In Hankendörp wohn vör twee Jahren
En wahren Utbund, Namens Splint,
De makt sin Öllern oft en swaren
un deepen Kummer all as Kind.
Na, dit harr noch so veel nich dahn,
Wenn he nich mit den lütten Wood
So nah harr in Verbinnung stahn;
Dis Jung, wör`n richt`gen Swerenoth,
Wenn disse Bursch "ja" seggen däh.
Säh Hannes Splint sin Dag nich "näh";
Un, wat se sähen, hölen se,
Wenn ok de Dönner d`rin slan däh;
Un bangen wörn s`vör`n Dübel nich.
Se funnen stets op Kneep un Slich
Un wenn s` n Streich utsunnen harrn.
Denn wor`n s`vör Mehldag` rein ton Narren:
Denn harrn s`keen Roh bi`n Middageten,
Denn mußden s`erst den Streich utfreten,
So seeten s`denn mal in Gedanken
Op ene frischgetheerte Planken
Un sunnen sik well`r Döntjes ut,
Ehr Köster köm den Weg entlanken,
Se wull`n em för sin Grüßen danken -
Un fullen kopplangs op de Snut; -
Diwil de sakramentsche Theer
Noch nich in`t Holt wör rinnedrungen
Un se so dallig rünner sprungen, -
Von dissen Umstand köm dat her,
Nu argern s`sik, dat s`sik blamirt.
Splint säh: "Fritz, glöw wat du wullt
De Scholtyrann, de dor marschiert,
De Schwerenöther hätt de Schuld,
War steis un formulirs du da?"
"Ick sinn grad öber?n Miittel na, Wi woll den ollen Köster Klingen
Am besten "een is antobringen,"
Von wegen siner Schuftigkeit,
Un, wie de Theer von`n Podex geiht."
"Ja", segg nu Splint, " wi möt em Strafen,
Wil he uns op de Slüngelbank
Gewöhnlich sett`t un uns as Sklaven
Behandeln deiht." - "He is asig bang!"
Seggt Wood dorop, " vör Geistersprook,
Ich glöw wi stellt em hüt mal op de Probe
Un meen, wenn mi nicht drügt min Globe,
Denn kriegen wi em höllschen Mak,
Wenn wi Vanabend , üm de twölfte Stünn`,
Mit Steener smiet`in Karkthornschallok `rin;
De lange Slüngel kummt denn jo to Been
Un wi wöllt em mal ordentlich sweeten sehn,
Denn sweeten mut he, dat liggt waterklar;
De oll Herr Paster, de is hunnenswar;
Wil de nu wegen Gicht nich god
Tor Kark mitkamen kann to Foot,
So mut de Köster sik bequemen,
Em op den Hukelbak to nehemen,
Wil Klingen nich alleen in sine Karke geiht
Von wegen siner Ängstlichkeit."
Drop slat de Beiden in un sammelt Kieselsteen
Un Nachts präzise twölfm kann man se smiten sehn
In oppenstahnde Schalllock
Un: Bim bam, bim bam bum
So wimmertde olle Karkenklock
Bald öber`n viertel Stunn!
Un richtig, - mut den Paster Knoop
Kummt Klingen na den Karkhof rop.
He sweet as wi een Köhlentrecker.
Ehrwürden stiggt von`n Hukelback
Un mustert de verdächt`gen Löcker,
Drop gaht se ängstlich in de Kark;
Siegt vörsichtig de Trepp henan;
Knoopsmitt sik in de Bost und röppt
So lut as he man roopen kann,
Indem he na den Köster löppt,
In`n Uemdreihn: "Wer dort oben ist
Der melde sich, ich bitt`darum,
Ich komm`im Namen Jesu Christ!"
Un weller geiht dat: Bim, bam, bum.
Un beide fallt s`de Trepp herünner,
Klumps, klumps, - koppöber un koppünner,
Bald deiht de Pastor, bald deiht Klingen
Denn boben un denn ünnen liggen,
Flink wöllt s`nu ut de Karkendöhr, -
Doch sindt s`, dat dis verslaten wör,
Un kort entslaten s`dör`t Fenster,
Verfolgt von fabelhaft Gespenster
Rennt s`wi besäten dör den Ort.
De Jungens roopt in eenen fort
Un gröhlt; "Nachtwächter! Deewe! Deewe!"
So schreet de niederträcht`gen Sleewe
En Wächter fat`t ok Paster Knoop
Un seggt: "Hol an in dinen Loop!
Du Spitzbuw büs nu riep för`n Galgen!"
Un beide fang s`sik an to balgen.
De Köster deiht dermang sik mischen
Un ok een Schutzmann sleit dortwischen;
So ward dat dor denn een, twee, dree, - - -
De allerschönste Prügelee.
"Mein Arrestant!" brüllt Wächter Hoop,
Een schreet: "Ich wär der Köster Klingen!"
De anner seggt: "Bin Paster Knoop!"
"Dat leegt ji!" seggt de Schutzmann Lingen,
"Marsch in den Käfig, meine Herren!"
Dor hört man roopen in de Fern
De Jungens lacht dor fürchterlich;
"Ja, Onkel Lingen, sicherlich
De Paster Knoop de deiht dat wesen
He is von sine Gicht genesen."
Seine andere Leidenschaft ist der Schützenverein Erichshof von 1913 e.V.
1950
Im Jahre 1933 endet die Tradition der Kreisschützenfeste und damit auch der Kreiskönige. In diesem Jahr soll aber das erste Kreisschützenfest stattfinden, ist letzte Kreiskönig ist aber in der Zwischenzeit verstorben. So muss auf die Schnelle ein neuer Kreiskönig her und so wird für das geplante Kreisschützenfest in Erichshof bei einem Frühlingsschießen in Melchiorshausen ein neuer Kreiskönig ermittelt. Er heißt Fredy Hohnhorst und kommt aus Erichshof. Die Königkette hat den Krieg überstanden, die Schützenuniformen wie man sieht leider nicht.
Foto: Kreiszeitung
1973
links: Für die 60jährige Mitgliedschaft wird auf der Versammlung
der Erichshofer Schützen Heinrich Böttcher durch den Vorsitzenden
Fredy Hohnhorst geehrt.
rechts: Fredy wird für seine Verdienste um den Sport in der Gemeinde Weyhe mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet. Die Ehrung nimmt der erste Sprecher des Sportrings Karl-Heinz Timmermann vor
Fotos: Kreiszeitung
1974
Heinrich Hilgenstühler ist neuer Schützenkönig, Damenkönigin Meta Becker, Melitta Kühn Jugendkönigin und Theodor Helmers Adjudant.
1975
Schützenkönig wird Otto Peters, Damenkönigin Friedlinde Schwarz und Jugendkönig Reiner Warneke. Beim Jägerpokalschießen in Leeste hat Erichshof wieder die Nase vorn.
1976
Der Schützenverein will den Luftgewehrstand erweitern, damit ist für die Mitglieder wiederholt Arbeitsdienst angesagt. Ferdinand Schober wird neuer Schützenkönig.
1977
In diesem Jahr übernimmt Hermann Bloek das Regiment, die Damenkönigin Alice Kühn, Jugendkönigin Alice Peters und Adjudantin Susanne Gefken. In Erinnerung an den verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des Schützenvereins Erichshof, Wilhelm Warneke, werden zwei Gedächtnispokale ausgeschossen.
1978
Dietrich Kaufmann ist die neue Majestät der Erichshofer Schützen.
1979
Ferdinand Schober ist Alterskönig.
1980
Albert Budelmann ist Alterskönig.
1981
Theodor Hellmers ist Alterskönig.
1982
Heinz Hoppe ist Alterskönig.
1983
Karl Witt ist Alterskönig.
1984
Fredy Hohnhorst ist Alterskönig.
1985
Dr. Georg Kläning ist Alterskönig.
1986
Friedrich Eickhorst ist Alterskönig.
1987
Hans Seebeck ist Alterskönig.
1988
Willi Siemers ist Alterskönig.
Fredy Hohnhorst, 1. Vorsitzender von 1972-1988
Foto: Sr. Christoph Drescher
Als Dank und Anerkennung für 35 Jahre Vorstandsarbeit erhält Fredy Hohnhorst den Zinnteller des Vereins aus der Hand seines Nachfolgers Hans-Jürgen Koch und wird auf einstimmigen Beschluss aller Anwesenden zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit gewählt.
von links: 2. Schatzmeister Otto Wulf, Damenleiterin Karin Wührmann, Schriftführer Dieter Klapproth, Ehrenvorsitzender Fredy Hohnhorst, 2. Vorsitzender Manfred Oltmann, Vorsitzender Hans-Jürgen Koch, Jugendleiter Reinhard Siemers und Sportleiter Willi Siemers
Foto: Kreizeitung fo/ga
1989
Friedmar Schulz ist Alterskönig.
1990
Heinz-Georg Becker ist Alterskönig.
1991
Dieter Klapproth ist Alterskönig.
1992
Günther Mai ist Alterskönig.
1993
Bruno Heusmann ist Alterskönig.
1994
Heinz Kühn ist Alterskönig.
1995
Werner Lohmann ist Alterskönig.
1996
Heinz von Glahn ist Alterskönig.
1997
Hermenn Breitenwischer ist Alterskönig.
1998
Hans Seebeck ist Alterskönig.
1999
Herbert Eickhorst ist Alterskönig.
2000
Heiner Böttcher ist Alterskönig.
2001
Dieter Peters ist Alterskönig.
2002
Heiner Böttcher ist Alterskönig.
2003
2004
Claus-Dieter Bunger ist Alterskönig.
2005
Claus-Dieter Bunger ist Alterskönig.
2006
Jürgen Krause ist Alterskönig.
2007
Josef Svejda ist Alterskönig.
2008
Wolfgang Kasper ist Alterskönig.
2009
Josej Sveida ist Alterskönig.
2010
2011
Claus-Dieter Bunger ist Alterskönig.
2012
Wolfgang Kasper ist Alterskönig.
2013
2014
2015
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