Een beeten dütlich

 

Non tweeten Weltkrieg weer in Syk ne Gerichtsverhandlung ober Alimentenbetolung. De Amtsrichter weer een Flüchtling und use Heimatsproke fremd, oberhaupt verstünn he us platt gar nich. So güng de Verhandlung gor nich to Enne und de Wohrheit von Jan Meier köm nich rut. Nun, Jan har sek gor nich äußert, seht op sine Anklogebank, als wenn em dat gor nichs angüng. So frög de Richter Jan no mol: "Angeklagter Herr Meier, Sie haben doch mit Fräulein Anna Hase harmoniert und es ist nicht ohne Folgen geblieben, erkennen Sie die Vaterschaft an?" Jan seet dor, als krür em dat gor nich, dö als wenn he dor nich to hörn dö- He kon jo nich hochdütsch, wat de Richter jo nich wußte. Dor stünn de Schöffe Meierdirks op, frög den Amtsrichter: "Herr Amtsgerichtsrat, da mir der Angeklagte sehr bekannt ist, bitte ich darum, die Frage an den Angeklagten zu stellen." De Richter bejohte und de Schöffe frög Jan: "Jan, häst du Anno brukt, weeste, ek kann vör Gericht di nich so frogen als wenn wi unner veer Ogen snackt." "Jo," sä Jan, "düchtig, ober dor will ek um Gotteswillen keen Geld för hebben."