeiterinnen registriert, unter ihnen 200 Männer aus den Niederlanden, die überwiegend von der Reichsbahn beschäftigt wurden.

Man schätzt heute, dass zwischen 1940 und 1945 von den rund drei Millionen berufstätigen Niederländerinnen und Niederländer mehr als 600.000 in Deutschland arbeiteten bzw. arbeiten mussten. Als sich die militärische Lage für Nazi-Deutschland zunehmend verschlechterte, überzogen die deutschen Besatzer die Niederlande mit gewalttätigen Arbeitskräfte-Razzien. Die größte Razzia fand am 10. und 11. November 1944 in Rotterdam und Schiedam statt: Mehr als 50.000 Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren wurden festgenommen und überwiegend nach Deutschland verfrachtet. Einige von ihnen erreichten zehn Tage später die Gemeinde Weyhe. Unter ihnen der damals 32-jährige Lehrer Evert van den Berg und offenbar auch Cornelis Gijswijt, der später nach Nordamerika auswanderte und dort 2016 hochbetagt verstorben ist.

In beiden Fällen wandten sich Angehörige an das Gemeindearchiv Weyhe, um Hintergrundinformationen zu erhalten. Den Anfang machte im vergangenen Jahr der ehemalige Pfarrer Dr. Johan Smit, der an einer Biografie seiner Schwiegereltern Evert und Tine van den Berg-Versloot arbeitete. Johan Smit berichtet: „Als ich begann ein Buch über ihn und seine Frau Tine Versloot zu schreiben, fand ich in seinen Sachen eine Büchse mit Papieren und Dokumente aus der Zeit, in der er als Zwangsarbeiter in Deutschland war. Obwohl er niemals über seine sechs Monate in Deutschland mit mir geredet hat, wusste ich von meiner Frau, dass es eine eindrucksvolle Zeit für ihn gewesen sein muss, mit vielen Entbehrungen, schlechtem Essen und Gesundheitsproblemen.“

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Evert van den Berg traf am 20. November 1944 mit einem Zug in Kirchweyhe ein und wurde, wie es scheint, vorübergehend in der Sudweyher Mühlenscheune untergebracht, die damals als Lager für niederländischen Zivilarbeiter genutzt wurde. Nur drei Tage später kam er nach Wulfhoop, um dort in der Pantoffelfabrik Trmac als Bürokraft zu arbeiten. Zeitweise wohnte er in einem Lager der Organisation Todt, das im Leester Ortsteil Hagen, in Gebäuden des Mühlenbetriebs Landwehr, eingerichtet worden war.

Möglicherweise war auch Cornelis Gijswijt in dieses Lager eingewiesen worden. In einem Gespräch, das sein Enkel Keith Irwin aus dem US-Bundesstaat Colorado 2014 aufzeichnete, berichtet er von einer primitiven Unterkunft, die er und andere Zwangsarbeiter notdürftig hergerichtet hätten. Sofort nach seiner Ankunft in Kirchweyhe sei er bei Gleisbauarbeiten an einer Kleinbahnstrecke eingesetzt worden. Tatsächlich wurden die angeblich 100 niederländischen Zwangsarbeiter, die auf dem Gelände der Hagener Mühle ihr Quartier hatten, zum Ausbau der Kleinbahnstrecke Bremen-Thedinghausen herangezogen.

Die eingleisige Bahnlinie war seit 1915 in Kirchweyhe mit der Reichsbahnstrecke Hamburg-Bremen-Osnabrück-Ruhrgebiet verbunden und sollte belastungsfähiger gemacht werden. Man befürchtete, dass die Eisenbahnbrücke (der Strecke Osnabrück-Bremen-Hamburg) bei Dreye durch alliierte Luftangriffe zerstört und für längere Zeit unbenutzbar sein würde. Für diesen Fall wollte man Vorsorge treffen: Über die ausgebaute Kleinbahnstrecke Bremen-Thedinghausen sollte bei Bedarf der Zugverkehr umgeleitet werden. Dieser Fall trat ein, als am 21. März 1945 die Weserbrücke durch einen Luftangriff teilweise zerstört wurde.

Die Versorgung der Zwangsarbeiter mit Nahrungsmitteln war dürftig. Einige der Niederländer verrichteten nach Feierabend Gartenarbeiten für Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, um eine Mahlzeit zu erhalten. Eine Weyherin, die im Bahnhofsviertel wohnte, schmierte Brote für die Holländer und deponierte sie in einem Versteck. Cornelis Gijswijt half einer Frau in Dreye, deren Mann an der Front eingesetzt war. Hier stehen noch weitere Recherchen aus.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-156

Anmerkungen

1 (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855) S.35

2 Vgl., (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit , 1980)

3 Vgl. (Gade, 1901)

4 Aus: http://www.epolix.de/nenterode/indexa/flurnamen.html

5 NLA HA Karten 12_l_Leeste_1pg, Plan von dem Leester Nord- und Süd-Felde, allwo der Herrschaftl. Geest-Zehndte, besonders mit Coleuren und Numern distinguiert, aufgemessen, Anno 1746

6 Vgl. (Paul, 1929)

7 Vgl. (Bischop, Speere und Spiele - Römer und Germanen zwischen Weser und Hunte, 1996) S.28

8 Archiv Gemeinde Weyhe: Heimatkundliches, von Konrektor i.R. Hermann Koch; Dokument aus dem Jahr 1964 (?); geborgen 2013 aus der Kirchturmspitze der Leester Marien-Kirche.

9 (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855) Heft V, S. XXII : „g) des Grafen Ludolf II von Oldenburg (Altbruchhausen 1241 - 1301), zum Amte Syke, zum Kirchspiel Leeste: Hagen und Leeste“

10 (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855) Heft IV S. 29

11 Datei enthält Verweise zu: NLAH Hann. 74 Syke Nr. 49 (1712), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 429 (1714), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 49 (1732), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 49 (1740), NLAH Hann. 9e Nr. 68 (1755), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 75(1760), NLAH Hann. 88b Nr. 5633 (1776), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 1136 (1794), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 493 (1753), NLAH Hann. 74 Syke Nr. 492 (1787 - 1822)

12 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls (H.Greve); [Jahr: Spalte: Nachweis] - 1521: A: Bedeschatz; 1585: B: Erbregister, NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 34, 1659: E: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 836 u. Hann. 88 B Nr. 5496; 1660:G: Contribution: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 725; 1667: I: Mannzahl Leeste: NLA HA, Celle Br. 45 Nr. 96 u. Hann. 74 Syke Nr. 49; 1678: K: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 36; O: Weinkaufverzeichnis NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 849; 1686: P: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 728; 1712: U: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 49; 1714: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 729; 1732/1740: AN/AR: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 49; 1753: AV: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 493; 1755: AY: NLA HA, Hann. 9 e Nr 68; 1760: BE: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 75; 1776: BP: NLA HA, Hann. 88 B Nr. 5633; 1794: BS: NLA HA, Hann. 74 Syke Nr. 1136]

13. Angegebene Quellen: Adressbücher des Landkreises Grafschaft Hoya und Häuserlisten von 1815 - 2000; Die alten Hausnummern (Brandkassennummer), gültig bis 1970, waren chronologisch, d. h. in etwa in der Reihenfolge der Entstehung der Häuser vergeben. 1774,1801, 1811, 1815, 1836, 1852, 1858, 1861, 1907, 1911, 1927, 1940, 1952, 1959 Einwohnerlisten; 1794: Schulkinderliste; 1811 nach Grundeigentümerliste; 1837: Frachtfahrerliste; 1837: Repartitionsverzeichnis; 1891: Steuerliste; 1840 – 1923: Eigentümerliste und Mutterrolle; 1942-1945 Kriegsschadenliste; 1952 Eigentümer nach Kriegsschadenliste; 1970: Eigentümerliste; 1974, 2000, 2008, 2013: Adressbücher

14 Aus Datei: HAGEN.doc: „Bauerschaft Hagen, Höfe und Häuser“

Quellen:

Archivarien des Gemeindearchivars Hermann Greve

Kirchenbuch Leeste - Getaufte 1711 bis 1910

Kirchenbuch Leeste - Ehen 1711 bis 1963

Kirchenbuch Leeste - Begrabene bis 1977

Schulkinderlisten von 1775

Einwohnerlisten von 1794 - 1801 - 1811 - 1852 - 1855 - 1858 - 1861

Grundeigentümerlisten von 1811 - 1840 - 1923 - 1970

Steuerlisten von 1891 und Besitzer nach Verzeichnis des Tierbestandes

Einwohnerlisten von 1907 - 1927 - 1940 - 1952 - 1959 - 1970 - 1974 - 2000

Kriegsschädenliste von 1941 - 1945 mit Eigentümerangaben

Adressbücher des Landkreises Grafschaft Hoya bis 1974

Brandkassenregister von 1753

Die alten Hausnummern ( Brandkassennummern ) gültig bis 1970 waren zunächst nach dem Beitragsaufkommen, die größten Höfe zuerst, später chronologisch in der Reihenfolge der Entstehung der Häuser vergeben.

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-157

Es gab zunächst Brandkassennummern für das ganze Kirchspiel, ausgenommen die Adeligen Güter, z.B. Erichshof. Dann wurden fortlaufende Nummern für die Ortsteile Erichshof, Hagen, Hörden, Leeste und Melchiorshausen vergeben.

Ab 1964 wurden Straßennamen, unter Beibehaltung der alten örtlichen Hausnummern, eingeführt. Seit 1970 gelten Hausnummern für die einzelnen Straßen

Die neueren Daten aus den Kirchenbüchern, Getaufte 110 Jahre,

Ehen 80 Jahre und Verstorbene 30 Jahre sind nicht verfügbar

Zusammengestellt im Dezember 2016 Jobst Boyer

15 NLA HA Hann 74 Syke Nr. 75

16 NLA HA Hann. 74 Nr. 74; will dort in Geschäft des 1860 ausgewanderten Friedrich Meyer arbeiten

17 NLA HA Hann. 74 Nr. 74;

18 Qu: Datenbank Fam. Fahrer ancestry.com.uk

19 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

20 Foto aus dem Besitz von H. Wetjen, Leeste

21 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 55 (H.Greve)

22 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

23 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 66 (H.Greve)

24 S. (Hahn, Ratjen, & Riehn, 2009)

25 S. (Hahn, Ratjen, & Riehn, 2009)

26 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 100 (H.Greve)

27 Google Earth August 2021: Image Landsat Copernicus

28 Die Heiratsangaben von Mitgliedern der Familie Rendigs zu anderen Höfen in Weyhe sind aus den Daten von J. Boyer abgeleitet.

29 Vgl. H. Sturm, Wir bleiben jetz hier, 2019, S. 246

30 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 101 (H.Greve) und aus

AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 112 (H.Greve)

31 AGW, Häuserliste Hagen 1860 – 1895; Bemerkung in der Häuserliste Hagen zu Hagen Nr.8

32 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

33 Syker Zeitung v. 22.11.1892

34 Syker Zeitung v. 7.5.1904

35 Foto/Repro a.d.B. von H.Riehn, Leeste

36 Foto: H. Wetjen, Leeste o.J. fb wf

37 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 102 (H.Greve) und aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 113 (H.Greve); Daten von Boyer: aus Hagen 8A – Am weißen Moor 18

38 Foto: H. Wetjen, Leeste o.J. fb wf

39 Google Lizenz: BK/EKG Geobasis 2020

40 S. Rathjen, Liste der Bunker der Gemeinde Weyhe, 2011 [Aus Projekt „Spurensuche“ des KHB Diepholz]

41 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 102 (H.Greve) und aus

AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 115(H.Greve);

42 Hermann Rameau arbeitet 1921 auf der Leester Ziegelei. S. Kap 8 (Ziegeleien). Sein Geburtsort ist mit Arsten

angegeben. Quelle: AGW, Einwohnermeldelisten

43 Nach Unterlagen von Wolfgang Polley

44 Nach Angaben von Birgit Stolte fb 2017; s. auch Bremer Passagierliste: Auswanderer: Friedrich Rameau :

27.11.1923 auf Schiff "George Washington" von Bremen nach New York. Wohnort: Leeste

45 Nach Angaben/Stammbaum von Birgit Stolte, 2022. Benutzte Quellen: Genealogie-Daten Wolfgang Polley/ Hermann Greve; H. Rode, Drakenburg; Standesamt Drakenburg; K. Bergemann, Barntrup; Kirchenbuch Barntrup; Internet

46 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

47 Syker Zeitung v. 25.10.1898 und 1.11.1898

48 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 114 (H.Greve)

49 Foto aus (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, Band 4, 2020) S.154

50 Foto aus (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit , 1980) S. 201

51 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe.xls , Zeile 106 (H.Greve)

52 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 104 (H.Greve)

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-158

53 S. Rathjen, Liste der Bunker der Gemeinde Weyhe, 2011 [Aus Projekt „Spurensuche“ des KHB Diepholz]

54 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 195 (H.Greve)

55 S. auch AGW, Häuserliste Hagen 1860 - 1895

56 Aus Google Earth, Image Landsat Copernicus, Data SIO NOAAA US Navy NGA GEBCO; bearbeitet: P. Athmann

57 Keine Angaben in AALeesterHoefe_*.xls vor 1794

58 Nach Angaben von Birgit Stolte fb 2017

59 Ausschnitt aus Foto von P.Athmann (2021)

60 Keine Angaben in AALeesterHoefe_*.xls vor 1794; Die Angaben bei J. Boyer sind wohl fehlerbehaftet

61 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 128 (H.Greve)

62 Foto 1904 – Repro W. Meyer

63 Syker Zeitung v.23.9.1890 – Repro Hahn/Rathjen/Riehn

64 Syker Zeitung v. 30.5.1899

65 S. dazu das Kapitel über den Kriegerverein

66 Brinkumer Allgemeiner Anzeiger v. 12.01.1950

67 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

68 NLA HA Hann 74 Syke Nr 74

69 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

70 Google 2019 Geosat Basis BGK / Image Landsat Copernicus) / Repro: H. Riehn

71 Angaben E.Rose-Landwehr 2022

72 H. Fellermann, Weyhe mit spitzer Feder, WM-Verlag, 2010

73 Vgl. Aussage Imke Hollwedel auf facebook (Gruppe „Weyhe früher“)

74 Foto: Familie D. Landwehr / Repro: P.Athmann

75 Foto: Familie D. Landwehr / Repro: P.Athmann

76 Vgl. AGW, Mitgliederliste aus dem Protokollbuch des Kriegervereins ; s. auch Kapitel über Kriegerverein

77 Angabe von E.Rose-Landwehr, 2022

78 Luftbild aus dem Besitz der Fam. Stolte

79 Angabe von E.Rose-Landwehr, 2022

80 Syker Zeitung v. 15.12.1911

81 Luftbilder (2) aus dem Besitz der Fam. Stolte

82 Nach Angaben von Birgit Stolte, 2022

83 Nach Angaben von M.L. Stolte im Jahr 2021 [facebook wf]

84 Nach Angaben von Sylvia Walter fb wf im Jahr 2021

85 Nach Angaben von Lars Kolwey 2022, fb wf

86 NLA HA Karten 12_Leeste_5m, 1831; Markierungen durch P.Athmann 2019

87 Bearbeitet: P. Athmann / K. Hahn

88 Bearbeitet: P. Athmann / K. Hahn

89 Bearbeitet: P. Athmann / K. Hahn

90 Bearbeitet: P. Athmann / K. Hahn

91 Copyright Google 2021 ; Image Landsat / Copernicus : bearbeitet: P.Athmann

92 Copyright Google 2021 ; Image Landsat / Copernicus : bearbeitet: P.Athmann

93 Copyright Google 2021 ; Image Landsat / Copernicus : bearbeitet: P.Athmann

94 Qu: Datenbank Fam. Fahrer ancestry.com.uk

95 S. Syker Zeitung v. 26.8.1897

96 Syker Zeitung v. 19.12.1911- Repro Han/Rathjen/Riehn

97 AGW, Aus den Protokollen / Schriftverkehr des Kriegervereins Leeste

98 S. Rathjen, Liste der Bunker der Gemeinde Weyhe, 2011 [Aus Projekt „Spurensuche“ des KHB Diepholz]

99 Nach Angaben von U. Lehmann, Leeste-Hagen, 2022

100 (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, Band 4, 2020) S. 197

101 Aus (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, Band 4, 2020) S. 196

102 Syker Zeitung v. 11.5.1919

103 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 54 (H.Greve)

104 NLA HA, Hannover 93 Nr. 1923]

105 Syker Zeitung v. 27.9.1888

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Ortsgeschichte Weyhe 4.7.8.1-159

106 S. Rathjen, Liste der Bunker der Gemeinde Weyhe, 2011 [Aus Projekt „Spurensuche“ des KHB Diepholz] sowie nach Angaben von Erich Rose-Landwehr 2022

107 Nach Angaben von Erich Rose-Landwehr 2022. Nach der Kriegsschadenliste von 1945 sind Scheune und Stall als Totalschaden gemeldet.

108 Nach Angaben von Erich Rose-Landwehr 2022

109 Die Daten vor 1794 wurden entnommen aus AALeesteHoefe_1585ff.xls , Zeile 38 (H.Greve)

110 Syker Zeitung v. 2.8.1913

111 Aus (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, 2005) S. 42

112 Vgl. (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, 2005) S. 42

113 Foto/Repro: F. Römer fbwf

114 Vgl. (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, 2005) S. 42

115 Vgl. (Meyer, Weyhe im Wandel der Zeit, 2005) S. 42

116 Angaben entnommen aus Kreiszeitung v. 14.7.1989

117 Syker Zeitung, Nr. 3747 v. 13. Februar 1909

118 Interview D.Landwehr, 2009, W.Meyer, Kreiszeitung 20.11.2010

119 Angabe von E.Rose-Landwehr, 2022

120 Zum Maler H.D. Schleede siehe eigenes Kapitel unter den Kunst-Malern.

121 Nach Angaben von U.Lehmann 2022.

122 Vgl. Daten aus Kirchenbuch, erhben deuch J.Boyer (s. Kapitel mit Hofbeschreibung für Hagen 2)

123 Nach Angaben von Uwe Lehmann, Schwiegersohn von Schierenebeck

124 AGW G-L-2 Az.53: Sterbebuch des Standesamtes Leeste, Jg. 1945, Nr. 50 ; siehe auch Angaben von U.Lehmann 2022 bei der Hofbeschreibeung

125 AGW G-L-2 Az.53: Sterbebuch des Standesamtes Leeste, Jg. 1945, Nr. 41

126 Aus den Kriegsjahren v. 1939 bis 1945; Aufzeichnungen durch Pastor E.A. Heinrich Prüsse, Leeste

127 Vgl. Geschichte der Mühle Landwehr, verfasst von Cord Landwehr. Siehe auch Kap. 8 unter Mühlen: Mühle Dunkhase/Landwehr in Hagen

128 Vgl. Kreiszeitung v. 11.6.2021; S.Schritt: „Das geheime Lager der Organisation Todt“

129 www.weyhe.de, unter „Aktuelles“ abgerufen am 12.6.2021

130 Entnommen aus: https://www.weyhe.de/portal/meldungen/auf-den-spuren-niederlaendischer-zwangsarbeiter-in-weyhe-900001901-21850.html?rubrik=9000032 , abgerufen 12.6.21

131 Entnommen aus: https://www.weyhe.de/portal/meldungen/auf-den-spuren-niederlaendischer-zwangsarbeiter-in-weyhe-900001901-21850.html?rubrik=9000032 , abgerufen 12.6.21