1350

In Norddeutschland wütet die Pest. Allein in Bremen sterben 6.966 Menschen, 1/6 der damaligen Bevölkerung.

 

Chronik 1350 Wikipedia


1356

„Hoyaer Fehde“: Graf Gerhard von Hoya streitet mit den Bremern wegen der Aufnahme von Leibeigenen der Grafschaft in Bremen (werden dort nach einem Jahr von der Leibeigenschaft befreit). Im Rahmen dieser Fehde planen die Bremer den Bau einer Burg im Jeebel. Wird aber nicht realisiert. Fehde wird 1359 in Weyhe an der Ochtum (Dinglake) beendet. Der Ort Weige wird als Zusammenkunfstort von Verhand-lungen bestimmt, wenn es Streitigkeiten gibt über Bürger der Grafschaft Hoya, die in Bremen unter-gekommen sind. In Weige wird ein Schiedsgericht eingesetzt, das aus 2 Männern beider Seiten besteht.

Im Zweifel soll der Graf Heinrich von Bruchhausen entscheiden.

Kaiser Karl IV. bestätigt in der "Goldenen Bulle" den sieben Kurfürsten das seit ca. 1250 bestehende Recht der ausschließlichen Königswahl - durch die "Goldene Bulle" wird in den weltlichen Kurfürstentümern für die Erbfolge das Erstgebotsrecht festgelegt - Französischer König gerät in englische Gefangenschaft

 

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1370

Erwähnt wird ein "Wichmannshof tor Molen", wahr-scheinlich die Leester Wassermühle

zweiter Krieg der Hanse gegen Dänenkönig Waldemar iV. Atterdag endet siegreich - Gregor XI. wird Papst - Blüte der flandrischen Tuchindustrie - soziale Spannungen zwischen  patrizischen Tuchhändlern, städtischen Webern und ländlichen Heimarbeitern - gelochte Nähnadeln werden hergestellt - die Erfindung des Drahtziehens führt zum Handwerk der Nadelher

 

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1430