Im Jahr 1563 stirbt Graf Albrecht. Nach ihm übernehmen zunächst die Brüder Otto, Erich und Friedrich von Hoya die Regentschaft. Als 1570 Friedrich stirbt und 1575 auch Graf Erich, erbt dann schließlich Otto die Grafschaft.
In dieser Zeit haben die Bauern aus Brinkum und Leeste ihre Abgaben an das Amt Syke geleistet. Insgesamt stellen diese Dienste für die Betreffenden wegen der Entfernung zum Wohnort und der damaligen Straßenverhältnisse aber eine nicht unerhebliche Belastung dar. Das gilt insbesondere für die Erntezeit. Es ist davon auszugehen, dass sich die Dienstverpflichteten bei ihrer Obrigkeit hierüber beklagt haben. Aber auch die sind mit den erbrachten Leistungen nicht zufrieden.
Die Grafen von Hoya haben Verständnis für die vorgetragenen Klagen und schaffen 1565 durch den Bau des Vorwerks Erichshof Erleichterung. Schon nach dem Tod des Grafen Jobst II im Jahr 1545, dem Vater der 3 Brüder, wird mit Hinblick auf ein neu zu erbauendes Vorwerk ein Grundstück „aus der wilden Heide“ gerodet und eingehegt. x
„Die Gebrüder Otto, Erich und Friedrich Grafen von Hoya und Bruchhausen haben zur Verbesserung ihres Hauses Syke nach Gutdünken der Altarleute ein neues Vorwerk auf dem Brinkumer Moore im „Stude“ (Erichshof genannt) angelegt und einige Wiesen, Weiden und Äcker daneben eingefriedigt (aus der gemeinen Mark herausgenommen) auch ihre gemeine Weide zu verbessern".
Man nennt das neue Vorwerk nach dem Grafen Erich "Erichs Hof" x
Von nun an haben die Leester und Brinkumer Bauern hier zu leisten. Verwaltet wird das Vorwerk vom Amt Syke, dazu wird ein Vogt eingsetzt, der die Weisungen des Amtes Syke durchsetzt und gegebenenfalls auch als Schlichter bei Streitigkeiten fungieren wird.
Die Bauern aus den Kirchspielen Brinkum und Leeste verpflichten sich zur künftigen Ableistung ihrer Dienste auf einem neuen Vorwerk (bis zu diesem Zeitpunkt sind diese beim Amtshaus in Syke geleistet worden).
W.v. Hodenberg: Hoyer Urkundenbuch, Hannover 1853
„Die Altarleute oder Kirchgeschworenen und die Kirchspielsleute der Dorfschaften Brinke und Leiste verpflichten sich, ihre Wochen- und Hofdienste nicht mehr auf dem entlegenen Hause Sieck, sondern bei dem Vorwerke, Erichshof genannt, und dazu gelegten Ackern, Wiesen und Weiden zu leisten, außerdem aber ab und an die gewöhnlichen Reisen nach Bremen, auch gemeine Borchveste nach Siecke, Holz – Feuer und Landreisen zu tun und falls das Korn beim Vorwerke durch Wassers- und Wetternoth verkömmt, während der Erntezeit beim Hause Sieck, wie die anderen gemeinen Untertanen, zu dienen und überhaupt Landsteuer und Landfolge wie getreue Untertanen zu leisten.
22. Juni 1565
Casparus meyer Pastor Gerhardus Hudeporl
) Die Gebrüder Otto, Erich und Friedrich Grafen von Hoya und Bruchhausen habenzur Verbesserung ihres Hauses Syke nach Gutdünken der Alterleute ein neues Vorwerk auf dem Brinkumer Moore im »Stube« ') angelegt und einig Wiesen, Weiden und Äcker daneben eingefriedigt (aus der gemeinen Mark herausgenommen), auch ihre gemeine Weide zu verbessern und nach Bedürfniß Einfriedigungen zu machen Erlaubniß erhalten.
') "Ehrichs-Hof"« genannt, s. Urk. vom 2. Januar 1579.
C
Einerseits kommt den Bauern aus Leeste und Brinkum der Bau des Vorwerks entgegen, da sie jetzt ihre Abgaben nicht mehr ins weit entfernte Syke bringen müssen. Andererseits sollen Vorwerke dazu dienen, die Abgaben effektiver zu organisieren.
Durch den Bau des Vorwerks werden allerdings auch Wiesen und Heideflächen der gemeinschaftlichen Mark (Gemeinheiten) der Bauern entzogen. Es handelt sich hier einerseits um die gerodeten Flächen für die neue Hofanlage und andererseits um Wiesen in der Leester Marsch („Vorwiese“, wohl kurz für „Vorwerks-Wiesen“).
Mit der Gründung des Vorwerks Erichshof erhöhen sich auch die Leistungsanforderungen. Die bisherigen Kötner werden jetzt auch zum Spanndienst herangezogen und von nun an nennt man sie Halbspenner zum Unterschied zu den alten Vollspennern. Und die älteren Brinksitzer werden zu Kötnern und haben durchweg nur zu Handdiensten zu erscheinen. Hand- und Spanndienste werden neu geregelt: Vollspänner haben an zwei Tagen ihr Gespann zu stellen, die Halb- und Viertelspänner müssen sich zu zweien bzw. dreien oder vieren zusammentun.
Es gibt Hinweise, dass das Vorwerk schon im Jahr 1565 erbaut worden ist. Auf der anderen Seite heißt in einem einem Schreiben des Syker Amtmanns Rumann anlässlich der Auflösung des Vorwerks (1790), dass das Vorwerk „durch einen damahligen Amtmann Koch hier zu Syke zusammengesetzt, und die Jahre 1567 und 1568 sind diejenigen worinn die erste Bebauung des Ehrichshofes durch gedachten Amtmann angefangen wurde.“ 7

Das Vorwerk stand dort, wo heute die Straßen Kalberkamp, Erichshofer Straße und 'Lange Reihe' aufeinandertreffen, nicht weit von dem Platz, wo in Erichshof jetzt ein Ortsstein und ein Gefallenendenkmal steht.
Da die Hoyaer Grafen zu dieser Zeit hochverschuldet sind, wird das Vorwerk 1575 verpfändet 9 an die Witwe Pförtner aus Kirchhatten, die es nur 4 Jahre behält: 1579 übernimmt Agnes von Bentheim, die Frau des Grafen Otto VIII. von Hoya, den Hof als Pfand. 10
Im Jahre 1580 wird eine am Vorwerk errichtete Windmühle abgetragen und in Stolzenau wieder aufgebaut. Es wird ein „Möller Haus“ und ein “Möllenberg“ erwähnt sowie der Name des letzten Müllers (Hermann Schleede) 11
In einem Verzeichnis von 1583 werden erwähnt:
1585 hat der Hof 9 Bedienstete:
1 Hofmeister,
1 Pförtner,
1 Kuhhirte,
1 Meyersche,
5 Mägde.
"Gebewde auff dem Erichshoff
Viehauß
Daß Vieh Hauß hat 2 doer mit 4 flügeln undt 2 kleine doer, alles mit Hespen Haken Krampen und Klinken, an dieß Viehhauß ist ein Kreutzhaus, zu ende des ein Wohnhause angebawet, ist von 7 spannen undt 2 Mahl gestendert.
Unter diesem Hause zur Helfte ist ein Molken Keller mit balken überleget, und mit Keserlinge überpflas-tert, die döer in den Keller gehet auß der Küchen mit einer Holtzern treppen undt in dem Keller ein Kacheloffe."
Die unterste wohnunge Hat eine doentzen mit 6 taffeln glase fenster, darunter 3 Herren waffen, undt hat die doentze drey angenagelte Bencke vom Buchen Holtze, auch einer Kleinen schenkschiefen von eichen holtze, ist an die wende gehefftet. In dieser stuben ist ein kacheloffe mit grünen Kacheln,. auch seint darin 2 döer mit Klinken und Kaken vor der einer doer eine angenagelt sprinckschloß, undt vor der anderen tühr ein Schloß mit einer Krampen. Bey dieser stuben ist ein schlaffkammer mit 3 taffeln glasefenster, undt über der doer, so auß der stube darin gehet, davon weiter eine treppe hinunter mit einer, da er in der Küchen am Vorwercke
Die ander wohnunge im Kreutzhause ...
Ein Hauß das Klocken Hauß genannt Hatt 25 spann eines gestenderte, ausgemauret mit backen steinen, wende undt gebel ist auff zwey hohe wende gebauwet, und Hat an einer seiten eine Kübb, mit lehmen wenden, Zu einen Torff scheur.
Zu Ende am diesen Hause ist ein Butter Keller mit balken und eichen und buchen dehlen durch ein ander geleget. Hat ein doer mit Haken undt ein sprinck schloß.
Auff diesem Keller ist ein schlaffCammer ...
Ein Kornhauß von 8 span zweynmahl gestendert eingemauret mit backsteinen, hat 2 Boden mit eichen dehlen beschloßen ... Daß Haus ist gedecket mit dubbelden dach, von gebrannten dachsteine, und in Klack gesetzet.
Eine scheure daß Lange Hauß genannt ...
Eine scheure heißt das strohHauß ...
Daß SchweinHauß Hatt 6 spann ...
Daß Pfordthauß Hatt 6 spann eins geständert undt mit lehm geklebet, an der eine seite hat der Ambtmann seine Cammer, undt an der andern seiten ist des Pfortners wohnunge mit einem ausgemawerten Schorstein und dan weiter das Backhaus mit einem Backoffen gewelbet nit backsteinen
Das Pforthaus Hat 4 döer mit hespen und Krampen, darunter 2 mit schoßen.
Ein doer vor dem Pforthaus mit 2 dubbelten flogeln, und eine kleine Pforte mit einer doer mit hacken, hespen, Crampen undt 2 angehengeten schloten.
Auff den Vorwerckhoffe ist ein hopfengarte mit einem Planckwerck abgescheret.
Der Vorwerckshoff ist umbher begraben, undt der Auffworff mit berken und Espen bepflantzet. [...]
Auff dem hoff seint 2 brungen seint aus der grundt mit dicken Eichen bretern auß gesetzet und jeder ein Eimer mit eisern beschlagen.
Der Weck durch die Pforten nach dem Vorwerck ist mit Keserlingen auß gesetzet du beplastert
Hinter dem Vorwerk hatts einen Kohlgarten." 12
Ein genauer Plan von 1565 ist nicht erhalten. Diese Zeichnung von 1784 dürfte aber die Grundstruktur wiedergeben, die sicher auch schon 1565 so angelegt wurde. 13
A: Wohnhaus und Viehhaus
B: Backhaus und Pferdestall
C: Scheure
D: Kornspeicher
E: Schafstall
1589 stirbt Agnes von Bentheim. Das Vorwerk geht damit nach dem Aussterben der Grafen von Hoya an das Amt Syke. Zu dieser Zeit sind auf dem Vorwerk - laut dem Personalverzeichnis des Amtes Syke 14 - die folgenden Personen:
1. Der Höfemeister, gebürtig aus Lohe bei Nienburg, 68 Jahre alt, wohnt mit Frau und Kind in Leeste auf
einer Brinksitzerei.
2. Schurrvogt Reineke von Feldassen, gebürtig aus dem Amt Altbruchhausen, 38 Jahre alt, wohnt mit
seiner Frau in Weyhe,
3. Kuhhirte Heinrich Hunn, gebürtig von Donnerstede, Amt Thedinghausen, 48 Jahre alt,
4. Pförtner Carsten Stöver,gebürtig aus Barrien, 72 Jahre alt, Hat keine Frau und nichts Eigenes.
5. Der Fundling, 10 Jahre alt
6. Talke Meinken, die Obermeiersche, gebürtig aus Asendorf im Amte Hoya, 46 Jahre alt,
7. Vier Mägde zum Erichshof.
8. Hermann Schladen, verwahrt „die Wische und Weiden in der Marsch und am Rodestbruch“
Zur Hofanlage gehört ein Hopfengarten (für die Syker Küche) und ein Kohlgarten (für die Küche „daselbst“).
Der Vorwerkshof war ursprünglich mit Wall und Graben umgeben sowie mit einem großen Einfahrtstor versehen. Dazu heißt es 1726 in einer Beschreibung: 15
„ Der Vorwercks Hoff ist rund herum mit einem guten theils zugelandeten trockenen Graben umgeben. Der Alte Wall ist hin und wieder mit Eichen Bäumen bewachsen. Der Grabe ist zum Eingange des Hofes mit Erden ausgefüllet, und mit Kiesel Steinen besetzet. Ein Eichen Thor von Flügel so 9 Fues breit mit gehörigen Eichen claspen versehen … und einem Blech über der Langen Claspe, wodurch das Thor befestiget wird, und eine große Crampe in der Seule. Hiebey ist eine Kleine Neben Pforte 4 Fues weit …“
Die Wirtschaftsfläche beträgt 240 Morgen in der Marsch und 96 Morgen auf der Geest sowie 170 Morgen Weide. Neben der Vorwiese (Vorwisch) gehört die Hillerswiese zum Vorwerk. Auf zwei Kuhweiden, die eine „Im Schluchter“ genannt, weiden 112 Milchkühe. Die Mühlen in Leeste und Barrien sind dem Vorwerk zugeordnet.
Das Vorwerk hat 14 dienstpflichtige Ackerleute, 24 dienstpflichtige 'Halb- oder Zusammenspenner', 34 Köter und 35 Brinksitzer, in Brinkum und Leeste.
Die Dienste bestehen aus Fuhrdiensten (Torf, Heide, Holz nach Dreye, Getreide zur Mühle, Kalksteinen von Dreye) sowie Heuen, Dreschen, Pflügen, Eggen, Mähen, Ausmisten der Ställe, Arbeiten am Dreyer Siel usw.
Dienste zum Vorwerk Erichshof
Aus dem "Dienstregister des Fürstlichen Hauses Sieck, angefangen die woche Trinitatis Anno 1589 bis wieder
Trinitatis Anno 1590" 13
Dienst die Woche „post Trinitatis“
35 haben ein Torfschutten abgenommen und wiederumb beim Erichshof aufgericht
33 haben Torf umgereiget
1 Warth auf der Brügge in der masch
Dienst die Woche „post visitationis Mariae“
10 haben Haw vom Rodesbruche auf den Erichshof gefuhrt
4 Haw hulfen
16 Haw hulfen
38 vor Sieck beim neuen Vorwerk gegrafen
1 Warth
Dienst die Woche Ascensionis Mariae“
14 haben Garsten vom Rodesbruche und Pogenböhle auf den Erichshof gefuhrt
21 Hawergarben v. Scharlkampe auf d. Erichshof gefuhrt
27 Hawren aufgeladen undt auf die Banßen hulfen
6 haben Hawren umgehocket
1 Warth
Dienst die Woche „Egeti“
14 Brüggeholz v. Resterholtz nach d. Brinkmermasch gefuhrt
6 Haw aus den Risterwiesen nach dem Erichshof gefuhrt
4 Haw vom Felde eingefuhrt
11 auf dem großen Felde gestrecket
7 gekrümmert
6 Garsten gedroschet
21 Haw hulfen
Dienst die Woche „Galli“
14 auf dem großen Felde gepflüget
21 auf dem großen Felde gepflüget
32 Meß auf dem gr. Felde voneinander geworfen
2 haben geseyet
Dienst die Woche „Post Martini““
53 geben Winter Dienstgeld
2 Heyde auf dem Hof gemeyet
3 Repholz nach Dreye gefuhret
8 haben gedroschen
3 Kuhställe gemeßet
Dienst die Woche „Judica (vor Ostern)“
10 Busch v. Bartelhorn beym steinweg zu Brinken gefurt
14 auf der masch auf der Vorwisch gepflüget
10 in der masch auf der Vorwisch geegget
1 Meß aus den stellen
5 Haber gedroschen
29 beym Dreyer Siell an der Weser gearbeitet
Für den 1565 als neues Vorwerk der Hoyaer Grafen angelegten 'Erichs-Hof' wird 1625 Dierick Böse als Verwalter des Vorwerks Erichshof erwähnt. Er meldet dem König "untertänigst", dass die Einwohner des Amtes Syke "lust und liebe tragen", sich und ihre Habe gegen Feinde zu verteidigen.
Im August 1625 ergeht eine Aufforderung an den Drosten Mandelsloh des Amtes Syke, das Rantzau'sche Regiment "einzulogieren" "undt demnach högestgemelter I.K.M von Dierick Böse [derzeit Verwalter zum Erichshofe] unterthenigst vorbracht, wie die einwohner solches amts lust und liebe tragen, sich undt das ihrige selbest zu defendiren, als begehren I.K.M. gnedigst, der Amtmann [i.e. der Drost Mandelsloh] wolle solches Volk in bereittschaft halten, auch wie viell derselben bewehrt und sonst in allen seine, eine designation anhero schicken, damit die übrigen auch mögen bewehrt werden, undt wird der Hr. benebendst Dierick Böese das commando über solches Volk halten, auch da ein einfall allda geschehen müchte, dem ortt so lange bieß sie entsetzet würden, defendiren, wo aber der einfall so groß, daß sie nicht resistieren könnten, sich zu uns retiriren. Weill auch ferner berichtet, daß der ortt da das Hauss sieke gelegen, woll zu fortificiren wehre, wird der Hr. geleichfalls alle schiffel, Axen und Spaden des ambts zusammen bringen lassen, alsdan in kurtze eine ingenieur dahin kommen, undt einen abstich thuen, welcher hernegst von dem Volke allda kann ausgearbeitet werde, welches ich dem Hr. nebenst empfehlung Gottes nicht habe verhalten können."
Es wird auch ein Ingenieur ins Amt geschickt, um mit Hilfe der Amtsuntertanen die nötigen Befestigungen anzulegen. Das Rantzau'sche Regiment wirde dann jedoch zu einem anderen Ort beordert, zur Hauptarmee. Im selben Monat zeigt der Ingenieur jedoch beim König an, dass die Amtseingsessenen "ihm keine Hülfe und Handreichung bei Aufwerfung der Schanzen zwischen Brinkum und Kattenturm leisten wollten". 17
1640 wird das Vorwerk von Phillip Sigismund Bremer, einem Sohn des Zöllners Johann Bremer aus Dreye, gepachtet. Bremer hatte vorher schon einige Höfe in Brinkum (Kirchhofstr. 102) und Syke (landtagfähiges Gut 'Placken') erworben. In Brinkum baute er sich auch ein Wohnhaus. Ph.Sigismund Bremer war ein verdienter Beamter des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg und schon vor Beendigung des 30-jährigen Krieges als Verwalter auf dem Erichshof eingesetzt. Aus den Gesuchen der dienstpflichtigen Bauern geht hervor, dass deren Hofstellen zum Teil im Krieg vernichtet wurden. Bremer leiht den verarmten Bauern Geld, was häufig dazu führt, dass ihm und seinen Erben noch 1678 im Erbregister zahlreiche Ländereien als ihm 'versetzet' zugeschrieben werden.
Bremer bleibt Pächter des Vorwerks bis 1665. Danach wird das Vorwerk vom Syker Drosten von Gerstenberg gepachtet. 1678 wird es dann an die Witwe des Syker Amtmanns Meinking und deren Erben verpachtet. Diese sind auch gleichzeitig Pächter der Wassermühle in Leeste.
Die an das Vorwerk zu leistenden Dienste werden nun nicht mehr klassifiziert nach Vollspenner undHalbspenner, sondern nach Vollmeyer, Halbmeyer, Kötner und Großbrinksitzer sowie Kleinbrinksitzer. Die Dienste werden in Reichsthalern gemessen. Ein Vollmeyer hat jährlich ca 11 Thaler zu leisten, ein Halbmeier ca. 5, Kötner und Großbrinksitzer ca. 4 und Kleinbrinksitzer ca. 2.
1589 sind es 69 Personen, die Dienste zu leisten haben:
14 Ackerleute (8 aus Brinkum, 6 aus Leeste),
21 Halbspenner ( 7 Brinkum, 14 Leeste),
34 Kötter (7 Brinkum, 27 Leeste)
Die Dienste bestehen weiterhin aus Fuhrdiensten sowie Heuen, Dreschen, Pflügen, Eggen, Mähen, Ausmisten der Ställe, Arbeiten am Dreyer Siel usw.
1660 gibt Ph. Sgismund Bremer das Vorwerk ab an von Gerstenberg. Bremer kauft ein 'landtagfähiges' Gut in Syke (im Flecken liegendes 'Klenkensche Burglehn'). 18
1666 kommt es in Leeste zu offenen Auseinandersetzungen über die Abgaben: Nach der Neu-Ordnung durch die Schweden müssen die Bauern in Leeste (und Wachendorf) Abgaben and die von Kleykes (Klenke) leisten. Nach Erhöhung der Abgaben und schwebender Gerichtsentscheidung verteidigen Leester/Wachendorfer Bauern ihre Felder. Daraufhin wird G. Wulfers, Bauermeiseter v.Wachendorf, in Syke verhaftet. In Leeste erscheint Leutnant Cramer (Nienburg) mit 40 Mann und drangsaliert die Leester.
Celle entscheidet 1645 über Zugehörigkeit des Vorwerks zum Kirchspiel Leeste (statt Brinkum). 19 Dietrich Böse, der frühere Verwalter(s. 1625), war 20 Jahre Vogt in Leeste und ging darum auch dort zur Kirche. Danach hatte Georg Bünthe, gewesener Amtmann von Wölpe und Stolzenau, den Erichshof gepachtet. Er ging zur Kirche in Leeste, weil der Brinkumer Pastor Hake an Leibes- und Gemütskräften abgenommen habe
Inventarium über das herrschaftliche Vorwerk Erichshof welches von dem Amtmann Hüpeden
überliefert ist 1764 - Niedersächsisches Hauptstaatsarchiv Hannover Hann 88 B Nr. 6023
Das Vorwerk ist rundumher mit einem guten Teils zugelandeteten trockenen Graben umgeben und der alte Wall ist hin und wieder mit Eichbäumen bewachsen. Zur Auffahrt des Hofes ist ein Teil des Grabens mit Erde ausgefüllt und mit Kieselsteinen besetzt. Vor selbem ist ein eichen Tor mit 2 Flügeln mit eichen Klaspen, 4 Haken, 4 Hespen und einem Blech über der Langen Klaspe, das Tor zu befestigen und eine Krampe in der Säule. Hierbey ist eine Nebenpforte von 4 Fuß Breite mit 2 Hespen, 2 Haken, eiserner Handgriff, Drücker, Klinke, Klinksteg und Haken. Ferner ist der Hof an dieser Seite mit einer eichenen Planke ad 106 Fuß lang befriedet.
Das Pforthaus ist 33 Fuß lang und 20 Fuß breit ( 10,40 x 6,30 m ) und in der Mitte durchgeschoren. ( Mitteldurchfahrt ) An einem Ende ist ein von Mauersteinen gemauerter Backofen , vor welchem innwendig ein gemauerter Schornstein befindlich. Die Diele ist von geschlagenem Leimen ( gestampfter Lehm ) und vor selbiger eine Tür mit 2 Hespen und Haken, und darüber zwei mit Dielen zugenagelte Fensterlöcher. Am anderen Ende dieses Gebäudes ist vor dem Eingang eine Tür mit zwei Flügeln. Allhier ist eine kleine Stube und Kammer, davor alte abgängige Türen mit Hespen, Haken und hölzernen Klinken. Auch finden sich in der Stube zwei und in der Kammer ein Fenster jedes von zwei Löchern. Die Oberboden ( die Decken ) sind gewellert. Nach Norden und Westen sind die Wände gemauert, die übrigen gekleibt. Der vordere Giebel ist mit Dielen zugenagelt und mit einem Fenster ohne Windeisen versehen. Die Gründe des Gebäudes sind reparaturbedürftig. Das Dach ist mit Pfannen gedeckt und in Kalk gelegt.
Das Vorwerk, dieses Gebäude ist 148 Fuß lang und 42 Fuß breit ( 46,60 x 13,20 m ) Die Gründe sind ein Fuß hoch mit roten Steinen untermauert, auch die Wände sind damit ausgemauert und mit Kalk ausgestrichen. Das Dach ist mit Ziegeln in Strohdocken gelegt, ist aller Orten leck und muß umgelegt werden. An der Südseite ist zum Eingang eine tannen Tür mit 2 Flügeln, davon einer durchgeschnitten, sämtlich mit gehörigen Hespen und Haken. Auch der Dessel ist mit Krampen und Haken versehen. Desgleichen sind die 7 hölzernen Klappen mit Hespen, Haken, Überfall, Krampen und kleinen Haken beschlagen. Die tannen Stalltür ist ebenso beschlagen. An der Nordseite finden sich 8 tannene Klappen mit gehörigen Beschlägen. Der Knickgiebel nach Westen ist mit roten Steinen gemauert und die beiden tannen Türen auch gehörig beschlagen. Vor der anderen Einfahrt in dieses Vorwerk findet sich eine tanne Tür mit 2 Flügeln. Die von Lehm geschlagene Diele ist neu gemacht.Das Vorwerk hat 17 Fach davon an jeder Seite 13 zu Viehställen aptiert und jedes Fach mit 5 Stallbäumen versehen. Südwärts am Ende der Kuhställe ist eine tannen Tür woran alte Wirbelhespen,an der alten eichen Tür vor dem Gänsestall an der Nordseite 2 alte Wirbelhespen.
Vor der Kornkammer ist eine gemeine mit Tannen Zargen bekleidete Tür, der Fußboden von Lehm, der Oberboden gewellert. In der Kammer ist eine tannen Klappe. Ohnweit dieser Kornkammer geht man auf einer alten tannen Treppe von 11 Stufen auf den Kornboden. Die Luke ist von tannen Holze mit Wirbelhespen und einer Krampe. Auf den mit tannen Bohlen überschlossenen Boden finden sich 12 hölzerne Klappen nebst 12 Gittern von tannen Holz, desgleichen 2 mit tannen Zargen bekleidete Fach Fenster jedes von 2 Löchern und 6 Windeisen. Ferner ist hierselbst eine Radwinde woran ein Läufer und Windenstrick mit Haken. Das Rad hat 16 eiserne Krücken und die Welle 2 eiserne Zapfen. Die Darre ist unten gezäunet und gekleibt, der Umgang von weichem Holz und die Röhre vom Feuerherd bis auf den Boden mit Mauersteinen aufgeführt, worin unten ein eisern Ofen befindlich. Übrigens ist das Dach rundumher mit einem tannen Unterschlage versehen.
Aus dem Vorwerk gehet man in das Wohnhaus so 62 Fuß lang und 40 Fuß breit ( 19,50 x 12,60 m ) Die dahin führende tannen Tür ist mit 2 Hespen, 2 Haken, Klinkhaken, eisern Handgriff darüber Überfall und 2 Krampen auch Türgerüst mit tannen Zargen bekleidet. Die Diele ist mit braunen Steinen, davon ein gut Teil zerbrochen übersetzt. Der Feuerherd ist mit roten gebackenen Steinen gemauert, Der Küchenschornstein bis zum Dach hinaus geführt und der mit Eichen Holz eingefasste Rauchfang mit 3 eisernen Stangen an den Balken befestigt. Der Oberboden der Diele ist mit Dielen überschlossen. An der Diele sind 3 Fenster, mit Tannen Zargen bekleidet, jedes hat einen eichenen Kreuzpfosten und 4 Loch, davon die beiden unteren geöffnet werden können. Linker Hand der Diele ist die Milchkammer. Davor eine gemeine tannen Tür mit Schloß, Schlüssel,Schlüsselblech und auch Klinke , Steg und Krampe. Der Fußboden mit branen Steinen belegt. 2 Fenster mit Kreuzpfosten mit Klappen verschließbar. Die aus dieser Kammer in das Vorwerk führende Tür ist von Tannen. Nordwärts nach dem Garten geht eine Tür. Aus der Küche geht man in eine Kammer so oberst gelegen durch eine tanne Tür. Der Fußboden ist mit tannen Dielen belegt. Der Oberboden nicht gewallert. Ein Fenster mit Kreuzpfosten. Vor dem Keller ist eine Tür mit zwei Füllungen, Schloß, Schlüssel, Blech und Haken. In den Keller führt eine Treppe von 7 Stufen. Der Keller ist zur Hälfte mit braunen Steinen belegt. Aus der Küche geht man in die Wohnstube, durch eine tannen Tür mit zwei Füllungen. Der Fußboden ist mit tannen Bohlen belegt. Der Oberboden gewallert und nebst Wänden mit Kalk überzogen. 3 Fenster mit Kreuzpfosten und Sperrstangen. Ein eiserner Ofen mit einem aufgemauertenFuß. Aus dieser Stube gehet man in eine Kammer, eine tannen Tür mit zwei Füllungen. Der Fußboden mit tannen Dielen belegt, die Decke gewellert und nebst Wänden mit Kalk überzogen. 2 Fenster mit Kreuzpfosten. An der Diele südwärts gehet eine tannen Tür auf den Hof.
Hiernächst gehet man in die südwärts belegene Hofmeyer Stube. Davor eine gemeine tannen Tür, Der Fußboden ist mit tannen Bohlen belegt. Der Oberboden gewellert und nebst Wänden mit Kalk überzogen. 2 Fenster mit Kreuzpfosten und Sperrstangen. Ein kleiner eiserner Ofen mit einem aufgemauerten Fuß. Die Schlafkojen oder Butzen werden mit 2 tannen Türen zugemacht. Aus dieser Stube geht man in die Kammer. Eine gemeine tannen Tür, Fußboden Lehm geschlagen. Das alte Fenster hat 9 Ruthen und 2 Windeisen. Der Schornstein für die Hofmeyerstube ist mit roten Steinen zum Dach hinaus geführt. An der Nordseite des Wohnhauses ist ein Privet, dessen Gründe sind mit roten Steinen untermauert, Die Wände damit ausgemauert und das Dach mit Ziegeln behangen. Der Fußboden ist von alten tannen Dielen und der Sitz teils von eichen teils von tannen Holtze.
Der Schafstall hat 8 Fach ( 20,00 x 10,00 m ) die Wänder rundum 3 Fuß hoch über der Erde gemauert. 2 große Türen von 2 Flügeln , Die oberen Wände gezäunt. Das Dach ist strohgedeckt und fest mit Heide belegt. Nach Süden zwei Luftlöcher ohne Türen.
Der Kornspeicher ist aufgeständert und hat 7 Fächer, Die Wände sind neu gemacht worden und mit Steinen ausgemauert . Das Dach mit Pfannen gedeckt, ist mit Kalk ausgestrichen. Vor dem untersten Ständerwerk ist eine Tür mit 2 Hespen, 2 Haken und 1 Krampe, dieser Platz ist als Pferdestall adaptiert gewesen. Die Treppe zum Kornboden ist von Eichen Dielen, hat 17 Stufen und ein Tannen Rick zum Geländer, darüber ein klein mit Pfannen behangenes Dach. Die Tür vor dem unteren Boden ist von eichen Dielen. Der untere Boden ist von eichen der obere mit tannen Dielen überschlossen. Unten 5 Luftlöcher mit Gittern, innwendig mit Klappen versehen, auf dem oberen Boden 2 Luftlöcher und vor einem ein Gitter.
Das Querhaus hat 19 Fach ( Anbau an der Scheune ) Einfahrt mit 2 flügeliger Tür, Wände von gebrannten Steinen gemauert, in drei Wänden finden sich 6 Klappen. Die Diele ist von Lehm geschlagen, ist neu gemacht. Die zum Kornboden führende Treppe hat bis zum, mit eichenen Dielen belegten Treppenstuhl, 9 und die obere Treppe 7 Stufen. Im 7. Fach ist der Kornboden mit einer Lehmwand abgeschlossen, Der Kornboden ist mit eichenen Dielen belegt, darauf 4 Luftfenster mit Gittern. Der Nordgiebel ist gemauert, der Südgiebel bis auf das oberste Fach gemauert darüber mit Dielen zugemacht. Das steinerne Dach ist über dem Kornboden in Kalk gesetzt das Übrige in Strohdocken gelegt. Auf den Balken sind tannen Bohlen gelegt und fest- genagelt.
Die lange Scheune hat 24 Fach ( 70,00 x 9,70 m ) auf gemauerttem Sockel. Die Balken großen Teils verfault. Der Boden Lehm gestampft. Auf beiden Seiten sind Kübbungen zu Viehställen gebaut worden. ( 48,70 x 2,60 m ) mit 1,60 m hohen Wänden. Das untere Fach ausgemauert, oben gezäunt. Das Dach ist strohgedeckt. An diesem Gebäude sind 2 Feuerleitern und 2 Haken befindlich.
Der ohnweit dem VorwerksHause auf dem Hofe befindliche Brunnen 13 Fuß tief und 3 1/2 Fuß breit, ist mit grauen Steinen ausgesetzt. Eine eichen Säule und Wippe, das Rick ist von tannen Holz. Bey diesem Brunnen findet sich ein eichen Trog zur Viehtränke 15 Fuß lang.
Im Küchengarten befindet sich ein Brunnen, 13 Fuß tief und 3 1/2 Fuß breit, mit grauen Steinen ausgesetzt. Säule und Wippe aus eichen Holz. Das Rick von tannen, Eisen beschlagene Eimer.
Auf dem Hofe ist ein Garten welcher zum Teil mit alten eichenen Pfählen und zum Teil mit einem Zaun umgeben. Der Eingang mit einem tannen Heck versehen.
In dem Obst- oder Küchengarten sind an Bäumen vorhanden : 59 Äpfel- , 23 Birnen- , 3 Walnuß-, 1 Aprikosen- , 3 Pfirsichbäume. Dieser Garten ist zwische dem Vorwerk und dem Schafstall mit einem Zaun befriedet.
frei übersetzt von Jobst Boyer im Oktober 2015
Das Vorwerk-Gut wurde seit 1784 parzelliert an Neubauern zum Erbenzins verliehen.
Diese neuen Siedler erhielten etwas mehr als 4 Morgen Acker an ihren Hausplätzen und
4 Morgen Weiden in der Nähe - in der alten Schluchter und in der neuen Herrenweide.
Das Land lag brach und mußte urbar gemacht werden, weshalb den Erbenzinsnehmern
3 Frei-Jahre, in denen auf das Ackerland keine Pacht zu zahlen war, eingeräumt.
Die Siedler erhielten zudem noch Saatgut für die erste Aussaat vom Amt geliefert.
Die ersten Siedler waren:
1. Johann Heinrich Lange, Tischler seit 1784 westlich Kalberkamp - Hohe Ähren
2. Wichen Knief, Dachdecker seit 1784 westlich Kalberkamp - Hohe Ähren
3. Julius Heinrich Schütze, Drechsler seit 1783 westlich Kalberkamp - Hohe Ähren
4. Johann Heinrich Cramer, Schenkwirt seit 1784 An der Chaussee, heute B 6
5. Harm Siemer, Schuster seit 1784 An der Herrenweide, Bremer Strasse
6. Heinrich Schweers, Tagelöhner seit 1785 östlich Kalberkamp - Zum Teiche
7. Johann Heinrich Weseloh, Besenbinder seit 1784 östlich Lange Reihe
8. Harm Cordes, Schneider seit 1785 östlich Lange Reihe
9. Segelke Bischoff, Hollandgänger seit 1785 östlich Lange Reihe
10. Wichen Suhling, Zimmermann seit 1786 östlich Lange Reihe
Sie erhielten 3 - 5 Morgen Ackerland und 4 Morgen Weiden - zu zahlen waren jährlich 9 - 15 Rth.
Das Land mußte urbar gemacht werden, weshalb auf das Ackerland drei Frei-Jahre gegeben wurden
Anmerkungen
2 Die (naheliegende) Vermutung, dass der Name zu Ehren des Grafen Erich gewählt wurde, stammt von (Gade, 1901). Es wird aber auch schon 1775 in einer Amtsbeschreibung des Amtes Syke von dem „im Kirchspiel Leeste belegenen Herrschaftlichen Vorwerke Erichshoff“ gesprochen, „welches von einem apanagirten Grafen Erich den Namen hat“ [NLA HA Han 74 Syke Nr. 47 – s.auch (Greve, Materialien zum Vortrag "Erichshof - eine lokalhistorische Spurensuche", 1986) S.22
3 Vgl. Kommentar zur Urk. 958 in (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855)
4 (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855) Nr. 865
5 Vgl. (Greve, Materialien zum Vortrag "Erichshof - eine lokalhistorische Spurensuche", 1986) S.9
6 NLA HA Celle Br. 72 Nr. 981
7 NLA HA Hann. 74 Syke Nr. 876 – Schreiben v. 5.6.1790
8 NLA Hannover 74 Syke Nr. 33
9 (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855) Urk. Nr. 1583
10 (Hodenberg, Hoyer Urkundenbuch, Band I (Hausarchiv), 1855) Urk. 958
11 Vgl. NLA HA Hann. 88 B Nr. 6009
12 NLA HA Hann Nr. 74 Syke Nr. 33- s. (Greve, Materialien zum Vortrag "Erichshof - eine lokalhistorische Spurensuche", 1986) S.16: „Ungefehrliche Verzeichnisse An- undt Überscvhlag der gewissen undt ungewißen GeldtZinse, Auch aller anderer Jahrlicher Uffkünften. Auch beschreibunge der angehorigen freyer und eigen dienst Leute, in undt außerhalb gerichts geseßen undt befunden. So woll auch der Hoch undt Gerechtigkeit Ober undt Untergericht, Gräntzscheidungen Geleit, Holtzungen, Jachten und dergleichen Zubehorung nichts außbescheiden deß Hauses Sieke, am 29.April Anno 1583 beschrieben“
13 NLA HA_Mappe1251Bl37 14 Personalverzeichnis des Amtes Syke von 1589, NLA FA Cal. Br. 17 Nr. 259
15 NLA HA Hann. 88 B Nr. 6012 16 Vgl. (Greve, Materialien zum Vortrag "Erichshof - eine lokalhistorische Spurensuche", 1986) S. 9
17 Vgl. (Paul, 1929) S.8 und von Wangenheim, Beiträge zur Geschichte des Amts Syke, während des dreißigjährigen Krieges in: Vaterländisches Archiv für Hannoverisch-Braunschweigische Geschichte, Jahrgang 1833, S. 338
18 Vgl. (Hüchting, Inventar des Hauses Syke 1585, 1962)
19 NLA HA Hann 72 Nr. 956