De Spinot

 

In de Tied 1921 güng ek in Bremen to Schol. En goten Dogs säh Mudder to mi:"Du kannst morgen, wenn de Schol to End is, Tante Auguste besöken und to Sönndag inlorn." Dat weern us Verwandten, Mudder er Schwester, harn ok twee Jungs, so von min Öller.

 

Bi ölben lang weer ek al dor am Neestadtswall. "Denn künnt wi beiden man vörher eten, denn bit half twee ist för di tolote, häs woll sah Hunger, Erniko! Magst Spinot?" frög se mi. "Jo, dat mag ek woll, Tante Auguste." Se mök Soltkertüffel, bror Schinkenschieben und kockte Spinot. Ek kek den Spinot so an als se mi son ordentlichen Slag oplorte, düt Tügs eten wi in Hus nich und dach bi mi, dit sitt so ut wi de Bültens op de Kohweiden, hars dat man ers dol.

 

Weer jimmer an Stöckern op min Teller, dor op enmol güng de Pingel an de Flurdör. "Dat is de Brefdräger" säh min Tante und stün op. De Gelegenheit stün op min e Siet, flink min Taschendok rut, und rinn mit dat Schiettügs, und wodder trög in mine Boksentaschen. Dat dure ne ganze Tied, bit min Tante trög köm. Min Teller weer leer und ek froh, dat so günstig aflopen weer, säh noch, "dat smekte got, Tante. Nun bin ek satt."

 

So güng de Nomdag hen mit Spelere op Kasernplatz. Bi fieben lang möl ek mi för de Heimfohrt fertig, denn um halfsäs föhr de Zug. In de Brückenstrot steg ek in de Fief, von Doge het "Am Leibnizplatz". De Schaffner köm ton kassieren, domols koste de Fohrt föftein Pennig. Min Portmonee weer ganz unnen in mine Taschen, oberweg min vullet Taschendok. In de Ile har ek ok nich an dag, wat in min Taschendok verstaut wör, ret min Dok rut, dormit ek min Geld kriegen könn. De ganze Spinot leg in de Strotenbohn, de Schaffner und Lür heppt mi vielich ankeken.

 

Häb mi ganz düchtig schämt, den Rest smet ek rut ut de Strotenbohn, bin glieks utstegen, so verdattert weer ek, bin mi de nächsten Bohn föhrt, mine Böksen har ek ok vullkleit mit das Schiettügs.