En Snobendmorgen in de Lehrr

1927 schöll ek ene grode Kisten non Klempner in Sudweyh bringen, de moss mit Zink utslogen weern. De Kisten beköm, wenn se fertig weer, de Bohnhofswirt Louis Jardin. Nun har he den Dag Hülpe kreegen, een Lehrling, und de hülp mit rieten. So sind wi beid op' Returweg bi Bachmanns Hus, dor wo de Stroten no Sudweyh aftwiegt. De Rad und Footweg weer slech und stünn sternwies unner Woter. So benutzten wi mit Rech de Stroten, us to möt köm Grashofsbur mit twee Föhr Mest. De Opa Grashof güng achterher, ek kenn em got, denn in de Kargen fischte he jimmer mit' Klingelbüddel, so manchen Knop hebb ek em dor rinnsteeken. Dat Gespann köm nöger, Grashof moss rechtlich no rechts utwieken, höl dat nich vör nödig. So stürte ek liek op em to, denn in Woter petten höl ek nich vör notwendig. Weil de Fohrmann links von sin Fohrtüg geiht, köm wi beid richtig tohop. He konn nich mehr henn und her, har sick sülbst anscheeten, denn sin egen Wogen föhr em op de Hacken. Brr, Brr, de Peer höln in letzter Not. Ek löt min Handwogen stohn und löp op Bachmanns Hof. De Opa Grashof woll mi opfangen un höl sin Arms ut_anner, als wenn he mi umfoten woll. Op'Hof bleef ek stohn und löt den Jungbur komen, he weer mol so olt wi ek. Nun füng he an mi antogriepen, und dor har ek jo op Lust. Dor, op enmol stell ek em'n Been und wi beid legen op Ploster und har em so richtig im Schwitzkasten. De Swöpen har he noch in de enen Hand, und Opa weer an rieten, denn he woll mi dormit slon, ober ek weer jo slauer, har denn Broern all roken, brök de Pitschen twee mol dör. Opa danzte um us to wi son Indionerhäuptling und röp: "Du wull di an een Kirl vom Kargenutschuss vergriepen, teef man, din Lehrgang geiht di slech." Mitlerwile harn wi ok al masse Tokiekers  und de röpen jimmer: "Feste auf die Bauern, feste droff." Wat weern dat, Zigeuners de hlen mit ere Wogens  unner de Böm bi de Gobelung , weer een Stammplatz. So güng dat toles de Slach to Enne, Jan de Bur har sin Deel weg, poor Schrammen har ek ok, he kleide mi int Gesicht. Dat mök mi ok nicks ut, so empfindlich is man jo nich, ok har ek dat gor nich markt. Jedenfalls hepp ek em wiest, wo de Hark op'n Steel sitt. De Lehrlingsanwärter Heini Koldeweyh har den Wogen bi sied schoben und sick dat Spellwark ankeeken. Vielich hett he sick dach, dat hört woll al mit to, wenn man Timmermann lern well! Stünd löter moss ek no Bieritz am Bohnhof, unnerwegs frög mi Jan Garbs: " Du, stieg mol eben af, hess di vomorger mit Jan Grashof slogen." Dat weer doch noch keene Stünd her, kann noch heiter wern, wenn de Meister dat erst weet. No Füerabend mök ek de Warkstär rein, kommt de Meistersdochter Adele und säh: "Ernst, schass mol no Vadder komen." Watt nu woll kommt, dach ek, nöhm min Hart und wenn, eenmol mot he dor jo achter komen. "Ernst, wat hest du von Morgen mit Grashof hat, vetell mi mol." Ek schilderte min Meister den Vörgang und dobi griente he. Toläs säh min Meister: "Häst em denn ornig noh sehn und de Ogen blau haut?" "Jo, Meister, dat hebb ek." "Sonst har ek se di blau haut." Meent dat jo nich wörtlich. Mit Grashof stünn he sick seit de lesten Arbeit nich mehr mit em, denn se weern mit eern Gietz bekannt. Ton Richtfest bi de groten Schün geeft nich mol eenen Drung. Seit de Tied har Grashof de Konkurenz ut Lausen. De Fortbildungslehrer Herr Schacht hett sick enen lacht. He drunk fökner mit min Meister en und moss em dat jo vetelln. "Heini, du häst Ernst nich mol hulpen", säh de Lehrer.