Paul Athmann
Auch die Ahauser Ziegelei Oetjen bzw. Volckmann nutzte eine Lorenbahn, um den Lehm aus der Marsch zum Brennofen zu transportieren. Hier handelte es sich ebenfalls zuerst um eine
Pferdebahn.
Im Inventarverzeichnis von 1877 248
werden 3 Wippkarren aufgeführt. Vermutlich handelt es sich hier noch um Loren der Pferdebahn. Auch 1872 sind diese schon inventarisiert. 249
1941 lässt Heinrich Oetjen über die Rehdener Ziegelei (Brüggemann) anfragen, ob er von Wehrmann eine Lokomotive leihen könne, da seine zur Reparatur bei Schöttler sei 250.
Zu diesem Zeitpunkt hat Oetjen also definitiv eine Zugmaschine.
Wie auch die Feldbahn der Ziegelei Wehrmann werden 1944 alle Gleise der Ahauser Ziegelei beschlagnahmt. Sie landen ebenfalls im Munitionsdepot in Dünsen und können im Mai 1946 zurückgeholt
werden.
1947 gibt Oetjen seine Feldbahn an mit
Bis ca.1908 baute Oetjen das Feld Oe1 rund um seine Ziegelei ab (inklusive der Fläche Oe3, auf dem sich die heutige Siedlung "Bei der Ziegelei" befindet ). Zunächst wurden eigene
Grundstücksflächen abgebaut (Oe1, Oe3), dann von in der Nähe liegenden Flächen gepachtet: Das Feld Oe2 wurde 1909 vom Kötner Johann Hillmann gepachtet und bis 1914 abgebaut.
Eine Feldbahn führte dann ab 1911 über den Rieder See (die Brücke ist heute noch vorhanden), so dass auch auf dem gegenüberliegenden Ufer (Oe4 und Oe5) abgebaut werden konnte. Von der Feldbahn
ist außer der Brücke heute nichts mehr erhalten.
Nach 1938 wird die Feldbahn auf die andere Seite der Rieder Straße verlegt. Jetzt werden die Wiese Oe6 am Hof Ahausen Nr. 3 (Oetjen) abgebaut und die Wiese daneben (Oe9).
Später werden dann auch die Stücke Oe7 und Oe8 auf Rieder Gebiet (an der Weser, nahe dem Bollerholz) abgebaut.
Auch nach der Übernahme der Ziegelei durch Volckmann wurde mit einer Feldbahn gearbeitet.
Das Foto von 1970 zeigt noch eine Lore der Feldbahn – auf dem Damm der Bahn, die von der Ziegelei zum Rieder See führte, wo sie über die Seebrücke zum Anbaugebiet auf dem Limmer verlief.
2012 ist für das Euflor, Humuswerk in Heemsen (Lichtenmoor), früher Torfwerk Harms & Busch, eine 750 mm Torfbahn verzeichnet. Eine der dortigen SCHÖMA Loks war wohl seit 1961 auf der Ziegelei „Volckmann & Co in Ahausen“ im Einsatz. Sie wurde im Jahr 1971 nach Lichtenmoor verkauft und auf die Spurweite 750 mm umgebaut. 252
4 B-dm SCHÖMA 1005/48 GLASER & PFLAUM, FÜR H. TÖPKER, SALZKOTTEN/ 02/57 ÜBER KLINGEMANN & KREBS AN "HEIDEGRUBE", UNTERLÜSS/ 01/61 AN ZGL. AHAUSEN, H. VOLCKMANN & CO./ 02/71 AN
HARMS & BUSCH, LICHTENMOOR (02/71 UMBAU AUF 750 MM)
Den Damm der Feldbahn von der Ziegelei zum Ahauser Weserdeich, an Oetjens Hof vorbei, kann man heute noch erkennen: Von der Rieder Straße führt ein schmaler, mit Bäumen bewachsener Damm an der Wiese entlang zum Wohnhaus des Tierarztes Dr. Oetjen. Auch hinter den Häusern der kleinen Siedlung „Bei der Ziegelei“ führt eine breite Hecke bzw. mit Bäumen bestandener Streifen zur Rieder Straße. [Foto 2012]
Um 1911 wurde der Rieder See durch die Ziegelei Oetjen erworben, um die Feldbahn über den See auf die Südseite verlegen zu können.
Die Brücke für die Bahn über den Rieder See führt heute von einem Feld (Oe4) zum anderen (Oe1), sie kann noch von kleineren landwirtschaftlichen Fahrzeugen benutz werden. Sie befindet sich im Besitz von Dr. Jens Oetjen. Bis 1938 führte über sie die Feldbahn bis zur Ziegelei Oetjen (siehe Karte). 1991 wurde die Brücke, die heute der Verbindung der Ländereien südlich und nördich des Sees dient, erneuert. 253
o die Entstehung des Tons in der Wesermarsch
o die ökonomischen und technischen Voraussetzungen
o Ziegelei Hinrich (Segelke) Ahrens
o Tonabbau
o Übersicht der Weyher Abbauflächen
o Lorenbahn zur Ziegelei Wehrmann
o Lorenbahn zur Leester Ziegelei
o Lorenbahn bei anderen Ziegeleien
Seine andere Leidenschaft ist der Schützenverein Erichshof von 1913 e.V.
1950
Im Jahre 1933 endet die Tradition der Kreisschützenfeste und damit auch der Kreiskönige. In diesem Jahr soll aber das erste Kreisschützenfest stattfinden, ist letzte Kreiskönig ist aber in der Zwischenzeit verstorben. So muss auf die Schnelle ein neuer Kreiskönig her und so wird für das geplante Kreisschützenfest in Erichshof bei einem Frühlingsschießen in Melchiorshausen ein neuer Kreiskönig ermittelt. Er heißt Fredy Hohnhorst und kommt aus Erichshof. Die Königkette hat den Krieg überstanden, die Schützenuniformen wie man sieht leider nicht.
Foto: Kreiszeitung
1973
links: Für die 60jährige Mitgliedschaft wird auf der Versammlung
der Erichshofer Schützen Heinrich Böttcher durch den Vorsitzenden
Fredy Hohnhorst geehrt.
rechts: Fredy wird für seine Verdienste um den Sport in der Gemeinde Weyhe mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet. Die Ehrung nimmt der erste Sprecher des Sportrings Karl-Heinz Timmermann vor
Fotos: Kreiszeitung
1974
Heinrich Hilgenstühler ist neuer Schützenkönig, Damenkönigin Meta Becker, Melitta Kühn Jugendkönigin und Theodor Helmers Adjudant.
1975
Schützenkönig wird Otto Peters, Damenkönigin Friedlinde Schwarz und Jugendkönig Reiner Warneke. Beim Jägerpokalschießen in Leeste hat Erichshof wieder die Nase vorn.
1976
Der Schützenverein will den Luftgewehrstand erweitern, damit ist für die Mitglieder wiederholt Arbeitsdienst angesagt. Ferdinand Schober wird neuer Schützenkönig.
1977
In diesem Jahr übernimmt Hermann Bloek das Regiment, die Damenkönigin Alice Kühn, Jugendkönigin Alice Peters und Adjudantin Susanne Gefken. In Erinnerung an den verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des Schützenvereins Erichshof, Wilhelm Warneke, werden zwei Gedächtnispokale ausgeschossen.
1978
Dietrich Kaufmann ist die neue Majestät der Erichshofer Schützen.
1979
Ferdinand Schober ist Alterskönig.
1980
Albert Budelmann ist Alterskönig.
1981
Theodor Hellmers ist Alterskönig.
1982
Heinz Hoppe ist Alterskönig.
1983
Karl Witt ist Alterskönig.
1984
Fredy Hohnhorst ist Alterskönig.
1985
Dr. Georg Kläning ist Alterskönig.
1986
Friedrich Eickhorst ist Alterskönig.
1987
Hans Seebeck ist Alterskönig.
1988
Willi Siemers ist Alterskönig.
Fredy Hohnhorst, 1. Vorsitzender von 1972-1988
Foto: Sr. Christoph Drescher
Als Dank und Anerkennung für 35 Jahre Vorstandsarbeit erhält Fredy Hohnhorst den Zinnteller des Vereins aus der Hand seines Nachfolgers Hans-Jürgen Koch und wird auf einstimmigen Beschluss aller Anwesenden zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit gewählt.
von links: 2. Schatzmeister Otto Wulf, Damenleiterin Karin Wührmann, Schriftführer Dieter Klapproth, Ehrenvorsitzender Fredy Hohnhorst, 2. Vorsitzender Manfred Oltmann, Vorsitzender Hans-Jürgen Koch, Jugendleiter Reinhard Siemers und Sportleiter Willi Siemers
Foto: Kreizeitung fo/ga
1989
Friedmar Schulz ist Alterskönig.
1990
Heinz-Georg Becker ist Alterskönig.
1991
Dieter Klapproth ist Alterskönig.
1992
Günther Mai ist Alterskönig.
1993
Bruno Heusmann ist Alterskönig.
1994
Heinz Kühn ist Alterskönig.
1995
Werner Lohmann ist Alterskönig.
1996
Heinz von Glahn ist Alterskönig.
1997
Hermenn Breitenwischer ist Alterskönig.
1998
Hans Seebeck ist Alterskönig.
1999
Herbert Eickhorst ist Alterskönig.
2000
Heiner Böttcher ist Alterskönig.
2001
Dieter Peters ist Alterskönig.
2002
Heiner Böttcher ist Alterskönig.
2003
2004
Claus-Dieter Bunger ist Alterskönig.
2005
Claus-Dieter Bunger ist Alterskönig.
2006
Jürgen Krause ist Alterskönig.
2007
Josef Svejda ist Alterskönig.
2008
Wolfgang Kasper ist Alterskönig.
2009
Josej Sveida ist Alterskönig.
2010
2011
Claus-Dieter Bunger ist Alterskönig.
2012
Wolfgang Kasper ist Alterskönig.
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020