Wilhelm Hohnhorst

Kleine Anekdote über Wilhelm Hohnhorst (Spitzname Hohner-Papi)

 

Er war langjähriges Mitglied im Erichshofer Schützenverein und ein wirklich guter Schütze. Mehrfach wurde er Schützenkönig und räumte auch bei dem Preisschießen tüchtig ab. Dabei kam es des öfteren vor, dass er zu seiner Nachbarin ging, der Mutter von Lisa Osterloh, und sagte:

"Du, Zine, gev mi mol din Brill, dor kann ek beter met scheet`n!"

 

Wilhelm Hohnhorst war Musiker und blies die Tuba, ein recht großes Blasinstrument. Lisa Osterloh erinnert sich:

"Jümmer, wenn he Musik mon däh, nöm he sin Rad, snall sek de Tuba op`n Puckel un för lous. Un wenn he denn tröichkom`n däh, moss he ers mol op dat Klo, dat weer de Aftritt vor`n Hus, un wail he ok noch drunk`n harr, konn dat ween, dat he verget`n däh, de Dör totomok'n un Alkohol mookt jo möer. Denn slöp he in un de Tuba harr he vo sek op`n Bod`n stellt un sek op de Tuba afstützt. De Radföhrer, de an`n Morgen vobiköim`n smunzeln un röip`n: "Na Willem, hess wo Musik mookt?""

 

Georg Lübeck wusste zu berichten:

"Papi konn unhaimlich good schet`n. Ek glöw, he wär dattainmol Schütz`nköinich un wenn Papi sin Gewähr nöm un ton Schet`n föiern woll, denn kek he voher um de Eck. Lööp he nämlich Zine obern Wech, denn drai he glieks wo um, denn dröp he nix un konn glieks tohus blieb`n."